und ich war erfolgreich: hab einen Gutschein bekommen, um noch einmal aufs Boot zu gehen, weil wir ja keine Wale antrafen und am folgenden Tag, gaben uns dann 9 Buckelwale die Ehre: WAU!! Von der Ferne sahen wir die Fontaenen und die Riesenschwanzflosse, wenn sie untertauchten - sind dann nahe ran und als sie das naechste Mal auftauchten, waren sie dann doch wieder irgendwo anders. Wir sahen dann rundherum auch Fontaenen und haben eben versucht so schnell wie moeglich hinzukommen und irgendwann ganz ueberraschend sind drei dann direkt vor uns aufgetaucht. Wir sahen nur das Rueckgrat und die Fontaenen - aber daraus liess sich schon erahnen, wie gross die sind.
Bin dann am gleichen Tag noch weiter mit dem Bus in Richtung Norden und bin hier nun endlich an einem sehr gemuetlichen Paltz mit freundlichen Leuten angelangt. Das Hostel ist ein typisches Holzhaus mit einer dieser Hollywoodschaukeln neben der Haustuer und es gibt ein nettes Wohnzimmer mit einem Kamin ...
Unterwegs trifft man schon so einige ziemlich unfreundliche Leute hier - die US-Amis tun zwar immer sehr freundlich und cool, alles ist super und ueberhaupt und sowieso, aber wenn ihnen etwas nicht passt, dann zucken sie (zumindest ein Grossteil von ihnen) regelrecht aus und einmal mehr merkt man, dass die ganze Freundlichkeit eigentlich nur aus Floskeln besteht ... will sie ja wirklich nicht alle in einen Topf werfen und man trifft auch wirklich Freundliche aber wer weiss, wie die reagieren, wenn ihnen etwas nicht passt.
Heute hab ich hier einen Gipfel bestiegen - momentan ist es hier saftig gruen und bunt von all den Blumen, die gerade bluehen ... so richtig schoen Fruehling (in Schweden laesst der wahrscheinlich noch etwas auf sich warten nach den Temperaturen zu Ostern herum zu schliessen). Trotzdem sind die Berge hier nicht ganz so spektakulaer. Das letzte Stueck war etwas tricky und die Aussicht war gut: bis hin zum Meer ... Am Gipfel - oder was ich eben dachte, dass der Gipfel ist, denn ein Weg liess sich durch die Felsen keiner mehr ausmachen traf ich ein Maedel. Sie wusste nicht mehr, wie sie runterkommen soll und hat 2 Stunden gewartet und war sehr froh, dass ich kam. Ich hab ihr dann meine Hilfe angeboten und ihr geraten, wo sie hinsteigen soll und sie ist dann ganz von alleine runter. Da sieht man wieder, dass wir uns oft viel zu wenig zutrauen. Von oben sah das ganze dann wirklich anders aus und haett ichs nicht zuerst gesehen, haette ich mich wohl auch nicht mehr runtergetraut ...
Soweit ein weiterer Lagebericht ... bis auf weiteres!!
Dani