der_neue58

May 4, 2016 at 03:55 o\clock

Laufkater liest: ,,Die Philosophie des Laufens"

Wir sollten uns anstrengen, unseren gesamten Mut zusammennehmen, jede Ablenkung ignorieren und kmpfen, um das eine Ziel zu erreichen.





Die bersetzung liest sich sehr flssig, nur ganz gelegentlich lsst die Wortwahl das typische Lufersprech vermissen, wenn z.B. von gut gefederten Trainingsschuhen statt von Dmpfung die Rede ist. Das mag von meiner Seite aus aber auch Haarspalterei sein.



Was man in dem Buch NICHT finden wird, sind actiongeladene Hochglanzbilder. Ebenso wenig findet man Trainingsplne und Ernhrungsratgeber. Das Buch kommt von der Aufmachung her sehr leise daher. Da es von den oben genannten Bchern aber mittlerweile sowieso viel zu viele gibt, ist das nichts Schlechtes.

Als Geschenk an sich selbst, oder einen leicht intellektuell angehauchten lesefreudigen Lauffreund, der schon alle Standardwerke im Regal stehen hat, kann ich das Buch guten Gewissens empfehlen.



Wer es sich oder jemand anderem gnnen mchte, findet es im mairisch-Verlag unter folgender ISBN: 978-3-938539-37-8

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfgung gestellt. Eine weitere Vergtung fr diesen Beitrag habe ich nicht erhalten.

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Mar 15, 2016 at 09:19 o\clock

Stress im Job und der Bauch wird dicker

Nach dem Studium, wenn es endlich in die Berufswelt geht, dann merken das viele nicht nur am neuen Kontostand, sondern am wachsenden Bauch. Denn kurze Mittagspausen, viel Stress und Termine auswrts fhren bei vielen Arbeitnehmern zur Gewichtszunahme. Da wird hastig etwas zwischen zwei Terminen verspeist: Meist ist es sehr fettig und kalorienreich. Doch gleichzeitig spielt auch das uerliche Erscheinungsbild eine wichtige Rolle. Wer erfolgreich sein will, muss in Form bleiben. Fr viele ein schwierigeres Unterfangen als der eigentliche Job.

bergewicht bei managern

bergewicht bei managernDer berblick ber die Mahlzeiten

Whrend dem Studium ging es zwar auch nicht immer nur gesund zu da gab es Burger, Pommes oder Dner aber der berblick blieb klarer. Laut einer US-amerikanischen Studie geht dieser dann aber mit Einstieg ins Berufsleben verloren. Die Befragten gaben an, dass unter anderem das viele auswrts essen und unregelmige bis gar keine Mahlzeiten zu bergewicht gefhrt htten. Aber auch Snacks zwischendurch und Sigkeiten in der Brokche fhrten oft zu unkontrolliertem Essen. Zwar gleichen viele Berufsttige das ungesunde Essverhalten durch Sport wieder aus, doch ein kleiner Bauch bleibt dennoch oft. Das liegt auch daran, dass vielen nicht bewusst ist, wie viel sie ber den Tag verteilt essen.

Zu diesem Ergebnis ist auch Ernhrungs-Coach Anna Fiedler gekommen. Sie begleitet seit Jahren Manager auf ihrem Weg der Gewichtsreduktion. Dafr hat Sie das Ernhrungsprogramm vitalligent speziell fr Manager entwickelt. Klassische Fallen sind zum Beispiel Cola bzw. zuckerhaltige Energiedrinks whrend der Autofahrt. Auch Schokoriegel im Rollcontainer oder Kekse und Gummibrchen bei der Assistentin auf dem Tresen. Es ist unumstritten, dass das unbewusste, nicht registrierte Vorsichhinfressen zu Gewichtsproblemen fhrt, whrend der Kopf angestrengt vor sich hin denkt. Das knnen Sie auch auf meinem Blog lesen. Nicht das Essen an sich macht Sie bergewichtig, sondern dass Sie derweil zu viel nachdenken und dabei nicht merken, was Sie in der Zwischenzeit fr Kalorien aufnehmen.

Anna Fiedler: Wichtig ist, dass man bewusst isst.Anna Fiedler: Wichtig ist, dass man bewusst isst.

Verhaltensweise ndern und keine Dit machen

Anna Fiedler hat schon viele Manager kennengelernt, die unbedingt abnehmen wollen. Sie haben auch schon die eine oder andere Dit ausprobiert, sind aber schnell gescheitert. In den Seminaren der Beraterin lernen sie dann, dass es um Verhaltensweisen geht, die grundstzlich gendert werden mssen und nicht nur um eine simple Dit. In den Live-Workshops entsteht das Verstndnis, warum sie mit den Hungerkuren nicht abnehmen. Es gibt einfache und dennoch raffinierte Rezepte zum Selberkochen. Viele Geschftsfhrer sind viel unterwegs. Sie kmmern sich sehr lange nicht um das Thema Essen. bergewicht ist meist die Antwort darauf. Das Feedback der Kunden ist meistens, dass das vitalligent Coaching sehr strukturiert und trotzdem unkompliziert ist. Wir gehen auf vieles gemeinsam ein, alles ist sehr individuell. Alles ist einfach verstndlich und schmeckt auch noch.

