C'est moi - das bin ich
Stimmung: neutral
Ich hab nun meinen ersten Blog-Eintrag gelöscht, weil ich mir letzte Nacht gedacht habe, ich sollte mich im ersten Eintrag vielleicht erstmals vorstellen.
Mein Name ist Magdalena, ich bin 18 Jahre alt und gehe noch zur Schule.
Ich bin Katholikin und lebe meinen Glauben auch aus. Aber ich bin auch Philosophin, das heißt, ich glaube nicht einfach, sondern denke über die Dinge nach, die die Kirche von sich gibt und die in der Bibel stehen.
Es ist mir nicht möglich, etwas einfach so hinzunehmen, wie es ist.
Ich glaube nicht blind, ich mache mir selbst ein Bild von allem und entscheide für mich selbst, ob ich dann für eine Sache bin oder nicht.
Ich liebe die Natur und vor allem die Tiere über alles. Ich bin auch sehr für Naturschutz und gegen Tierquälerei (das schließt Tierversuche mit ein!). Ich hab auch die kleine Macke, dass ich dort, wo Tiere sind, immer darauf achte, ob sie artgerecht gehalten werden. Auf diesem Gebiet kann ich auch mal ganz schön streng und neurotisch sein, aber es hat ja jeder Mensch so seine kleinen Fehlerchen. :o)
Vielleicht fragen sich jetzt einige, was mir einfällt, mich selbst als Philosophin zu bezeichnen, wo ich doch erst 18 Jahre alt bin, noch nicht mal die Matura gemacht und kein Philosophiestudium absolviert habe.
Meine Antwort darauf lautet: Philosophie kommt aus dem Herzen. Man wird als Philosoph/in geboren, man kann es nicht erlernen.
Man kann bei einem Studium die Theorie lernen, man kann versuchen diese praktisch anzuwenden. Aber philosophieren bedeutet für mich nicht, dass man erlernte Philosophie weiterpredigt.
Philosophieren bedeutet für mich, dass man selbst auf philosophische Gedanken kommt und das unabhängig von den Lehren von Sokrates, Platon, Aristoteles, Plotin, Descartes, Locke oder Hume (und wen es da noch so gibt). Was natürlich nicht bedeutet, dass man Ähnlichkeiten oder Übereinstimmungen mit anderen Philosophen/innen haben kann.
Aber wer nur das weitergibt, was er im Schulfach "Philosophie" oder während eines Philosophiestudiums erlernt hat und vielleicht sogar noch damit prahlt, ist kein wahrer Philosoph, wenn er zusätzlich nicht selbst denkt. Zumindest ist das meine Meinung.
Aber weiter zur mir selbst, ich drifte nämlich schon wieder ab. Ich wollte mich und meine Person ja eigentlich ein bisschen vorstellen:
Obwohl ich ein sehr misstrauischer und zurückhaltender Mensch bin, so sind doch Emotionen und andere Menschen das wichtigste für mich.
Ohne Emotionen könnte ich nicht leben. Sie durchfließen meinen Körper und meine Seele wie ein Fluss warmen Wassers.
Ich glaube auch, dass ich Emotionen einen sehr viel höheren Stellenwert gebe, als andere Menschen. Es ist, als würde ich auf einer anderen Ebene fühlen, ich kann das nicht mit Worten beschreiben.
Und wenn ich nun sage, dass ich manchmal sogar die Gefühle anderer Menschen leibhaftig fühlen kann, werden wohl viele den Kopf schütteln und meinen Blog in Zukunft meiden.
Ich habe am Anfang auch gedacht, dass sowas ja niemals möglich sein kann...bis ich es selbst erleben durfte.
Man steht plötzlich einem Menschen gegenüber, sieht ihn und auf einmal beginnt alles um einen herum zu fließen. Was fließt sind die Emotionen...genauer kann ich das nicht beschreiben. Um das wirklich zu begreifen, muss man es selbst gefühlt haben.
