Christian_goes_Brisbane

27.09.2007 um 08:02 Uhr

Cape Tribulation Tag 1

In aller frühe geht es schon wieder los zum Cape Tribulation. Diese Halbinsel ist ein Naturschutzgebiet und liegt noch mal etwa 100 km nördlich von Cairns. Wir werden mit etwas 3 m CrocVerspätung von einer ziemlich verrückten Reiseleiterin abgeholt. Sie ist auch die schlechteste die ich je erlebt habe. Sie erzählt nur irgendwelche verrückten Geschichten die keinen so richtig erzählt oder macht blöde Singspiele. Wie auch immer, als wir am Cape ankommen, müssen wir über einen Fluß übersetzen. Wir fahren mit einem kleinen Boot was uns noch ein Stück Stromaufwärts fährt. Geführt wird das Boot von einem einheimischen, der uns viel über Beware of the Cassowarydie Krokodile erzählt die es hier in den Gewässern gibt. Hier leben die gefährlichsten von allen nämlich riesige Salzwasserkrokodile. Wir haben Glück und entdecken sogar eins und fahren bis auf 3 m heran. Dieses 3 m lange Krokodil lag am Ufer und ließ sich von der Sonne wärmen. Danach sind wir noch in einen kleinen Nebenarm hinein gefahren, der echt schön war. Man kommt sich vor wie im Urwald. Die Pflanzen reichen bis an den Fluß und man sieht kaum 3 m tief hinein. Leider ist die Tour viel zu schnell zu Ende. Wir fahren weiter mit dem Bus zu einem kleinen Rainforestwalk. Leider hetzt unsere Reiseleiterin hier so schnell durch das man sich die vielfältige Vegetation gar nicht richtig anschauen kann. Auf engstem Raum verändert sich die Vegetation vollständig. Wir sehen richtigen Regenwald und gleich daneben einen Mangrovenwald. Wir entdecken bei unserem Rundgang auch eine immerhin 30 cm große Eidechse. Dann geht es in Windeseile weiter zu unserem Hostel. Tom und ich sind heilfroh das wir hier über Nacht bleiben und endlich mal ein bißchen die Umgebung genießen zu können Am Strandund nicht überall nur durch zu stressen. Unser Hostel besteht aus mehreren Häusern direkt im Wald. Man kommt sich wie in der Wildnis vor. Wir teilen unser Zimmer mit 3 Engländerinnen die recht nett sind. Nach einer kurzen Stärkung an der Bar die nur von einem großen Segel vom Regen geschützt ist machen wir uns auf zum Strand. Verwöhnt von den tollen Stränden auf den Whitsundays brauchen wirkt dieser Strand mit den 20 Gästen auf dem knappen Kilometer richtig überlaufen. Wir wandern am Strand entlang und treffen dann Maxine zu der wir uns setzen und unterhalten und uns spontan zum Abendessen verabreden. Um noch mehr von der Natur mit zu bekommen wollen wir eine geführte Nachtwanderung mitmachen. Hier in Australien geht die Sonne immer so um halb 6 unter. Es ist ja auch grad Winter!! Aber da wir schon recht nahe am Äquator sind dauern die Sonnenaufgänge und –untergänge auch nicht besonders lange. Auf jeden Fall ist es um 7 stock Dunkel. Es werden mehrere Touren angeboten. Als wir zum Treffpunkt kommen ist unsere Gruppe schon weg. Wir haben die Zeit mit einer anderen Gruppe verwechselt. Diese fahren uns auch freundlicher Weise zum nächsten Sammelpunkt in der Hoffnung, daß wir sie dort noch erwischen. Leider Fehlanzeige. Auch Nachtelefonieren blieb erfolglos. Also machen wir unsere eigene kleine Nachtwanderung und gehen die knapp 3 Kilometer durch die pechschwarze Nacht zurück zum Hostel. Es geht gleich weiter an die Bar, wo wir erstmal ein Frustbier trinken und spielen noch etwas Pool. Als wir dann ins Bett gehen, unterhalten wir uns noch etwas mit den Mädels und ich beschließe mit ihnen in der Früh aufzustehen um den Sonnenaufgang mit zu erleben. Da wir an der Ostküste sind haben wir ja keinen Sonnenuntergang über dem Meer.


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