Schnelle Rezepte und trotzdem Gesund

Zwar gehrt es auch zum Programm, dass die Teilnehmer wieder mehr selber kochen und sich Gedanken darum machen, was sie essen. Doch auch das restriktive Zeitpensum wird bercksichtig. Viele der Rezepte lassen sich in wenigen Minuten zubereiten und jeder Teilnehmer bekommt einen individuellen Ernhrungsplan. Fiedler: Ich lege viel Wert auf Einfachheit. Wer viel unterwegs ist und spt heim kommt, sollte nicht noch eine Stunde mit schnippeln, schlen und kochen zubringen. Wenn Sie zum Beispiel Quinoa in die Gerichte integrieren, haben Sie eine hohe Eisenquelle ohne groe geschmackliche Beeintrchtigungen. Damit steigt Ihr Eisenwert im Blut sehr einfach. Schon mit einem Quinoamsli verndern Sie etwas, ohne sich wirklich anzustrengen. So sind die Ernhrungsvernderungen alle aufgebaut.

Am Anfang kann es aber auch helfen, sich tglich zu notieren, was man alles gegessen hat. Wer auf Mahlzeiten zwischendurch nicht verzichten kann, sollte sie durch Nsse, Obst, Gemse oder fettarme Cracker ersetzen. Trotzdem gehren natrlich auch diese Snacks auf die Bilanz der Energieverbrennung. Anna Fiedler setzt mit vitalligent auf Ausdauer und Disziplin dann lsst sich auch langfristig etwas verndern.

panthermedia.net, Surachai Kunprayot / Anna Fiedler

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Jan 28, 2016 at 21:35 o\clock

16 Wege um Kokosnuss Öl zu benutzen

Wenn Sie denken Kokosnuss l wird nur zum Kochen benutzt, denken Sie nochmals. Kokosnuss l wurde vor kurzem beliebt obwohl dieses Nhrstoffdichte l in tropischen Regionen bereits seit Jahrhunderten benutzt wird. Vollgepackt mit gesunden Fettsuren ist Kokosnuss l als ideales l zum Kochen, es kann aber auch auf viele andere Weisen benutzt werden. Hier sind…

href='http://de.blog.biovea.com/16-wege-um-kokosnuss-ol-zu-benutzen.html' - http://de.blog.biovea.com/16-wege-um-kokosnuss-ol-zu-benutzen.html -

Oct 2, 2015 at 15:28 o\clock

Save the date: Woman Day Fall 2015

http://www.lifestylefabrik.at/wp-content/uploads/2015/09/Shopping_Bags.jpg" data-slb-active="1" data-slb-asset="1368464750" data-slb-internal="0" data-slb-group="4235 - Shopping_Bags -

Shopping Queens aufgepasst: am Donnerstag, 15. Oktober 2015 findet wieder der Woman Day mit zahlreichen Angeboten und Vergnstigungen statt. Bis zu 60%Rabatt gibt esbei vielen Partnershops und dann heit esshop till you drop

Ich persnlich mache das dann ja immer so, dass ich mir eine Liste mit all meinen Pflegeprodukten, die in naher Zukunft leer werden, anlege.So wei ich dann ganz genau, was ich bentige und beim Woman Day schlag ich dann bei Douglas & Co. so richtig zu und schone dabei meine Kreditkarte.

Als Schnppchenjgerin bummle ich an diesen Tagen auch wahnsinnig gerne durch die Stadt und freue mich, wenn ich das eine oder andere Lieblingsstck ein bisschen gnstiger bekomme.

Im Moment bin ich ja noch auf der Suche nach der perfekten Herbstjacke und ich hoffe, dass ich am Woman Day fndig werde.

Auf alle Flle habe ich mir den Tag schon mal rot im Kalender angekreuzt und freue mich schon total, wieder mal nach Herzenslust zu shoppen Alles Liebe, eure Martina

PS: Wusstet ihr das man Kaufrausch nicht ohne Frau schreiben kann

Bildquelle via Pinterest

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Sep 4, 2015 at 22:03 o\clock

21.49 Uhr - Ungarn hat in einer weiteren politischen Volte der gegenwrtigen Flchtlingskrise entschieden, die Flchtlinge an die sterreichische Grenze zu transportieren. Kanzleiminister Janos Lazar erklrte am Freitagabend, ein Parlamentsausschuss habe soeben beschlossen, Busse sollten sowohl die Flchtlinge vom Budapester Ostbahnhof als auch jene, die auf der Autobahn M1 zu Fu unterwegs sind, zum Grenzbergang Hegyeshalom transportieren.

21.13 Uhr - Das ungarische Auenministerium hat sterreich am Freitagabend zu einer Stellungnahme zu den auf der ungarischen Autobahn M1 in Richtung sterreichischer Grenze marschierenden Flchtlingen aufgefordert. Die Regierung in Wien wird ersucht, "ihr Verhltnis im Zusammenhang mit diesen Flchtlingen zu determinieren", zitiert die ungarische Nachrichtenagentur MTI eine Aussendung des Ministeriums. Seit Freitag zu Mittag marschieren tausende Flchtlinge von Budapest aus in Richtung Wien. Viele davon haben erklrt, in sterreich oder Deutschland Zuflucht finden zu wollen. Auch am Abend marschierten die Flchtlinge nach Berichten in Sozialen Netzwerken auf der Autobahn weiter nach Westen.

18.30 Uhr - Im Auffanglager Rszke nahe der serbischen Grenze durchbrechen Flchtlingen eine Absperrung und prgeln sich mit Bereitschaftspolizisten. Das berichtet ein Zeuge. Zuvor waren schon 300 Flchtlinge aus dem Lager ausgebrochen, wurden aber bis zum Abend von der Polizei wieder aufgegriffen und zurckgebracht.

17.52 Uhr - Flchtlinge aus dem in Bicske gestoppten Zug geben ihren Widerstand auf und verlassen den Zug. Die Polizei erklrt, sie wrden in das nahegelegene Aufnahmelager gebracht.

