Christian_goes_Brisbane

28.10.2007 um 23:54 Uhr

Cape Tribulation Tag 2

Pünktlich um kurz nach 5 stehe ich auf und wandle noch halb im Schlaf runter an den Strand. Leider ist ausgerechnet Heute der Himmel auch noch etwas bedeckt. Trotzdem ist es ein schönes Spiel zusammen mit den Wolken. Ich sitze am Strand und genieße die Atmosphäre. Nach einiger Zeit gehe ich mit den beiden Engländerinnen (deren Namen ich schon wieder vergessen habe) zurück zu unserem Bungalow um Tom die alte Schlafmütze zu wecken. Da wir bis zum Nachmittag Zeit haben, gehen wir nach einem ausgiebigen Frühstück, wobei ich von irgendeinem Idioten der sein Essen offen in den öffentlichen Kühlschrank gestellt hat erst einmal die Spaghetti runter geworfen habe. Selber Schuld wenn man immer alles so in den Kühlschrank stellt. Üblich ist, daß man eine Tasche aus dem Supermarkt hat in der man alles verstaut und alles drin hat was einem gehört. Danach machen wir uns auf zu einer Wanderung durch den Regenwald zu einem Wasserloch wo man Baden kann. Wir brauchen etwa eine Stunde dorthin. Wir gehen auf der Straße, da es sonst keinen Weg hin gibt. Leider kommt alle paar Minuten ein Auto vorbei, so daß man immer aufpassen muß und ziemlich nervt. Die letzten 500 m geht es auf einem kleinen Pfad durch die Büsche. Es ist schon etwas Urig und ich merke, daß es Tom nicht ganz geheuer ist. Wäre er halt damals zur Bundeswehr gegangen. Als wir ankommen liegt vor uns ein kleiner Fluß, in dem man ausdrücklich baden kann obwohl 300 m weiter Stromabwärts Krokodile leben. Da es schon so warm ist und wir durchgeschwitzt sind springen wir in das wirklich kalte Wasser. Natürlich haben wir, wie sollte es auch anders sein, unsere Handtücher und Badehosen vergessen und so mußten unsere Unterhosen herhalten. Danach haben wir uns von der Sonne trocknen lassen (keine Kunst bei schon wieder 30° um 10 Uhr). Da wir auf dem Rückweg nicht mehr auf der Straße zurück gehen wollten entschieden wir uns dafür am Strand entlang zu gehen. Dabei sind wir an ein paar ganz tollen einsamen Buchten vorbei gekommen die einfach traumhaft waren. Türkises Wasser und weißer Strand und dahinter die Kokospalmen. Da es hier viel Kliffe gibt müssen wir viel Klettern. Ich finde es sehr abwechselungsreich und mir bringt es spaß mir meinen Weg so zurück zu arbeiten. Für Tom hielt sich das alles etwas in Grenzen, da er die ganze Zeit Angst hatte ins Wasser zu fallen und von einem Krokodil gefressen zu werden. Natürlich passierte nichts und wir kommen heil an unserem Hostel an. Die letzte dreiviertel Stunde bis wir abgeholt werden sitzen wir noch mit Maxine auf der Veranda zusammen. Unser Busfahrer hetzt leider auch wieder so zurück und wir haben fast keine Zeit die Aussichtspunkte die er uns zeigt zu genießen. Wir sind wirklich froh, daß wir den 2-Tagestrip gemacht haben. Zurück in Cairns angekommen sind wir doch ziemlich erschöpft und müde. Da wir noch nichts gegessen haben gehen wir erst einmal zum Coles und kaufen ein. Wir kochen uns Nudeln mit einer Lachs-Sahnesauce. Danach geht es früh ins Bett am Nächsten Tag steht schon wieder das nächste Highlight auf dem Programm.

