Die Geschichte von Popoz Gallemann

16.11.2007 um 23:30 Uhr

Die Geschichte von Popoz Gallemann

von: RidiculousPopoz   Stichwörter: Popoz, Gallemann

Stimmung: Heiter, böse

Die Geschichte vom Popoz Gallemann

Im Wald da lebte einst ein kleiner Mann
Mit Name Popoz Gallemann.
Wie nannt man seine Rasse noch,
Ich weiß es nicht mehr... oder... doch.

Eins weiß ich noch... es reimte sich auf Berg.
Egal, jetzt will ich künden von des Popoz Werk.
Sein Leben, das Gesteh ihm zu,
War unruhig und nur selten fand er echte Ruh.

Doch wunderten sich die Leut mit Hirn,
Was vorging hinter Popoz kahler Stirn.
Nun ist es Zeit wohl zu Berichten,
Von Popoz tragisch komischer Geschichten.

Ein Tags der Popoz lief so durch den Wald,
Da blickt er eine Gruppe Männer werken an den Bäumen.
Und Popoz dachte wohl sehr bald,
Das er könnt Ihnen helfen bei dem Bäume räumen.

So ging er hin und sprach zum Auftraggeber der Bäumefäller:
„Die Rettung naht..." ,,,Ja der Popoz.. ein Schelm, ein Schneller.

Die Männer seit Jahren schufen fleißig,
Halfen Wachsen dem Auftraggeber schnell.
Sie schlugen Lichtungen, so an die Achtundreißig.
Nicht perfekt rund, doch emsig, schön und hell.

Es waren gute Leut, freundlich leistend auch bei Schnee und Regen,
Doch zu Wenige, um nach dem Schlagen auch noch die Lichtungen zu fegen.
Der Auftraggeber war selten nur gesehen bei den Fällern
Und war entzückt von Popoz „Macher"-Trällern.

Indes die Fäller schauten skeptisch diesen blanken Worte-Helden,
Doch Mensch bleibt Mensch und Toleranz muß sich nicht lauthals melden.

Popoz eigner Laden macht vormals furchtbar pleite,
Was zeugt von Können ohnegleichen,
Doch würd man ihn fragen, von der Seite,
"Fremdverschulden" würd diesen Makel sicher streichen.

Doch nun zu Popoz Heldentaten,
Auf deren Sichtbarwerdung wir bis heute warten.

Zur Arbeit gab man Popoz gute, doch gebrauchte Schuh,
Doch diese selbstempfundne Schmach, ließ Popoz keine ruh.

Er klagte anderswo, das Andere Bessre trügen.
- Popoz „nicht gönnen können" könnt man an dieser Stelle rügen -
So schabte er am Boden gleich, mit aller Kraft,
Bis abgenutzt sie waren, bis zum Schaft.

Dann schrie er laut... „Seht, wie weit ich bin gelaufen,
So fleißig bin ich, ich muss ordnen hier den ganzen Haufen"
So gabs denn gleich für den Popoz neue Treter,
Die nutzte er so viele Meter,
Das da nicht passten "Zeit zu Laufen",
Und Zeit für die Heldentaten, die Popoz versuchte zu verkaufen.

Verwunderlich wars nur ein wenig, das darauf
Das Popoz wollt vermitteln den Verkauf.

Der ach so schlechten, alten Schuh,
Zu Konditionen, die dem Rechner geben keine Ruh.
Weit unter Wert, so merkte man,
Den man am Markt erzielen kann.

Egal, denn das ist ein eignes Verschen Wert:
Was tat der Popoz, neben dem, was für Auftraggebers Wert?

Der Popoz rannt oft viel durch Tal und Berg.
So viel, das man sich fragte, wann er denn stand,
Um zu leisten das von ihm gepriesene Werk.
Doch dies zu fragen, hieß Öle gießen in ein gefährlich Brand.

Doch wie war Popoz zu den freundlich Fällern?
Auch dort erklang ein schrilles Trällern!
„Nicht so, nein so. Nur ich weiß wie´s geht
Was Ihr hier tut ist doch nur schlecht.
Seht, endlich hier der Popoz steht,
Popoz, der fleissge mit dem ewgen Recht"

Erstaunt die Fäller Popozs Tänzchen sahen,
Und dachten noch, vielleicht muß sehen,
Der Popoz das Getahene von Nahem.
Und würd die Leistung dann verstehen.

Doch Popoz war ein kleiner Mann,
Von Selbst sich voll und auch noch sehbehindert.
So zog er Auftraggebers Bann,
An sich, überheblich, sehr benimmgemindert.

Er fegte nun die Lichtungen fein,
Die von den Fällern warn geschlagen,
Um Müll und Unrat dann zu tragen,
In alle Ohren voll gequälter Pein.

„Ich armer Popoz muss das Alles richten,
Was grausam euch wurd angetan,
Durch schlechter Fällers angerichten.
Doch jetzt bin ich da, der ach so fleißige Titan."

Manch Ohren waren offen für das Jallern,
Weil der Fällers Arbeit sie nicht kannten.
Andren war es übel von dem eitlen Rock,
Die nahmen Abstand unter Schock.

Popoz, dieser fleissge Recke,
Viel wenger leistend als die Strecke,
- Geschaffen durch die alten Fäller -
Der wurde krank alsbald. Mit viel Geträller.

So viel Arbeit und noch andre Sachen,
Brachten zu Fall den Helden schon sehr früh.
Da mussten die Fäller wohl ein bisschen lachen,
Viel Lichtungen es hät gegeben nimmer, mit solcher Müh.