17:35 Uhr - Die Visegrad-Staaten - Tschechien, Slowakei, Polen und Ungarn - haben am Montag erneut verpflichtende Flchtlingsquoten auf EU-Ebene abgelehnt. Diese seien unannehmbar, man wolle sich an der europaweiten Verteilung der Flchtlinge nur auf freiwilliger Basis beteiligen, erklrten die Regierungschefs Bohuslav Sobotka, Robert Fico, Ewa Kopacz und Viktor Orban nach einem Treffen in Prag am Freitag.

16.57 Uhr - Tschechiens Ministerprsident Bohuslaw Sobotka bezeichnet den Umgang mit der Flchtlingskrise in Europa als Chaos. Es sei rasches europisches Handeln gefordert. Sein Land stimme mit Polen, Ungarn und der Slowakei in der Forderung berein, den Schutz der Grenzen und den Kampf gegen Schleuser zu verstrken. Die vier Lnder fordern die EU-Kommission auf, bis zur Sondersitzung der Innenminister am 14. September umsetzbare Manahmen vorzulegen.

16.04 Uhr - Bis zu 300 Flchtlinge brechen nach einem Bericht der staatlichen ungarischen Nachrichtenagentur MTI aus dem Bahnhofsgelnde des Ortes Bicske in der Nhe von Budapest aus. Dort war ihr Zug am Donnerstag gestoppt worden. Nach Polizeiangaben sind die meisten der 300 Migranten, die aus einem Aufnahmelager in Rszke nahe der serbischen Grenze ausgebrochen waren, wieder eingefangen.

15.53 Uhr - Der deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel will den EU-Mitgliedern den Geldhahn zudrehen, die sich gegen die Aufnahme von Flchtlingen sperren. "Ich finde, dass der sterreichische Bundeskanzler Faymann absolut recht hat wenn er sagt, wenn es hier nicht zu einer gemeinsamen Flchtlingspolitik kommt, dann gibt es auch kein Geld mehr", sagte Gabriel am Freitag in Bochum. sterreichs Regierungschef Werner Faymann hatte erklrt, denjenigen Lndern, die Flchtlingshilfen verweigerten, knnten die EU-Frderungen entzogen werden. Gabriel sagte: "Wenn nur wenige Staaten wie Deutschland, sterreich und Schweden Flchtlinge aufnehmen, dann berfordert das diese Lnder am Ende." Wer offene Grenze wnsche wie die Osteuroper, der msse auch mitmachen, wenn es um eine gemeinsame Flchtlingspolitik gehe.

15.39 Uhr - Vor der Kste Libyens werden nach Angaben der Internationalen Organisation fr Migration 30 bis 40 Flchtlinge vermisst. In ihrem Schlauchboot htten sich insgesamt bis zu 140 Menschen befunden. Die Vermissten stammen demnach vor allem aus Somalia.

15.31 Uhr - An einer ungarischen Autobahn durchbrechen Flchtlinge einem Augenzeugen zufolge eine Absperrung der Polizei. Demnach laufen sie weiter in Richtung sterreich.

15.11 Uhr - Der Traiskirchner Brgermeister Andreas Babler (SP) hat bei einem "Vernetzungstreffen" von ber 80 Brgermeistern im Tiroler Alpbach erneut scharfe Kritik an der Asylpolitik der Regierung gebt. Whrend in vielen Gemeinden Quartiere leer stnden, "liegen bei mir 800 Menschen im Dreck", sagte Babler zur APA. Das sei der Stand per gestern an obdachlosen Flchtlingen.

Derzeit seien 4.000 Menschen im Erstaufnahmelager in Traiskirchen bei einer Kapazitt von 480. Traiskirchen sei der Ort, "wo alles schief geht in dieser Republik". Das heutige Treffen von Brgermeistern sei daher umso wichtiger, um Bewusstsein zu bilden und diesen "Spirit nach auen zu tragen, sodass alle die menschliche Haltung sehen".

15.08 Uhr - Deutschland hilft Griechenland bei der Betreuung von Flchtlingen. "Wir haben entschieden, dass wir unser Hilfe fr Griechenland, wo viele Flchtlinge ankommen, noch einmal verdoppeln auf jetzt 2,4 Millionen Euro", kndigt Auenminister Frank-Walter Steinmeier an.

15.01 Uhr - Tschechien und die Slowakei knnen sich nach Angaben ihrer Innenminister vorstellen, einen Bahnkorridor fr Flchtlinge von Ungarn nach Deutschland einzurichten. Dies knne geschehen, wenn sich die Regierungen in Budapest und Berlin einig seien.

14.26 Uhr - Der Vorsitzende der rechtspopulistischen britischen Ukip, Nigel Farage, wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel das Anheizen der Flchtlingskrise vor. Mit ihrer Ankndigung, Deutschland werde mehr Asylsuchende aufnehmen, habe sie mehr Menschen dazu animiert, sich auf den lebensgefhrlichen Weg nach Europa zu machen.

14.03 Uhr - Dutzende Bewohner der griechischen Insel Kos haben den stellvertretenden EU-Kommissionsprsidenten Frans Timmermans und den fr Migration zustndigen EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos beschimpft. "Verrter! Raus Verrter! Ihr habt unsere Insel zerstrt", riefen die Versammelten am Freitag den beiden zu.

Das ist in einem Video zu sehen, das im griechischen Fernsehen gezeigt wurde und im Internet abrufbar war. Wie Kenner der Verhltnisse auf Kos der Nachrichtenagentur dpa sagten, handelte es sich bei den Demonstranten um rechtsextremistisch gesinnte Brger.

