Bald sind Sommerferien

und obwohl die Spritpreise täglich neue Rekordwerte
erreichen, fahren die meisten Menschen mit dem Auto in den Urlaub, zum Beispiel nach
Rügen.

Wer schlau
ist, macht sein Auto urlaubsfit, damit der Kraftstoffverbrauch auf der Fahrt
möglichst gering bleibt.
Vor der Abreise empfiehlt sich ein
Werkstattcheck. Eine kleine Investition, die sich auszahlt: Die Fachleute prüfen
Reifen, Bremsbeläge und Fahrzeugteile – wenn tatsächlich etwas repariert werden
muss, kann das noch vor dem Urlaub geschehen. Auch die Lambdasonde sollte im
Rahmen des Checks unter die Lupe genommen werden. Sie misst den Restsauerstoff
im Abgas und hilft so, das Luft-/Kraftstoffgemisch ideal einzustellen. Ist die
Lambdasonde gealtert oder sogar defekt, verbraucht der Motor bis zu 15% mehr
Sprit und die Umweltbelastung durch nicht verbrannte Schadstoffe steigt an.
Unter
www.lambdasonde.de/spritspar-rechner kann jeder Autofahrer den
Spritverbrauch seines Fahrzeugs mit den Normdaten des Kraftfahrt-Bundesamts
(KBA) vergleichen. So erhält man wichtige Hinweise, ob die Lambdasonde in
Ordnung ist oder kontrolliert werden sollte.
Sprit sparen kann auch, wer nur mitnimmt, was er wirklich braucht, und
möglichst auf den Dachgepäckträger verzichtet. Denn extra Gepäck bedeutet extra
Gewicht, und das führt wiederum zu einem höheren Benzinverbrauch. 100 kg
zusätzliches Gepäck kosten auf 100 Kilometern bis zu einen Liter Benzin.
Wer Staus vermeidet, reist entspannter und spart außerdem noch Sprit. Um
zügig zum Ziel zur
Ferienwohnung in Rostock zu kommen, ist es ratsam, nicht direkt am ersten Ferientag zu
fahren. Hessen und Rheinland-Pfalz starten am 23. Juni in die Ferien, Bayern ist
als letztes Bundesland dran, dort beginnen die Ferien erst sieben Wochen später,
nämlich am 4. August.
Bevor es los geht, steht der letzte Check an:
Ist der Ölstand in Ordnung, das Wasser für die Scheibenwischanlage aufgefüllt?
Sind der Verbandskasten und das Warndreieck griffbereit verstaut? Warnwesten
sind in vielen Ländern Pflicht, in Italien z.B. muss für jeden Fahrzeuginsassen
eine Warnweste vorhanden sein. Zuletzt sollte bei voller Beladung der
Reifendruck angepasst werden. Und schließlich gilt: Fahren Sie moderat und
vorausschauend, statt zu rasen. Das ist weniger anstrengend, viel sicherer und
außerdem kostengünstiger.