15.12.2011 um 09:49 Uhr
11.12.2011 um 12:56 Uhr
Antwort
Hey Laura
das ist eine berechtigte Frage!
Weihnachten und Sylvester werden in China nicht gefeiert. Da Weihnachten ja vom christlichen Glauben kommt und der hier nicht die Hauptreligion ist, kennen die Chineses Weihnachten nur aus der kommerziellen amerikansichen Version.
Auch Sylvester ist so nicht bekannt, da die Chinesen einer anderen Zeitrechnung folgen, wenn es um das Ende des Jahres geht. Dieses ist in unserem Kalender im Zeitraum Februar/März und dann wird China für eine gute Woche quasi abgeschalten, da alle nach Hause fahren, um das einzige Mal im Jahr ihre Familien zu treffen.
Man könnte also sagen, dass das chinesische Neujahr so wie Weihnachten und Sylvester zusammen ist für die Chinesen.
Bis denne
Robert
08.12.2011 um 02:16 Uhr
Die letzten 14 Tage
Wir sind dieser Bitte nachgegangen, aber das das den Studenten nichts bringt, ist uns klar, bei anderen bin ich mir da nicht so sicher.
23.11.2011 um 17:01 Uhr
Hong Kong – dort leben wär schon was
Wie man an dem Titel
dieses Eintrages ja nur unschwer erkennen kann, bin ich von Hong Kong hellauf
begeistert. Diese Stadt ist modern und lebhaft und man benötigt jeweils eine
Stunde um Wandern zu gehen oder am Strand zu liegen. Zudem ist das Wetter nicht
so kalt, i Winter so Temperaturen um 10 Grad glaube ich, jedoch etwas hohe
Luftfeuchte, die im Hochsommer, bei 35 Grad dann schon belastend sein kann.
Aber mal von vorne: Am Donnerstag sind wir früh morgens in Richtung Flughafen
aufgebrochen und dann halt nach Hong Kong. In dieser Stadt haben wir uns dann
einen Schnellbus in die Stadt genommern, der aber auch ein bisschen Sightseeing
macht. Mit ein paar falschen Abbiegungen und jeder Menge netter Menschen, die
alle gutes English konnten (also keine Verständigungsprobleme), sind wir
wohlbehalten an unserem guten Hostel angekommen, was zentral gelegen war und
den Namen Lee Garden Guest House trägt. Im Vergleich zu anderen Städten ist
Hong Kong recht teuer, aber uns wurde gesagt, dass man hier preisgünstig
Elektrogeräte erstehen kann. Das war zugleich unser Tagesziel für Donnerstag.
Jedoch bezieht sich dies nur auf Appleprodukte. Das Smartphone meiner Wahl war
sogar noch ein gutes Stück teurer als in Deutschland…
Freitag vormittag war Philipp bei seiner Firma und ich bin an das Ufer gegangen und habe ein paar Fotos gemacht. Danach ging es dann weiter zu einem Hochhaus mit dem Namen sky 100 oder so. UAf jeden Fall befindet sich im 100 Stock ein rundum Aussichtsstockwerk, wo man dann das hier bestaunen konnte:
Abends sind wir noch auf den so genannten The Peak gefahren, was ein Aussichtsberg ist, was ich aber nicht so bsonders fand, da er auf der Seite war wo die meisten Hochhäuser standen, wodurch man keine so richtige Skyline gesehen hat.
Samstag sinnd wir aufgrund eines Tipps nach Macau gefahren. Das ist eine separate Stadt, die weder zu Hong Kong noch zu China Mainland gehört und ihre eigene Währung hat. Zum einen war diese Stadt in der Vergangenheit portugisischem Einfluss ausgesetzt und zum anderen ist sie sehr bekannt für ihre Casinos mit Glücksspiel. Interressant ist, dass in Macau mehr Geld umgesetzt wird als in Las Vegas, was heißt das wir an dem Glücksspielort der Welt waren :D
Tagsüber haben wir uns die Sehenswürdigkeiten in der Stadt angeschaut, die doch
teilweise sehr ans Europa erinnert haben und sind dann abends noch ein paar
Stunden an den Roulettetisch gegangen. Philipp ist mit Gewinn raus gegangen und
ich habe alles verloren, was aufgrund des Wechselkurses aber nicht viel war, da
dieser auch bei 10,4 liegt. Ziemlich k.o. sind wir dann beide in der
Speedbootfähre zurück nach Hong Kong, aus dem wir nur Stunden zuvor ausgereist
waren, eingepennt. Mit dieser neuen
Energie haben wir uns dann doch noch aufgerafft der Einladung von Philipps
Kollegen feiern zu gehen zu folgen und es war die richtige Entscheidung. Wir
sind in eine Bar mit dem Namen Azure gegangen und haben bei angenehmen 20 Grad
und das Mitte November die Aussicht aus dem 32 Stock(oder so) von der
Dachterasse der Bar genossen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war für mich klar,
dass ich hier eigentlich mal leben muss, vielleicht mit Arbeit vielleicht als
Masterstudent… schaun wa mal :D
Sonntag haben wir ein bisschen entspannt und sind dann auf die Lantau Insel gefahren, auf der man den Giant Buddha, der schlappe 22m hoch ist, bewundern kann. Das war natürlich sehr touristisch, aber trotzdem gut. Am Abend sind wir an die Promenade gegangen und haben die Skyline bei Nacht fotografiert und die Avenue of Stars besucht, quasi die Hong Kong Variante des Broadway. Jeden Abend um 20 Uhr findet an der Promenade die Symphony of Lights statt. Dabei werden, am Wochenende sogar mit Musik, auf den Hochhäusern der Skyline, riesige Scheinwerfer aktiviert und eine Lichtshow gezeigt. Dies war sehr beeindruckend, wenn man am Wasser steht, mit 21 Jahren und sich denkt: Ich bin in Hong Kong und hatte hier 4 überragende Tage.