13.56 Uhr - Dutzende Flchtlinge brechen nach einem Bericht der staatlichen ungarischen Nachrichtenagentur MTI aus einem Auffanglager nahe des Ortes Bicske in der Nhe von Budapest aus.

13.40 Uhr - EU-Kommissionsprsident Jean-Claude Juncker will die Verteilung von insgesamt 160.000 Flchtlingen auf die 28 Staaten der Union. Zustzlich zum bereits im Mai gemachten Vorschlag der verpflichtenden Aufteilung von 40.000 Flchtlingen aus Griechenland und Italien sollen nunmehr 120.000 weitere Personen aus diesen beiden Staaten sowie aus Ungarn auf die EU-Lnder verteilt werden.

13.35 Uhr - Rund 2300 Hilfesuchende drohen nach Polizeiangaben mit dem Ausbruch aus einem ungarischen Flchtlingslager nahe der serbischen Grenze. Die Migranten wollen demnach das Lager verlassen, sollten ihre Forderungen nicht in den kommenden zwei Stunden erfllt werden. Noch ist unklar, wie die Forderungen lauten. Die Polzei kndigt eine Verstrkung der Einsatzkrfte an.

13.19 Uhr - BB-Chef Christian Kern rechnet mit einem "ungeordneten Zustrom ber alle mglichen Winkel" in den kommenden Wochen. Die BB sei darauf aber vorbereitet. Es gebe Standby-Zge an den Grenzen, zudem wrden die Bahnhfe mit Versorgungsstationen und Betten ausgestattet, erklrte Kern am Freitag im 1-Mittagsjournal.

Zwar wrde die Zahl der Migranten an den Bahnhfen in Budapest abnehmen, die Flchtlinge wrden aber "zunehmend ber andere Verkehrsmittel nach Wien gebracht".

Zur Situation in Ungarn, die gestern eskalierte, nachdem die Polizei Zge Richtung Westen gestoppt hatte, um die darauf befindlichen Flchtlinge ohne deren vorheriges Wissen und Zustimmung in ein Flchtlingslager zu bringen, sagte Kern, dass auch er "bewusst fehlinformiert" worden sei. Das Resultat msse "beraus kritisch" betrachtet werden. Derzeit beobachte man "mintlich", welche Zge von Ungarn nach Wien kommen.

Die ungarische Staatsbahnen (MAV) fhren Zge Richtung Westen derzeit nur bis zur Grenzstation Hegyeshalom. Dort mssen internationale Reisende umsteigen. Die Direktverbindungen nach sterreich sind somit weiterhin unterbrochen.

13.15 Uhr - Die 71 in einem Khlwagen ums Leben gekommenen Flchtlinge sind nach Angaben sterreichischer Behrden wahrscheinlich in dem luftdicht abgeschlossenen Laderaum noch in Ungarn erstickt. Bislang sei kein Einziger identifiziert worden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Menschen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan handelt.

13.09 Uhr - Das ungarische Parlament beschliet ein Gesetz, durch das die Strafen fr illegale Grenzbertritte verschrft werden. Zudem beschliet es die Einrichtung sogenannter Transitzonen in Grenznhe.

13.05 Uhr - Mit "Austria, Austria"-Rufen sind am Freitag gegen Mittag Hunderte Flchtlinge vom Budapester Ostbahnhof (Keleti palyaudvar) aus zu Fu aufgebrochen. Das Ziel des Marsches soll nach ihren Angaben sterreich sein. Der Zug zog sich quer durch die Innenstadt der ungarischen Hauptstadt Richtung Elisabethbrcke. Die Migranten trugen all ihr Hab und Gut - Ruckscke, Taschen, Decken, Plster - mit sich.

12.49 Uhr - Nach Angaben der ungarischen Polizei brechen etwa 300 Migranten aus einem Aufnahmelager in Roszke nahe der serbischen Grenze aus. Ein Reuters-Fotograf beobachtet unterdessen in Budapest, dass sich Hunderte Flchtlinge aufmachen, um vom Ostbahnhof der Hauptstadt zur sterreichischen Grenze zu gehen. Die Entfernung betrgt knapp 200 Kilometer.

12.45 Uhr - sterreichs Bundeskanzler Werner Faymann trifft am Montag seine tschechischen und slowakischen Amtskollegen in Bratislava, um ber eine gemeinsame europische Flchtlingspolitik zu diskutieren. Viele osteuropische Staaten lehnen eine EU-weite Verteilungsquote von Flchtlingen ab.

12.41 Uhr - Die britischen Plne zur Aufnahme weiterer Syrer werden konkreter. Nach Angaben des Flchtlingshilfswerkes UNHCR hat die Regierung in London 4000 "Umsiedlungspltze" angeboten.

Mehr zum Thema.Flchtlinge: Vier Wiener in Budapest wegen Schlepperei angehalten

12.29 Uhr - Bei der Schwerpunktaktion gegen Schlepper im Burgenland sind seit Donnerstagfrh 18 Personen von der Polizei festgenommen worden. Insgesamt wurden seit Sonntag 48 mutmaliche Schlepper und 487 Flchtlinge in Fahrzeugen aufgegriffen, berichtete Oberstleutnant Helmut Marban der APA.

Die Zahl der Festnahmen ist am Donnerstag deutlich angestiegen. Ob die Zunahme mit dem Ausreiseverbot von Flchtlingen aus Ungarn mit dem Zug zusammenhngt, konnte Marban nicht eindeutig beantworten. "Wir mssen die Situation whrend des heutigen Tages noch beobachten", meinte der Oberstleutnant. Die burgenlndische Polizei sei aber auch fr einen verstrkten Zustrom auf der Strae gerstet.