Als Gallemännchen kehrte wieder - zum ersten mal -
Gings weiter mit übler Nachred, bösem Zischen,
Die stolzen Fäller hatten keine Wahl,
Als - erfolglos - reden, gegen solch dummes Punktefischen.

Popoz lief herum und quakte,
Wie´s Fröschlein vor dem Herzinfarkte.
„Ich bins, ich kanns und Keiner gut"
So schrie er voller Ungemut.

Was er wohl Wichtges brachte für die Leute?
Welch ungemeines Geben seines war?
Das fragten sich die Denker-Leute:
Was Popoz zu prahlen hatte immer da?

Der Popoz war kein schlechter Fäller,
Doch nur ein Fäller ebenda,
Doch fühlte sich der Popoz heller,
Sehr dumm und eitel, einfach sonderbar.

Dann trug sich zu die eine Sache,
Das Auftraggeber wollte Mindern wohl das Lager,
Und - nicht das jetzt einer lache -
Der Popoz blieb - nur durch Gelaber.

Doch vor dem Scheiden nahm der Popoz-Intregant,
Ein langes Päuschen noch mal hastig,
Weil vom dem Jallern völlig ausgebrand,
Und krank wohl, weil so Ich-belastigt.

Da Auftrager wachte auf ein kurze Weile,
Und wollte geben Popoz frei,
Doch Mitleid bremste dann auf letzter Meile,
Und Auftraggeber schlummert wieder - einerlei.

Die Fäller, die bald scheiden sollten,
Die blieben noch und taten brav ihr Werk,
Wie immer voller guter Laune,
Nicht angegriffen von dem giftig Zwerg.

Die Zeit ohn Popoz Rumgejaule,
War freudvoll, fleißig und entspannt,
Kein Werk wurd nicht vollbracht.
Und komisch, auch kein Rumgemaule,
Keiner Ärger aufgebrannt.
Da steht die Frag, was Popoz groß gemacht!

Und als der Popoz wiederkam?
Viel Leute fühlten üblen Gram.
Nun Popoz musst im Hüttchen bleiben.
Doch Dankbarkeit? Nein nicht, beileiben.

Zur Schonung wohl, damit er weiter nicht verbrennt,
Das schmeckte ihm nicht. Weil er sein Nebenwerk verpennt?

Was kam, ihr ahnt´s, das war gemaule,
Es bleibt im Körbchen oft das Faule.
Nach dem sich Gallemännchen drinnen eingelebt,
Und fühlt - wie lustig - Oberwasser,
Er wieder giftge Zettel klebt,
Es scheint, er ist ein großer Hasser.

Und jetzt kommts dick, das glaubt Ihr kaum,
Ein Tags der Popoz sagt, „Ich bin der Boss"!
Ja ja, wischt weg euch nur des Lachens Schaum,
Er lebt auf völlig falschem, kranken Ross.

Die Arbeit die den Popoz völlig ausgebrannt,
Nun Andrer tut und bleibt enspannt.

Den jungen Fällern sagt der dumpe Wortheld voller giftigem Geträller,
Das sie wohl jetzt schon und noch besser könnten als die alten Fäller.
Die jungen lachen heimlich über diesen kleinen Kahlen,
Denn Ihre Stimme kriegt der Popoz nie, bei keinen Wahlen.

Würd man nen Saale mieten und wohl bringen alle,
Die Popoz Singsang müssen lauschen,
Das wär des Popoz ärgste Falle,
Denn dann die Laber-Blas würd zischend in den Keller rauschen.

Wenn Auftraggebers Köpfchen Ohren hät,
Und Äugchen hät die Blas zu schauen,
Naturgesetzes wär, ich Wett,
Den Popoz in die Tonne hauen.

Ein guter Werker mag er sein,
Mehr nicht und das sind Viele.
Benehmen ist kein bisschen sein,
So einer käm bei Schlaun nicht rein,
Der säh nicht mal die Diele.

Ein Giftger, Linkscher, Größenwahn,
Selbstüberschätzung, Gockelhahn.
Ein Besser-Alles-Superwisser,
Ein fürchterlicher Stehendpisser.

Ein Geck, nicht merkend wie ihn Andre finden,
Bei Fehlern kennt er nur das Winden.
Schlecht reden hinter Jedes Rücken,
Stark wirklich nur im „im Popo bücken".

Die Perfektion mit Makeln voll,
Das was er tut ist WIRKLICH toll.
Wie bei nem Fuchs, der nach nem Biss,
Schaum vorm Maul hat - man kriegt Schiss.

Spät er kommt, früh er geht,
Bösartig hinterm Rücken steht.

Messer wetzen ohne Mumm,
Kein Teammann, Mosert rum.
Sein Laun ertragen, das muss jeder,
Doch Mimöschen bei dem eignen Leder.

Empfindlich ist wie Zuckerwatte,
Vorm Kopf ne selbstgebaute Latte.
Verteilen kann er, tragen nicht,
Sucht den Vorteil, redet Pflicht.

Moral von der Geschicht.

Wenn man bedenkt viel Lebenszeit,
Man aufbringt für die Arbeitszeit.
Kein Mensch braucht einen Popoz,
So wenig wie vom Gaul den Rotz.

Narzistisch klein Persönlichkeit,
Macht sich wie böse Krätze breit.
Und wenn dann Blindheit solchem Vorschub hält,
Pack die Sachen und geh. Freudig in die Welt.

Vom Autor:

Wer einen Popoz kennt, kann sich gern mit mir in Verbindung setzen... es sind T-Shirts in Vorbereitung die den Popozen dieser Welt ein Spieglein sein können (wenn sie es denn schauen können). Ich vermittle dann gern den Kontakt zum Drucker :))