Mit diesen Worten endet mein Eintrag und lasse noch ein paar Fotos folgen.



PS: Am Montag habe ich noch meine Firma besucht und dann sind wir nach Peking zurückgeflogen und damit waren dann 4 wirklich überragende Tage zu Ende :D
17.11.2011 um 08:20 Uhr
Eine weitere Woche...
Daaaaaaaaa bin ich mal wieder…
Und es gibt einiges zu berichten. Ein spannendes, interessantes aber auch sehr anstrengendes Wochenende liegt hinter uns und Hong Kong liegt direkt vor uns und das buchstäblich, den diesen Eintrag habe ich im Flugzeug vorgeschrieben:D
Wir sind Freitag am
späten Abend in Changsha angekommen und hatten das Pech an einen Taxifahrer zu
geraten, der uns veräppeln wollte. Nachdem wir aus dessen Taxi wieder raus
sind, hatten wir mit dem nächsten Taxi keinerlei Probleme. Mit der Hilfe von
anderen Studenten unserer Universität haben wir dann noch das bürokratische geregelt
um auch wirklich an der Konferenz teilzunehmen und dann ging es ins Hotel und
dann nochmal ein bisschen die Stadt angeschaut.
Changsha an sich ist insoweit bedeutend, dass dort Mao Zedong geboren wurde und
dort auch einige Male durch den Fluss geschwommen ist. Ansonsten ist Changsha
eine aufstrebende 7 Millionen Stadt mit großem Potential, wenn man sich die
neuen Stadteile anschaut, die einfach mal so aus dem Boden gestampft werden.
Dennoch ist es eine schöne Stadt, auf dem Weg eine moderne Stadt zu werden und
mit einer sehr schönen Promenade an beiden Seiten des Flusses.
Doch zurück zur Konferenz: Am Samstagvormittag gab es eine große
Vorlesungsreihe mit Vorträgen, von DHL über City Logistik, von einem Deutschen
mit dem wir uns dann auch mal unterhalten haben, Alibaba (chinesisches Ebay),
einem Japaner über grüne Logistik und noch ein paar andere Redner, die
wirtschaftliche Zahlen zum letzten Jahr präsentiert haben. Das war recht
interessant, da mir bei diesen Zahlen teilweise der Mund offen stand. Dieses
Land wird in den nächsten Jahren einen unvorstellbaren inländischen Konsumentenmarkt
haben, der ganz Europa in den Schatten stellt und das ohne Probleme. Ich bin
mir nicht mehr ganz sicher, aber der Redner von Alibaba meinte, das entweder in
naher Zukunft oder bereits jetzt der Internetverkauf alleine 4% des BIP (dort
heißt es GDP) ausmacht.
Nachmittags waren dann
verschiedene kleinere Meetings und wir sind in das komplett englischsprachige
gegangen. Das war extrem interessant. Es drehte sich mehr oder weniger um die
Verbesserung von Supply Chain und das nicht nur in China. Teilnehmer war auch
der so genannte APLF (Asian Pacific Logistic Federation) mit Leuten aus Singapur,
Thailand, Japan und China. Der Japaner vom Vormittag hielt dann auch noch einen
kleinen Vortrag über die Logistik zur Zeit der Atomkatastrophe in Japan und wie
das alles geregelt wurde, um nur eine der interessanten Themen zu benennen.
Sonntagvormittag waren wir etwas k.o. da wir abends beim Banquet mit ziemlich
vielen Leuten trinken mussten, da es einfach die chinesische Kultur ist sich am
jeweiligen Tisch recht häufig zu tosten und dann wollten andere natürlich auch
mit dem Ausländern anstoßen… Wir sind in das Nationale Museum of Hunan
gefahren, da alle Lektionen nur auf Chinesisch und ohne Übersetzung waren. Das Besondere an diesem Museum m ist,
dass dort ein Leichnam einer Frau ausgestellt ist, der ca. 2000 Jahre alt ist,
aber so gut konserviert ist, dass bis heute noch Wasser aus dem Leichnam
tröpfelt.
Nachmittags waren dann noch weitere Sightseeing Möglichkeiten angeboten, die
wir natürlich gerne annahmen. Unter anderem eine Insel inmitten des Flusses,
die sehr zum Entspannen und relaxen einlud. Apropos relaxen. In Changsha hatten
wir Temperaturen um rund 20 Grad und das Mitte November und in Hong Kong wird
es ähnlich sein….D
Sonntag abends sind wir dann wieder zurückgeflogen und haben einen Professor
von einer anderen Universität in Peking wiedergetroffen und wurden von ihm
eingeladen auch mal diese Uni zu besuchen, was wir ganz bestimmt machen werden,
da dieser Professor chinaweit für sein Können und Wissen bekannt ist. In Peking
erwarteten uns dann aber Temperaturen rund um den Gefrierpunkt, was schon ein
kleiner Temperaturschock war. Und heute (Donnerstag) hatte es seit geschätzten
anderthalb Monaten mal wieder in Peking geregnet, aber wir sind ja weggeflogen,
ja ja Timing ist doch alles.
In diesem Sinne… bis denne
Robert
PS: Fotos werden nachgeliefert