12.16 Uhr - Auf der griechischen Insel Lesbos kommt es nach offiziellen Angaben zu Handgemengen zwischen etwa 200 Migranten und Sicherheitsbehrden. Nicht registrierte Flchtlinge htten versucht, auf ein Schiff zu kommen, erklrt die Kstenwache.

12.13 Uhr - Der italienische Auenminister Paolo Gentiloni fordert eine berarbeitung der EU-Asylregeln. Wenn man das sogenannte Dublin-Abkommen nicht ndere, msse man ber das Schengen-Abkommen fr die Personenfreizgigkeit in der Union neu verhandeln, sagt er. "Das wre eine Niederlage fr die europische Politik."

12.06 Uhr - Nach dem Brand in einer Flchtlingsunterkunft im sdhessischen Heppenheim kann ein technischer Defekt den Ermittlern zufolge ausgeschlossen werden. Ob das Feuer vorstzlich gelegt oder durch Fahrlssigkeit ausgelst wurde, wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft Darmstadt noch ermittelt. Ein Bewohner des Heims wurde schwer verletzt, als er sich durch den Sprung aus dem Fenster vor den Flammen in Sicherheit bringen wollte.

11.54 Uhr - Der britische Premierminister David Cameron kndigt an, "Tausende weitere" Flchtlinge aus Syrien aufzunehmen. Sein Land habe bisher etwa 5000 Brgern aus dem Land im Rahmen von bestehen Programmen Zuflucht gewhrt, sagt Cameron bei einem Besuch in Lissabon. Grobritannien steht europaweit in der Kritik, weil es vergleichsweise wenige Flchtlinge aufnimmt. So sind nach Deutschland allein in den vergangenen Monaten Zehntausende Syrer gekommen.

11.52 Uhr - Die deutsche Bundesregierung mchte nach Angaben von Sprecher Steffen Seibert erreichen, dass die EU alle Staaten des westlichen Balkans als sichere Herkunftsstaaten einstuft.

11.47 Uhr - Zwei vor der trkischen Kste ertrunkenen Flchtlingskinder und ihre Mutter sind nach Reuters-Informationen in der syrischen Stadt Kobani beigesetzt worden. Dies berichtet ein Zeuge. Das Foto mit der Leiche des dreijhrigen Aylan hatte weltweit fr Bestrzung gesorgt. Er kam mit seinem Bruder und seiner Mutter beim Untergang eines Bootes zwischen der Trkei und Griechenland ums Leben.

11.45 Uhr - Deutschland und Frankreich drngen die EU-Kommission, mit den Herkunfts- und Transitlndern Rckfhrungsabkommen zu vereinbaren. In Niger und anderen Staaten sollten Zentren eingerichtet werden, in denen auch entschieden werden knne, wer etwa als Brgerkriegsflchtling in der EU aufgenommen werden knne, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert.

11.14 Uhr - Knapp 160 Flchtlinge haben die Nacht auf Freitag in Notquartieren auf dem Wiener West- und Hauptbahnhof verbracht. Zahlreiche Menschen mussten medizinisch versorgt werden. Betreut wurden die Betroffenen vom Roten Kreuz, der Caritas und freiwilligen Helfern. Die Lage auf den Wiener Bahnhfen blieb am Freitagvormittag ruhig.

11.03 Uhr - Als Reaktion auf die steigende Flchtlingszahl wollen die deutschen Bundeslnder zum Schulbeginn insgesamt mehr als 3100 zustzliche Deutschlehrer beschftigen. Die Stellen seien ausgeschrieben und grtenteils schon besetzt, ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters bei den Kultusministerien.

10.49 Uhr - Die Fraktionsvorsitzende der europischen Grnen, Rebecca Harms, hat angesichts Tausender am Budapester Ostbahnhof (Keleti palyaudvar) gestrandeter Flchtlinge ein Eingreifen der Vereinten Nationen gefordert. "Wo bleibt die UNO, wo bleiben internationale Hilfsorganisationen?" fragte die deutsche Politikerin bei einem Besuch des Bahnhofs am Freitagvormittag vor Journalisten.

Internationale Hilfsorganisationen wie etwa das Rote Kreuz sind am Bahnhof bisher nicht prsent. Versorgt werden die Flchtlinge lediglich von den Freiwilligen von "Migration Aid", die Wasser, Lebensmittel und frische Kleidung sowie eine notdrftige medizinische Versorgung zur Verfgung stellen.

Den von sterreichischen Aktivisten geplanten Autokonvoi, der Flchtlinge von Ungarn ber die Strae nach sterreich bringen soll, bezeichnete Harms als "eine sehr gute Idee". "Wenn all die europischen Regierungen nicht imstande sind zu helfen, muss es die Zivilgesellschaft sein, die eingreift."

10.36 Uhr - sterreich will fast zwei Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds fr die humanitre Hilfe in Auffangzentren fr Flchtlinge in Syrien und den Nachbarstaaten bereitstellen. Diese Hilfe will Auenminister Sebastian Kurz (VP) beim informellen Treffen mit seinen EU-Kollegen am Freitag bekannt geben, wie es aus dem Auenamt hie.