28.10.2007 um 11:29 Uhr

Curry

Nachdem ich heute endlich mal wieder ausgeschlafen habe lerne ich noch ein wenig und räume die Wohnung auf und spüle ab. Um zwei Uhr haben wir wieder ein Fußballspiel. Wir sind zwar aus dem Turnier rausgeflogen, habe aber noch zwei Spaßspiele. Leider sagen Carsten und Chris kurzfristig ab und wir sind definitiv zu wenig Spieler. Um 2 Uhr zu Spielbeginn sind auch nur Jesse, Fabio und ich da. Die anderen verspäten sich um 10 min. das ist aber nicht so wild weil unser Gegener gar nicht kommt. Also 5:0 gewonnen. Damit wir wenigstens etwas davon haben, zocken wir halt mit ein paar Leuten ein wenig. Am Abend treffe ich mich dann mit der Val und wir kochen zusammen Curry und schauen noch ein wenig Fern. Der Tag war heute wieder extrem warm und man hat es kaum ausgehalten. Das schlimme ist auch die Luftfeuchtigkeit die recht hoch ist. Zum Glück geht’s morgen wieder in die klimatisierte Uni.

27.10.2007 um 11:22 Uhr

Mt Cootha

Der Tag beginnt wieder in aller Frühe als Tom und Andi nach Fraser Island aufbrechen. Ich habe mich später mit Kathleen verabredet und fahre mit Ihr auf den Mt Cootha, wo sie bisher auch noch nicht war. Wir verpassen uns erst, und nur mit viel Glück treffen wir uns in Brisbane kurz bevor der Bus losfährt. Oben holen wir uns ein Eis, genießen die Aussicht und unterhalten uns lange. Ich bin allerdings immer noch richtig müde und kann ihr nur ganz schwer folgen. Als wir wieder in Brisbane sind, hol ich mir noch zwei Sushirollen und fahre dann nach Hause. Ich bin so müde, daß ich schon im Bus einschlafe. Zu hause angekommen, leg ich mich noch kurz hin. Da ich alleine bin verabrede ich mich noch zu einem DVD-Abend mit Martin. Jaana kommt auch noch vorbei und wir schauen uns Blood Diamond an. Ich leg mich bei uns auf die Couch und schlafe pünktlich zu Filmbeginn an und wache kurz vor Ende wieder auf. Der Film soll ansonsten aber ganz gut sein.

26.10.2007 um 11:09 Uhr

West End Houseparty

Frisch ausgeschlafen mache ich mich zunächst einmal dran die noch fehlenden Einträge im Blog zu ergänzen. Danach geht’s wie gewohnt in die Bibliothek wo Anna auch schon wartet. Zum Mittagessen habe ich mir das letzte Stück der Fertiglasagne mitgenommen. Schmeckt zwar irgendwie eklig aber der Hunger treibt’s rein, der Ekel würgt’s runter und der Geiz hält’s unten wie man so schön sagt ;-) Naja so schlimm war es auch nicht immerhin bin ich durch Oberhof, Bundeswehr und Mensa eh schon ziemlich abgestumpft. Auf Jedenfall bin ich satt.

Auf dem Heimweg denke ich noch mal an das treffen gestern an der QUT. Wir haben über Rassismus geredet. Sie hat mich gefragt ob mir hier schon Rassenfeindlichkeiten aufgefallen sind. Ich muß sagen nein. Zu mir waren immer alle zuvorkommend und freundlich. Was allerdings auffällt, ist daß es so bald es weg von der Arbeit geht, man auch nur ganz selten Leute mit offensichtlich unterschiedlichem kulturellem Background zusammen sieht.

