Das Beckenbodentraining

13.08.2012 um 00:04 Uhr

Beckenbodentraining - Praxisratgeber bei Inkontinenz

Wussten Sie, dass ca. 30% aller Frauen im Laufe ihres Lebens an Inkontinenz leiden? Bedenkt man die Werbeeinschaltungen für Vorlagen "bei kleinem Harnverlust" zur Primetime im Fernsehen, kann man abschätzen, dass die Dunkelziffer wahrscheinlich noch viel höher ist.

Dieses so weit verbreitete, jedoch schamhaft verschwiegene Leiden der Harninkontinenz kündigt sich allerdings schon sehr früh an: wenn beim Husten oder Niesen, bei körperlicher Anstrengung, beim herzhaften Lachen usw. etwas Harn abgeht. Und genau in diesem Augenblick sollte frau beginnen, ihrem Beckenboden mehr Aufmerksamkeit zu Schenken, und zwar mit einem gezielten Beckenbodentraining, das man - wenn man es perfekt beherrscht - ohne Zeitaufwand und völlig unbemerkt von Dritten überall ausführen kann! Voraussetzung ist, dass der richtige Muskel angesprochen wird.

Wie das geht, erklärt das eBook "Beckenbodentraining - Praxisratgeber für Frauen bei Inkontinenz" unter http://www.das-beckenbodentraining.com. Es führt gezielt zu einem dreistufigen Trainingsprogramm und weiter dazu, wie Sie die Übungen in Ihren Tagesablauf einbauen können, ohne Zeit zu verlieren und so, dass Sie nicht drauf vergessen können. Weiters enthält das eBook viele praktische Tipps und Tricks, Hinweise, worauf Sie achten müssen, was Sie vermeiden sollen etc.

Ein gratis-Newsletter gibt darüber hinaus regelmäßig aktuelle Hinweise, informiert über neueste Forschungsergebnisse, über Trainingshilfen usw.

Einer der Newsletter war dem Trinken gewidmet: Viele von Inkontinenz betroffene Menschen neigen dazu, wenig zu trinken, um peinliche Zwischenfälle zu vermeiden. Dies ist jedoch genau der falsche Weg, der den Teufelskreis erst so richtig in Gang setzt: Blase und Harnwege werden weniger gespült, die Muskulatur der Blase erschlafft, ihr Fassungsvermögen verringert sich. Der Harn muss mit weniger Flüssigkeit mehr Schadstoffe transportieren, dadurch kann es zu Reizungen kommen, die Entzündungen hervorrufen können. Im Endeffekt führt das zu einer Verschlechterung der Inkontinenz-Symptome.

An dieser Stelle muss jedoch auch gesagt werden, dass Beckenbodentraining keineswegs einen Arztbesuch ersetzt. Nicht alle Inkontinenz-Beschwerden können mit Training verbessert oder geheilt werden, da alle Symptome auch Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sein können. Dies muss in jedem Fall vorher mit dem Arzt abgeklärt werden.