Im Detail vorgesehen sind 500.000 Euro fr die UNHCR-Betreuung in der Trkei, 500.000 Euro fr ein Zentrum fr Binnenflchtlinge in Syrien, 500.000 Euro fr nicht-staatliche Flchtlings-Hilfsorganisationen im Libanon und 250.000 Euro fr das UNO-Entwicklungsprogramm UNDP zur Wiederansiedlung im Irak. Nach Schtzungen des Auenamtes knnen damit rund 40.000 Menschen in der Region untersttzt werden.

sterreich wolle auerdem seinen Auslandskatastrophenfonds von 5 auf 20 Millionen Euro pro Jahr aufstocken, hie es weiter. Kurz will bei dem EU-Auenministerrat in Luxemburg dem Vernehmen nach eine bessere Koordinierung der EU in der Region forcieren, darunter zur Ursachenbekmpfung der Flchtlingskrise und den Kampf gegen Terrorismus.

10.08 Uhr - Auf den griechischen Inseln Lesbos und Kos, wo Tausende Migranten auf ihre Abreise warten, ist es zu Rangeleien und Schlgereien gekommen. Auf Lesbos setzte die Polizei Freitagfrh Blendgranaten ein, um rund 1.000 aus Afghanistan stammende Flchtlinge daran zu hindern, mit Gewalt auf die Fhre "Blue Star 1" zu kommen, die nach Pirus auslaufen sollte.

Das Schiff konnte rechtzeitig ablegen, wie Augenzeugen berichteten. Um sich ein Bild von der Lage zu machen, wollen EU-Kommissions-Vizeprsident Frans Timmermans und der fr Migrationsfragen zustndige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos am Freitag nach Kos reisen. Im Mittelpunkt der Gesprche stand laut Regierungskreisen die Einrichtung einer zentralen und personell gut ausgestatteten Aufnahmestelle in Pirus, die zustndig fr die Registrierung der Tausenden Migranten sein soll.

10.06 Uhr - Auf der Bahnstation der ungarischen Stadt Bicske leisten seit Donnerstag rund 500 Flchtlinge gegen die Rumung ihres Zuges weiterhin Widerstand. Laut Medienberichten begannen die Migranten Freitag frh mit einem Hungerstreik, einer Demonstration und Rufen, sie wollten nach Deutschland und nicht in ein Flchtlingslager.

Trotz Aufforderungen der Polizei in verschiedenen Sprachen sind die Migranten weiterhin nicht bereit, den Zug zu verlassen und sich in ein Lager transportieren und registrieren zu lassen. Essen und Trinken, mit dem sie die Polizei versorgt, wrden die Flchtlinge aus dem Fenster werfen.

09.53 Uhr - Beim Treffen der Koalitionsspitzen von CDU, CSU und SPD am Sonntagabend im Kanzleramt wird es nach SPD-Angaben ausschlielich um Flchtlinge geben. "Am Sonntag werden wir weder ber das Betreuungsgeld noch ber ein Einwanderungsgesetz verhandeln", sagt Fraktionschef Thomas Oppermann.

09.21 Uhr - Die EU muss ihre Haltung in der Flchtlingskrise nach Einschtzung des UN-Flchtlingshilfswerks UNHCR grundlegend ndern. Es msse mehr Flchtlingen eine legale Einreise erlaubt werden, sagt UN-Flchtlingskommissar Antonio Guterres. Die derzeitige Uneinigkeit unter den EU-Staaten spiele nur Schleusern und Schlepperbanden in die Hnde.

09.10 Uhr - Laut sterreichischer Polizei verkehren weiterhin keine Fernzge von Budapest nach Wien. Auf alternativen Routen seien am Donnerstag bis zum spten Abend rund 200 Flchtlinge an den beiden grten Wiener Bahnhfen angekommen, sagte ein Sprecher der Polizei Wien. Ein Groteil davon befinde sich bereits auf der Weiterreise Richtung Westen.

21.51 Uhr - Im ungarischen Bicske haben sich am Donnerstagabend rund 500 Flchtlinge - in anderen Meldungen war von 300 Menschen die Rede - gegen ihren Transport in ein Flchtlingslager gewehrt. Sie waren acht Stunden vorher an der Weiterreise nach Westen gehindert worden, wie die Polizei besttigte. Gegen Mittag waren sie in Budapest in einen Zug Richtung Sopron an der sterreichischen Grenze gestiegen, in der Hoffnung, von dort nach sterreich zu gelangen. Ihnen droht nun die Abschiebung zurck nach Sdosten. Unerwartet stoppte die Polizei diesen Zug unterwegs in Bicske, 37 Kilometer westlich von Budapest. Sie forderte die Reisenden auf, auszusteigen. 20 Busse standen fr ihren Transport in das Flchtlingslager von Bicske bereit. Auch Dolmetscher waren da. Ein Teil der Flchtlinge sei in das Lager gebracht worden, viele saen am spten Abend aber noch im Zug und bestanden darauf, nach Westen zu reisen.

Die Polizei erklrte ihr Vorgehen damit, dass sie nur die Personalien der Flchtlinge habe kontrollieren wollen. Dies sei wegen der chaotischen Zustnde am Budapester Ostbahnhof nicht mglich gewesen. Deswegen habe man den Zug in Bicske aufgehalten. Diejenigen Flchtlinge, die sich jetzt in Bicske freiwillig kontrollieren lassen, wrden in ein Aufnahmelager gebracht. Jene, die die Kontrolle verweigerten, wrden abgeschoben, erklrte der Vize-Chef der ungarischen Einwanderungsbehrde, Attila Kiss. Laut ungarischen Regelungen werden Flchtlinge in das Land abgeschoben, aus dem sie eingereist sind. In den meisten Fllen ist dies derzeit Serbien. Die seit Mittag im Zug sitzenden Flchtlinge verweigerten demonstrativ die von der Polizei angebotene Nahrung, berichtete die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI. Freiwillige, die den Flchtlingen Essen bringen wollten, wurden zugleich von der Polizei nicht zum Zug vorgelassen.