Um wieder auf die wichtigen Dinge im Leben zurückzukommen setzen Andi und ich uns am Abend zu ein paar Bunderburg zusammen. Danach geht’s zu einer wirklichen coolen Houseparty nach West End. Wir treffen uns mit der Val, der Joschi die noch zwei Freundinnen (Maren und Jaana) mitbringen. Die Houseparty ist fast direkt neben dem Hostel Somewhere to Stay wo wir unsere ersten Tage in Brisbane verbracht haben. In dem Haus gibt’s einen Pool wo nach und nach alle auch mit Klamotten reinspringen. Ich halte mich aber zurück. Aber die Joschi und die Val sind ganz vorne mit dabei. Den Vogel bei der Party hat aber der Dresden Martin abgeschossen. Im Laufe des Abends lernt er eine Norwegerin kennen und ehe wir es uns versehen macht er schon wild vor der Tür mit ihr rum. So weit ist ja auch noch nichts Wildes dabei. Allerdings fällt den Beiden nachts um 4 auf, daß sie keine Ahnung haben wo sie sind und einfach irgendwo schlafen wollen. Müde wie die Beiden sind gehen sie von Haus zu Haus und schauen ob irgendwo eine Tür auf ist. Bei dem dritten Haus haben sie Glück. Die Tür geht auf und sie gehen in irgendeine Wohnung hinein. Der Wohnungseigentümer ist auf der Couch vor dem Fernseher eingeschlafen und schaut nur etwas verwirrt als die beiden Fremden seine Wohnung betreten. Legt sich aber wieder hin und schläft weiter ohne ein Wort zu sagen. Da Martin und sein Mädel noch Hunger haben gehen sie erst einmal zum Kühlschrank und bedienen sich kräftig. Aber das Ziel war es ja irgendwo zu schlafen. Also legen sie sich kurzerhand in das Bett von dem Besitzer, da der ja eh auf der Couch liegt. Als sie am nächsten Morgen etwas verwirrt aufwachen, ist der Besitzer schon wach, hat Kaffee gekocht und fährt sie dann auch noch Heim.

24.10.2007 um 22:46 Uhr

QUT

Heute habe ich mir gedacht ich schlafe mal etwas länger. Als ich das erstemal aufwache drehe ich mich noch mal um und mache die Augen zu. Es braucht ein wenig aber ich schlafe wieder ein. Als ich wieder aufwache fühle ich mich fit und stehe auf. Alle anderen schlafen noch. Ich gehe ins Wohnzimmer und schaue auf die Uhr 05:45. Mei das hat ja wieder gut geklappt mit dem ausschlafen. Egal so gehe ich wieder in aller Frühe als alle noch schlafen an die Uni wo ich auch Anna schon wieder treffe. Zu Mittag treffen wir die Valerie, Pizzachris und den Dresden Martin. Da Martin erzählt, daß er sich fast jeden Tag von Nudeln mit Tomatensauce ernährt und ich das nicht ertragen konnte gebe ich ihm eine meiner Blätterteigtaschen, damit er mal was anderes zum Essen bekommt. Am Nachmittag treffe ich mich dann mit einem Mädel an der QUT, wo wir in den schönen Park gehen. Am Abend bin ich wirklich müde und gehe schon um 8 ins Bett. Ich wälze mich aber noch lange hin und her bis ich endlich einschlafe.

23.10.2007 um 22:45 Uhr

Kochen mit Val

Die letzten beiden Tage habe ich mehr oder weniger in der Bibliothek gelebt. Zum Glück ist Anna da und wir gehen zu Mindestens mittags immer zusammen Essen und man hat immer einen Ansprechpartner. So langsam bin ich richtig im Powerlearning drin und komme wirklich gut vorwärts, wenn ich mich nicht gerade durch Musik oder Videos ablenke. Zum Glück habe ich an der Uni im Monat nur 150 MB Downloadkapazität. So bleibt mein Surfen auch in Grenzen. Am Nachmittag habe ich dann ein „Date“ mit Louise aus Paris. Später treffe ich mich dann mit Valerie. Wir machen zusammen Blätterteigtaschen. Damit ich auch für morgen was zu Mittag habe machen wir gleich ein paar mehr. Ich bin voll begeistert wie einfach das eigentlich geht. Etwas Gemüse, Fleisch und das war’s. Bei einem Glas Wein lassen wir den Abend ausklingen