Man sieht also: Gefühle und Emotionen sind für mich sehr sehr wichtig;
Ansonsten...was gibt es sonst noch zu sagen? Ach...ich mach einfach noch einen kleinen Steckbrief zum Schluss, sonst wird das hier sowieso zu kompliziert. :o)
STECKBRIEF:
Name: Magdalena
Geburtstag: 27. Oktober 1988
Sternzeichen: Skorpion
Familienstand: ledig/single
Geschwister: keine
Berufswunsch: Hebamme oder Zoologin
Likes: Natur, Tiere, nachdenken, Computergraphik, Zeichnen, Musik (!)
Dislikes: Oberflächlichkeit,...meine eigene und die der anderen Menschen
Lieblingsfilm: hab ich keinen, aber ich mag vor allem Filme mit wahrem Hintergrund bzw. realistischem Inhalt
Lieblingsschauspieler/in: hab ich keine/n
Lieblingsserien: ER, Desperate Housewives,...
Lieblingssänger/in: Celine Dion (schon seit meinem 8. Lebensjahr)
Lieblingslied: hab ich im Moment keines
Lieblingsbuch: Sofies Welt (von Jostein Gaarder)
Lieblingstier: ich liebe ALLE Tiere...unglaublich, aber wahr

Es fasziniert mich einfach, was du für ein Mensch bist und für Gedanken hast.
Ich bin dir sehr ähnlich, wenn ich das so sagen kann...
Für mich sind Emotionen so wichtig, dass es ohne einfach nicht geht.
Unendlich glücklich oder unendlich traurig mit kaum etwas dazwischen.
Das mag nicht immer einfach sein, aber es hilft damit klarzukommen. Denn es gibt immer einen Grund traurig zu sein, aber es gibt auch immer einen Grund glücklich zu sein.
Und warum solltest du dich nicht als Philosophin bezeichnen dürfen?
Ich bezeichne mich jetzt nicht direkt so, aber ich weiß, dass ich in dieser Hinsicht recht gut bin... Dass ich mir Gedanken über Dinge mache, die für andere gar nicht in Frage kommen.. Die andere nicht einmal nachvollziehen können.
Und irgendwie ist das schön.
Das gefällt mir, so anders zu sein in dieser Hinsicht.
Und das bist du ja auch.
Ich bin gespannt, was du so schreibst :) Hab dich gleich mal zu meinen Favs genommen.
Wünsch dir alles alles Liebe.
Entweder traurig oder fröhlich zu sein, muss hart sein.
Ich kenne das nicht. Ich kenne unzählige Facetten von Gefühlen und Emotionen.
Auch wenn gewisse stärker sind als andere und überwiegen, wie z.B.: Liebe (die nicht in Worte zu fassen ist), Verzweiflung, Trauer und teilweise auch Wut.
Aber mit jeder dieser Emotionen kommen noch viele andere hinzu, die zwar schwächer zu sein scheinen, aber dennoch vieles bewirken.
Ich schreibe hier sicherlich noch viel rein und freue mich, wenn du bei mir liest. :o)
Lg, Nyir
Aber so sehr, dass man es nicht in Worte fassen kann :)
Es gibt nur unendlich in die eine Richtung oder unendlich in die andere ;)
vielen Dank für deine wunderbaren Gedanken in deinem Weblog. Du hast es geschafft, alles das, was immer und immer wieder besprechen, zusammenzufassen und in passende Worte zu kleiden.
Du hast den Mut, dich öffentlich vorzustellen. Dieser ist mir etwas abhanden gekommen. Ich vertraue immer wieder den Menschen und versuche, auf sie zu zugehen, aber oft war das ein Schritt zu weit, so habe ich mich zurückgezogen. Aber vielleicht schreibe ich in meinem Blog auch mal was.
Du bezeichnest dich als Philosophin und du hast Recht. Ja, wir kennen Philosophie meistens nur als Schul- oder Studierfach. Dort bekommen wir aber immer das gelehrt, was gerade zu der jeweiligen Gesellschaft passt. Aber die wirkliche Philosophie kann man nicht lernen! Sie muss einem im Herzen verankert sein. Und bei dir ist das so!
Es ist schwer, anders zu sein. Es ist hart, mit einer Gabe umgehen zu müssen, die uns mehr sehen lässt als andere, aber es kann auch wunderschön sein.
Bleib so wie du bist, zweifle nicht an dir. Du bist etwas ganz Besonderes!
Ich danke dir für alles und drücke dich ganz doll, deine Haibara