17.07 Uhr - sterreichische Aktivisten wollen die in Ungarn gestrandeten Flchtlinge nach sterreich auf eigenen Faust holen. Eine Initiative unter dem Titel "Konvoi Budapest Wien - Schienenersatzverkehr fr Flchtlinge" ruft ber soziale Medien dazu auf, Flchtlinge in einem Konvoi gemeinsam mit Privatautos und Bussen von Budapest nach sterreich und Deutschland zu bringen.

Ein erster Konvoi startet am kommenden Sonntag um 11 Uhr am Parkplatz des Praterstadions. Es sollen "so viele Flchtlinge wie mglich aus Budapest nach Wien und unter Umstnden weiter nach Deutschland" gebracht werden, wie es auf der Facebook-Seite der Initiative heit. "Mit dieser Aktion werden wir die Abschottungspolitik der EU durchzubrechen und die Menschen in Sicherheit zu bringen." Der Aufruf richtet sich an die Private, aber auch an Hilfsorganisationen, NGOs, Busunternehmen, Taxiunternehmen und Gewerkschaften, "die den Konvoi untersttzen wollen, weitere Fahrzeuge aufstellen und dabei mitmachen, die Menschen sicher nach Wien zu geleiten." Vor Ort soll Rechtshilfe fr die Fluchthelfer organisiert werden.

17.00 Uhr - Bundeskanzler Werner Faymann zitiert fr morgigen Freitag den ungarischen Botschafter ins Kanzleramt. Anlass sind diplomatische Spannungen wegen dem Thema Flchtlinge. "Die Genfer Menschenrechtskonvention ist von allen Staaten der EU zu respektieren", sagte Faymann laut einer Aussendung des Kanzleramtes am Donnerstag.

16.46 Uhr - Die sterreichische Polizei erwartet fr Donnerstag keine Flchtlingszge mehr aus Ungarn. In regulren Zgen seien den ganzen Tag ber rund 40 Flchtlinge auf den beiden grten Bahnhfen in Wien angekommen, sagte ein Sprecher.

15.35 - Zur Bewltigung des Zustroms an Flchtlingen will die griechische Regierung die Europische Union nach eigenen Angaben um rund 700 Millionen Euro bitten. Das Geld sei ntig, um den an den Ksten ankommenden Flchtlingen Schutz zu bieten, sagte Wirtschaftsminister Nikos Christodoulakis.

15.10 Uhr - Im Fall des ertrunkenen syrischen Jungen Aylan und weiterer elf Flchtlinge aus einem gekenterten Boot hat die trkische Polizei vier mutmaliche syrische Schleuser festgenommen, wie trkische Medien berichten. Das Bild der angeschwemmten Kinderleiche sorgte weltweit fr Bestrzung.

15.05 Uhr - Die ungarische Polizei setzt nach Angaben eines Reuters-Reporters auch Schlagstcke ein, um Journalisten aus dem Bahnhof in Bicske (rund 35 Kilometer vor Budapest) zu vertreiben. Eine Gruppe von Migranten protestiert an der Station dagegen, in ein nahe gelegenes Aufnahmelager gebracht zu werden.

14.44 Uhr - Die ungarische Polizei hat den Bahnhof im Budapester Vorort Bicske zum Einsatzgebiet erklrt. Alle Medienvertreter wurden zum Verlassen aufgefordert.

12.57 Uhr - Die Kritik des ungarischen Ministerprsidenten Viktor Orban am Umgang der Bundesregierung mit der Flchtlingskrise stt auf Widerspruch. "Die Bedingungen, unter denen die Flchtlinge am Bahnhof in Budapest eingepfercht ohne Versorgung mit dem Notwendigsten dahinvegetieren, sind beschmend", sagt der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im EU-Parlament, Herbert Reul. Der Unionsfraktionschef im Bundestag, Volker Kauder, warnt Orban davor, sich in der Krise nicht an Verabredungen zu halten.

12.53 Uhr - Die Lage an einem Zug in Ungarn scheint zu eskalieren: Flchtlinge, die zum Ausstieg aus dem gestoppten Zug gezwungen werden, drngen zurck in die Wagen. Die Polizei nimmt einem Reuters-Reporter zufolge Flchtlinge fest, die sich auf die Gleise gelegt haben, um gegen ihren Transport in ein ungarisches Auffanglager zu protestieren. Dutzende Menschen fliehen.

12.39 Uhr - Die in Bicske aus dem Zug gebrachten Flchtlinge schlagen gegen die Fenster und rufen "Kein Lager, kein Lager", wie ein Reuters-Reporter beobachtet. Rund 50 Polizisten stehen entlang des Zuges. Ein erster Waggon wird von der Polizei gerumt, die fnf weiteren sind voller Menschen. In Bicske gibt es ein Auffanglager fr Flchtlinge. Die anderen Fahrgste steigen in einen Ersatzzug um.

12.16 Uhr - Ungarische Polizisten weisen Flchtlinge im Budapester Vorort Bicske an, einen Zug Richtung Sopron an der sterreichischen Grenze zu verlassen. Dies beobachtet ein Reuters-Reporter.

11.53 Uhr - Die ungarischen Behrden werden nach Angaben der Regierung Flchtlinge auf dem Weg nach Westen kontrollieren und sich damit an die Schengen-Regeln halten. Zugleich gibt der Stabschef von Ministerprsident Viktor Orban Deutschland die Schuld an den chaotischen Zustnden im Budapester Ostbahnhof. Die Bundesrepublik habe Syrer "an den gedeckten Tisch eingeladen".