21.10.2007 um 22:45 Uhr

Fußballschlacht

Schon wieder nichts mit ausschlafen. Mein innerer Wecker treibt mich pünktlich um 6 aus dem Bett. Ich höre etwas Musik und lese in meinem spannenden Marketing Buch. Heute ist super Wetter (wie fast jeden Tag ;-) und ich freue mich schon wieder aufs Fußballspielen. Heute ist das Viertelfinale von unserem Tournier. Als Gruppenzweiter spielen wir gegen den Vorletzten. Wir machen uns keine Sorgen. Da Max „Knippser“ Neudecker und einige Andere heute leider nicht da sind, müssen wir mehr oder weniger eine Notsieben aufstellen. Wir spielen gegen die CUB’s. Es stellt sich heraus, daß es alles Engländer sind. Da der Schietsrichter das Spiel überhaupt nicht im Griff hat, wird es schnell sehr ruppig. Ich spiele heute mit Masse als letzter Mann. Nach ein paar Minuten bekomme ich den Ball treibe ihn nach vorne. Mit Fabio spiele ich das gegnerische Mittelfeld aus. Der Ball kommt irgendwie hoch in den Strafraum und ich ziehe volley ab. Der Torwart pariert, Ryan kann aber das Abstaubertor machen. Danach lassen wir und fallen und spielen ziemlich defensiv. Da der Schietsrichter nichts sieht, und keine Fouls pfeift, mehren sich die Gängelleihen. Auch fangen die ersten Beschimpfungen und Verunglimpfungen an. Es wird immer schlimmer. Auch nach der Halbzeitpause haben sich die Gemüter noch nicht abgekühlt. Bei fast jedem Ballkontakt wird mittlerweile gefoult, ohne daß der Schiedsrichter auch nur einmal eingreift. Erst als ich einen einmal voll über mein Bein fliegen lasse, wird ein Freistoß gegeben. Es ist ein häßliches Spiel aber wir führen immer noch mit 1:0. Die anderen werden aber leider immer stärker und wir kommen nur noch selten aus unserer Hälfte heraus. Dann nach einem Abwehrfehler von mir, wo ich mich bei einem hohen Ball verschätze, schaffen die CUB’s den Ausgleich. Sie wittern das noch was geht, und geben alles. Bei meinem nächsten Ballkontakt rutscht mir einer mit gestreckten Beinen voll in mich rein und trotz Schienbeinschoner ist mein ganzes Bein blau. Natürlich revangiere ich mich bei der nächsten Gelegenheit. Nach der regulären Spielzeit geht es in eine kurze Verlängerung, wo wir noch einmal ganz gut Druck machen aber leider kein Tor schießen. Es kommt zum Elfmeterschießen. Psychokrimi. Der Torwart der CUB’s versucht unseren ersten Schützen aus dem Konzept zu bringen und spielt seine Spielchen. Und dann hält er den Schuß. Aber auch sie verschießen den ersten Ball. Tom als unser zweiter Schütze läßt sich nicht aus der Ruhe bringen und verwandelt sicher. Wie eine Einheit stehen wir zusammen und hoffen. Auch der Gegner trifft. Als nächstes schieße ich. Ich lege mir den Ball vor und ignoriere den Torwart der versucht seine Faxen zu machen. Schon beim Training war ich nie ein guter Elfmeterschütze. Ich nehme Anlauf und Schieße mit aller Gewalt aufs Tor. Der Torwart verschätzt sich und wir gehen in Führung. Nicht schön aber mit viel Power und der Ball hat im Netz gezappelt. Mir gehen die nerven durch und ich fahre den Torwart an, der es nicht geschafft hat mich aus der Ruhe zu bringen. Die anderen treffen ebenfalls. Als nächster steht Andi am Punkt. Er provoziert den Torwart nimmt Anlauf, schießt und überwindet den Torwart aber nicht die Latte. Die anderen treffen und hämische Sprüche fliegen zu uns rüber. Wer schießt bei uns als fünfter? Keiner traut sich bis auf Fabio. Er läuft an und ich sehe schon, daß das nichts wird. Und wie als wenn ich’s geahnt hätte hält der Torwart den schlecht und schwach geschossenen Ball. Wir sind raus um im Turnier um den Platz 1. Nach ein paar gegenseitigen Beschimpfungen gehen wir dann endlich. Zum Glück hat das Spiel nur 40 Minuten gedauert, da es sonst mit Sicherheit in einer Schlägerei geendet wäre. Es hat sich ganz klar gezeigt, wenn der Schiri besser gehandelt hätte wäre die Idee des Spaßturniers an dieser Stelle nicht verloren gegangen. Zum Glück hat sich keiner Verletzt. Ziemlich aufgebracht kommen wir nach hause. Am Nachmittag kommt die Uschi. Wir haben sie in Cairns kennen gelernt und ich hab ihr irgendwie im angetrunkenen Zustand angeboten bei uns zu schlafen wenn sie nach Brisbane kommt. Ich konnte ja nicht wissen das sie auch wirklich kommt. Naja jetzt ist sie da und die langweiligste Person die ich kenne. Jetzt kann man auch nichts machen. Die 5 Tage bekommen wir auch rum. Am Abend treffe ich mich noch mit Rebecca im RE wo wir was trinken und ich meinen Frust vom Fußball endlich vergesse.

