Oktoberfest Brisbane
Das Herbstfest in Rosenheim verpaßt, und die Wiesn ist auch fast rum. Zum Glück fängt heute das Oktoberfest in Brisbane an. Um 5 mache ich mich herausgeputzt in der Lederhosn auf in Richtung Innenstadt. Ich komme mir schon vor wie eine kleine Attraktion. Alle Leute schauen rufen die paar deutschen Wörter die sie kennen, hupen oder winken. Endlich bin ich und treffe Jan. Wir gehen rein und holen uns unser erstes Erdinger Weißbier nach Monaten. Mhh ist das Lecker. Dann hol ich mir erst einmal eine Leberkassemmel. Das hät ich lieber bleiben lassen, denn die war wirklich greislig. Zunächst ist es noch recht ruhig, die deutsche Musi spielt ein paar allgemeine Lieder. Wir setzen uns zu ein paar deutschen Mädels im Dirndl und trinken noch 2 Halbe bevor wir dann ins Festzelt gehen. Schon leicht angedüdelt sitzen wir drinnen und die Musi fängt an die ersten Wiesnhits zu spielen. Es hilft alles nichts und wir gehen auf die Bänke und fangen an zu tanzen. Es sind jetzt auch ein paar Leute gekommen die wir kannten. Schnell sind wir eine Gruppe von 20 Mann und reißen das ganze Zelt mit. Es ist eine Bombenstimmung. Natürlich nicht wie in München oder Rosenheim aber immerhin. Wir feiern ausgiebig und zeigen den Ozis wie es in Deutschland auf der Wiesn abgeht. Da die Veranstalter hier sehr genau sind mußte die Musi um Punkt 10 Uhr aufhören und wir wurden um halb elf von der Polizei aus dem Zelt geworfen. Nicht so schlimm gleich ging es weiter zu einer Houseparty. Als wir aufbrechen wollen verletzt sich Svenja die ich kennengelernt habe noch am Fuß und ich leiste erste Hilfe (Wunde desinfizieren und Pflaster drauf ;-) Danach geht’s endlich zur Houseparty. Diese läuft so ab, daß ein paar Studenten ihr Haus zur Verfügung stellen, und jeder kann kommen der will und bringt seine eigenen Getränke und was man so haben will mit. Es war schon mal beeindruckend so was zu sehen. Etwa 300 Leute in ein 120 m^2 Haus. Der absolute Wahnsinn. Doch ich bleib nicht lange. Ich fahr mit der Svenja nach Hause, Sie wohnt in West End und da kann ich schlafen, da ich sonst mit dem Taxi auf die andere Seite vom Fluß zu mir fahren müßte und das wäre richtig teuer. Wir machen uns noch Rührei.