11:50 Uhr - Die sterreichischen Bundesbahnen (BB) erwarten an der ungarischen Grenze in Sopron die Ankunft mehrerer Nahverkehrszge mit Flchtlingen aus Budapest. In Sopron knnten die Menschen dann in regulre Zge umsteigen und nach Wien weiterreisen, sagte eine BB-Sprecherin. Eigene Sonderzge gebe es nicht. Der Fernverkehr aus Budapest sei weiterhin eingestellt.

11.23 Uhr - Ein Zug mit Flchtlingen hat den Ostbahnhof von Budapest verlassen und ist auf dem Weg nach Sopron in der Nhe der sterreichischen Grenze. Das berichtet ein Reuters-Reporter.

11.16 Uhr - ber die EU-Staaten sollten nach Ansicht von Ratsprsident Donald Tusk mindestens 100.000 Flchtlinge verteilt werden. Wenn nicht gehandelt werde, verkomme das Wort Solidaritt zu einer leeren Phrase, sagt er nach einem Treffen mit dem ungarischen Ministerprsidenten Viktor Orban. Dieser verteidigt die Errichtung eines Grenzzauns zu Serbien. Damit werde die gesamte EU verteidigt.

11.07 Uhr - Der ungarische Ministerprsident Viktor Orban hat die deutsche Regierung fr ihr Verhalten in der Flchtlingskrise kritisiert. "Das ist kein EU-Problem, sondern ein deutsches Problem, denn niemand will in Ungarn bleiben, sondern alle wollen nach Deutschland", sagte Orban am Donnerstag nach einem Treffen mit EU-Parlamentsprsident Martin Schulz. Die Aufgabe der ungarischen Regierung sei laut EU-Recht, jeden ankommenden Migranten zu registrieren. "Wenn die Bundeskanzlerin darauf besteht, werden wir das tun." Die Lage sei aber chaotisch. Seine Regierung habe alles getan, sich an die EU-Regeln zu halten. Ab Mitte September sollten neue Gesetze gelten sowie eine "physische Barriere" fertiggestellt sein. Die Menschen in seinem Land seien voller Furcht, weil die EU-Staats- und Regierungschefs es nicht schafften, die Situation in den Griff zu bekommen.

11.00 Uhr - Einer Umfrage zufolge befrchtet die Hlfte der Deutschen, dass die Behrden mit der Flchtlingskrise berfordert sind. Bei der Erhebung fr die Versicherung R+V wurden zwischen dem 05. Juni und dem 17. Juli 2373 Brger befragt.

10.44 Uhr - Die Familie eines syrischen Flchtlingsjungen, dessen Leiche im trkischen Badeort Bodrum angesplt wurde, wollte einem Zeitungsbericht zufolge nach Kanada. Der Antrag sei von den kanadischen Behrden im Juni abgelehnt worden, berichtete die "National Post" unter Berufung auf eine Verwandte. Das Bild des toten Jungen sorgt weltweit fr Entsetzen.

10.34 Uhr - Ungarn will offenbar auch ankommende Zge aus dem Ausland stoppen. Internationale Verbindungen wrden in der Grenzstadt Szob enden, teilen die Bahngesellschaften Tschechiens und der Slowakei mit. Dies habe die ungarische Eisenbahn mitgeteilt.

10.31 Uhr - Der polnische Auenminister Grzegorz Schetyna fordert, an den Auengrenzen Europa alles gegen die illegale Einwanderung zu unternehmen. Die Lage sei dramatisch, sagt er dem Sender TVP1. Sein Land sei aber bereit, Menschen in echter Notlage aufzunehmen.

10.26 Uhr - Der ungarische Ministerprsident Viktor Orban kndigt nach einem Treffen mit EU-Parlamentsprsident Martin Schulz neue Manahmen zur Bewltigung der Flchtlingskrise an. Diese sollen ab Mitte September greifen. Die ungarische Bevlkerung sei voller Furcht, weil die EU-Staats- und Regierungschefs keine Lsung fnden.

10.14 Uhr - Die sterreichischen Bundesbahnen haben nach eigenen Angaben noch keine nheren Informationen ber Zge mit Flchtlingen aus Ungarn. Man sei auf jeden Fall in Alarmbereitschaft, sagt ein Sprecher.

09.45 Uhr - Die Polizei in Wien hat keine Plne, ankommende Flchtlinge zu berprfen. Sie drften ihre Reise fortsetzen, sagt der Wiener Polizeichef.

09.02 Uhr - Die bulgarischen Behrden nehmen in der Hauptstadt Sofia 125 Auslnder fest. Zur Begrndung heit es, sie seien eingereist, ohne einen Asylantrag zu stellen.

08.53 Uhr - Momentan fahren nach Angaben der sterreichischen Polizei keine Zge vom Ostbahnhof in Budapest nach Wien. Die weitere Vorgehensweise wrde derzeit besprochen.

08.46 Uhr - Der Platz vor dem Gebude des Bahnhofs in Budapest hat sich weitgehend geleert, nachdem mehr als 1000 in den Bahnhof gestrmt sind.

08.32 Uhr - Am Ostbahnhof in Budapest spielen sich chaotische Szenen ab: Flchtlinge versuchen einem Reuters-Fotografen zufolge einen Zug zu strmen. Der ungarische Bahnbetreiber erklrt, es gebe derzeit keine direkten Zugverbindungen von Budapest nach Westeuropa.

08.25 Uhr - Die ungarische Polizei hat sich von den Absperrung am Ostbahnhof in Budapest zurckgezogen. Flchtlinge strmen in den Bahnhof, wie Reuters TV berichtet.

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