20.10.2007 um 22:44 Uhr

Houseparty

Ich treffe mich mit Anna im Lernbereich der Bibliothek und fange an mich durch das Marketingbuch zu quälen. Wie alle englischen Lehrbücher, die ich bisher hatte, tuen sich die Autoren schwer sich kurz und präzise zu halten. Leider muß man das Buch durcharbeiten, da es Prüfungsrelevant ist und es auch keine Zusammenfassungen gibt. Um 4 hab ich dann keine Lust mehr und gehe nach Hause. Danach treffen wir uns noch in der Stadt zu einem Bier. Jetzt treffe ich auch den Martin Gächter, ein berüchtigter Innsbrucker Student, der herausragende Studienleistungen bringt, und seine Zusammenfassungen für viele in Innsbruck Lerngrundlagen bilden. Da er aber auch sonst ein wilder Hund ist verstehe ich mich gleich blendend mit ihm. Er nimmt mich noch mit zu einer Hausparty, die zwar ganz nett ist aber auch nichts Besonderes war. Es war sogar eher leer. Nachts um halb 3 komme ich nach Hause.

19.10.2007 um 22:42 Uhr

Outletmall

Die letzten beiden Tage konnte ich mich endlich mal wieder zum Laufen aufraffen. Ich habe meine Sommergrippe recht gut überwunden. Jedoch ist die erste Einheit doch wieder recht schwer. Nachdem ich gestern wieder ein Schlüsselerlebnis hatte, wo ein Jagdhund mich fast attackiert hatte, ändere ich heute meine Laufroute und bewege mich mehr auf der Straße.

Frisch geduscht und zufrieden geht es dann zusammen mit der Valerie und der Joschi zum Ouletstore am Flughafen. Ich brauche dringend ein paar T-Shirts und eine neue Jeans, da sich meine alte aufgelöst hat und löchrig war. Ich schlendere durch die ganzen Geschäfte und bin zu Beginn noch nicht so in Kauflaune. Ich setze mich mit einem Kaffee noch mal eine halbe Stunde vor den Komplex und dann geht’s los. Gleich im ersten Shop finde ich mein erstes Shirt. Durch Zufall treffe ich noch mal die Valerie und wir ziehen zusammen los. Ich finde noch 3 weitere. Jetzt bin ich wieder n bisserl vernünftig ausgestattet. Auch eine coole Jeans habe ich gefunden, die mir aber leider nicht gepaßt hat. Ich bin einfach zu klein. Danach fahren wir noch weiter zum Aldi, wo ich alles einkaufe, da ich heute Abend mit der Anna zusammen kochen will. Hier im Aldi bekommt man auch eine Reihe deutscher Produkte und man kommt sich wie zu Hause vor. Danach setzen die Anderen mich in der Stadt ab, da ich die Miete zahlen muß. Noch voll im Kaufrausch und mit viel Zeit gehe ich in den nächsten Elektroladen und kaufe mir eine neue Digitalkamera, da meine andere ja kaputt ist. Ich habe Glück und bekomme $60 (etwa 40 €) Rabatt. Ich nehme das Nachfolgemodell von meiner Kamera, dadurch habe ich ein zweites (deutsches) Ladekabel sowie einen 2. Akku etc.

Am Abend geht’s dann bewaffnet mit zwei Flaschen Wein zu Anna. Wir machen eine Lachslasagne. Vornehm geht die Welt zu Grunde. Wir sitzen noch lange zusammen, bevor ich dann mit dem Taxi nach hause fahre

17.10.2007 um 03:58 Uhr

Carstens Geburtstag

Die letzten Tage war ich vor allem mit mir und der Uni beschäftigt. Gestern haben wir uns in Thermodynamik eine riesige Destilliermaschine angesehen was eigentlich ganz interessant war. Heute hat Carsten Geburtstag und zum Grillen am Kangoroo Point eingeladen. Der Kerl wird schon 30 es ist unfaßbar. Leider hat kurz nach dem er nach Australien gekommen ist seine Freundin nach 9 Jahren Schluß gemacht. Eigentlich wollte er sich mit ihr treffen und zusammen feiern. Jetzt muß er halt mit uns vorlieb nehmen. Wir sind eine große Gruppe und es ist recht lustig. Es gibt Berge von essen. Wir bleiben bis spät bis wir dann Carsten heim fahren und dann selbst müde ins Bett fallen.

14.10.2007 um 03:45 Uhr

Letztes Ligaspiel

Heute ist wieder Fußballtag. Letzte Woche ist super gelaufen, und wir gehen ganz euphorisch zum Spiel. Wir spielen auch recht gut. Das Zusammenspiel wird immer besser. Wir müssen gewinnen um Tabellenzweiter zu werden. Da Carsten im Tor letzte Woche ganz gut gehalten hat geht er die erste Halbzeit rein. Wir dominieren das Spiel und lassen wenige Gegenangriffe zu. Dann der erste Torwartfehler von Carsten, der den Ball einfach außerhalb des Torraumes aufnimmt. Zum Glück hat der Schiri nicht genau hingeschaut und so können wir ne Ecke raus schinden. Wir schaffen es leider nicht das Tor zu schießen und so geht es 0:0 in die Halbzeitpause. Danach stehen wir mit unserer besten 7 auf dem Platz und wir laufen einen Sturmangriff nach dem Anderen. Doch das Runde will einfach nicht ins Eckige. Dann der nächste Torwartfehler. Mittlerweile ist Pizza Chris im Tor. Beim Fangen des Balles rutscht er aus dem Torraum und es gibt einen Strafstoß. Zum Glück daneben. Wir greifen weiter erfolglos an. Dann ein weiter hoher Paß der Gegner nach vorne. Der Ball springt kurz vor unserem Toraus auf, Pizza verschätzt sich springt unter dem Ball durch und versucht ihn auch wieder außerhalb des Torraumes fangen. Wir können froh sein das es kein Rot gab. Die Mauer steht mit Tom und dem fast 2 m Mann Carsten. 10 m vor dem Tor. Der Schütze schießt und Carsten fällt leider nichts Besseres ein als hoch zu springen. Natürlich unter den Beinen durch und ab ins Tor. Ein völlig unverdientes 0:1. Wir lassen uns nicht entmutigen und geben Vollgas. Andi versucht es mit einem Gewaltschuß aus der zweiten Reihe und drückt den Torwart mit dem Ball hinter die Torlinie. Der verdiente Ausgleich. Wir geben noch mal alles aber schaffen den gerechtfertigten Sieg leider nicht mehr.

Am Nachmittag treffe ich mich noch mit der Anna auf einen Kaffee und unterhalten uns lange.

13.10.2007 um 03:45 Uhr

Coolongatta

Gleich in der Früh um 7 geht es schon wieder raus aus den Federn. Die Joschi und die Val wollen ihr Auto Coolongatta anmelden und da wir hier sowieso noch Surfen wollten fahren wir natürlich mit. Wir werden am Strand rausgeschmissen und suchen uns eine Surfschule. Die Schulen sind hier mehr so bewegliche Vans wo ein Surflehrer ist. Wie haben auch einen gefunden, aber $ 75 für 1,5 Stunden ist uns pro Person definitiv zu teuer und wir genießen den Tag am Strand. Der Strand hier ist aber bei weitem nicht so schön, da die Hochhäuser bis an den Strand reichen. Dafür aber wieder fast Menschenleer. Ich gehe noch in die Stadt, und sehe auf dem Weg einen Schwarm Delphine an kurz vor der Küste schwimmen. Die Stadt gibt auch nicht soviel her. Um 4 geht es dann wieder zurück. Wir holen uns noch was zum Picknicken und fahren noch auf einen Aussichtspunkt und essen zu Abend. Danach geht es  heim.

12.10.2007 um 03:31 Uhr

Wiesn die Zweite

Nach der Vorlesung heute und ein wenig lernen geht es noch mal zum richtigen Oktoberfest in Brisbane. Wir haben Ermäßigungsgutscheine für den Eintritt bekommen.  Ich bin mittlerweile wieder gesund und schmeiß mich wieder in meine Lederhosn. Vor dem Tor treffe ich mich Tom und wir gehen ins leider wieder nicht gerade überfüllte Zelt. Nach der dritten Halben Erdinger ist uns das aber egal. Ziemlich spät kommt das Zelt in Gang und dann wir es ganz lustig. Während wir da stehen fällt mir ein älterer Herr auf der mit einer deutschen Mütze durch das Zelt geht. Ich proste ihm freundlich zu und wir kommen ins Gespräch. Es stellt sich heraus, daß er ein deutscher Ehrenkonsul in Queensland ist und Generalmanager von der australischen Tochtergesellschaft von Hoch Tief. Er hat einige Ingenieure zu einem Stammtisch eingeladen und uns gleich dazu gebeten. Es ist recht nett wenn auch nicht so ausgelassen wie drinnen. Wir unterhalten uns aber nett. Wir tauschen mit dem Konsul Nummern aus und gehen für die letzte Stunde Wiesn wieder rein ins Zelt. Pünktlich um 10 hört die Musi wie immer viel zu früh auf und eine halbe Stunde später werden wir rausgeschmissen. Wir machen uns auf nach West End in den Club Über. Auf dem Weg dorthin lerne ich noch die Rebecca kennen und wir trinken noch was bevor sie heim fährt. Zum Glück ist Dan noch da und da er noch keinen Platz zum schlafen hat bieten wir ihm an bei uns zu schlafen wenn er uns dafür um Gegenzug nach hause fährt. Der Deal ist perfekt und wir kommen nach einem Döner den wir uns noch gönnen streßfrei heim.

11.10.2007 um 00:48 Uhr

Oktoberfest Red Room

Nachdem wir den ganzen Tag an der Uni waren machen wir uns auf in den Red Room. Da ist heute Oktoberfest angesagt. Da können wir natürlich nicht fehlen. Leider hat bis auf das Motto nichts mit dem Oktoberfest zu tun. Immerhin trinken wir mal aus richtigen Glaskrügen allerdings schmeckt mir das Tooheys heute überhaupt nicht. So richtig mag bei mir keine Stimmung aufkommen und wir gehen bereits gegen 9 nach hause. Tom hat allerdings ordentlich einen Sitzen und hat zum Schluß auch kein Bier mehr bekommen.

10.10.2007 um 00:35 Uhr

Grillen bei Moni

Die letzten Tage verliefen sehr ruhig. Heute sind wir bei der Moni zum BBQ eingeladen. Dafür sollen wir ein paar IKEA Schränke aufbauen. Kein Problem. Tom und ich machen uns gleich an die Arbeit. Den gleichen Schrank habe ich auch zu Hause und wir sind wirklich schnell fertig. Danach gönnen wir uns erst einmal ein Tooheys New. Die Gastmutter von Moni schmeißt den Grill an und fängt an zu grillen. Ich biete gleich meine Hilfe an, da ich eigentlich recht gerne am Grill bin. Sie lehnt dankend ab, da ihr Mann das nicht mag wenn jemand anders am Grill steht. Na dann nicht. Hät ich aber mal darauf bestanden. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so schlechtes Grillfleisch gegessen. Erinnerungen an Usbekistan werden wach. Außen war es fast schwarz und innen komplett roh. Die Mutter war begeistert. So gut hat sie das Fleisch noch nie hinbekommen?? Ist sie jetzt verrückt geworden. Ich würge mein leider viel zu großes Stück herunter und lehne ein zweites dankend ab. Zum Glück gibt es ja noch Zucchini und Kartoffelecken. Ich verhungere also nicht.

07.10.2007 um 04:19 Uhr

Endlich wieder Fußball

Heute ist endlich wieder ein Fußballspiel. Leider fühle ich mich seit gestern richtig schlecht. Es ist zur Zeit richtig heiß hier und ich habe eine leichte Sommergrippe. Mein T-Shirt war heute nacht richtig durchgeschwitzt. Ich gehe auf jeden Fall mit zum Spiel als Coach. Das letzte Spiel konnten wir leider nicht spielen, da wir da ja auf den Whitsundays waren. Netterweise ist der Mario mit ein paar Freunden eingesprungen und so haben wir keinen Punktabzug bekommen, sodaß wir auf Platz 4 noch alle Chancen haben. Wir haben heute eine ziemlich gute Mannschaft zusammen. Verstärkt werden wir noch von Martas Freund Urin. Der stellt sich als wirkliche Verstärkung heraus. Zum Glück haben wir 3 Auswechselspieler und so können wir ein einigermaßen hohes Tempo gehen. Irgendwann konnte ich die Füße nicht mehr stillhalten und mußte doch aufn Platz. Wir spielen die anderen schwindelig. So langsam klappt auch das Kurzpaßspiel bei uns und wir haben richtig Spaß. In der ersten Halbzeit habe ich sogar auch eine Torchance, und das als Verteidiger, der Torwart hält aber glücklich. Schließlich fällt das erste Tor und dann noch ein zweites. Es könnte schon deutlich höher stehen, aber unser Abschlußschwäche hängt einfach über uns. Aber Egal wir gewinnen mit 2:0 und sind ziemlich zufrieden. Bis auf Andi der sich eine Blase am Fuß holt und wie immer klagend heim geht. Der Rest des Tages verläuft ruhig.

06.10.2007 um 04:13 Uhr

Die Nacht auf der Couch

So schlecht hab ich in Australien noch nicht geschlafen. Die Couch ist aus verschiedenen Einzelteilen zusammengestellt und man merkt jedes Brett. Um 7 stehe ich auf, da ich nicht mehr schlafen kann und nachdem mir der Fuchsberger Martin den Weg zur City Cat erklärt hat mache ich mich auf zur Fährstation. Natürlich fährt mir bei meinem Glück die Fähre direkt vor der Nase weg und ich sitze 40 min herum und warte auf die nächste. Endlich bin ich dann daheim. Ich lege mich erst einmal hin. Gegen Mittag stehe ich auf und gehe mit Tom zu einem Malaysischen Restaurant. Ich habe das Gefühl, daß die in Asien überall nur Curry essen. Es hat nicht schlecht geschmeckt aber selber gekocht ist doch immer noch besser. Am Nachmittag lerne ich dann noch ein wenig und gehe früh schlafen.

05.10.2007 um 03:18 Uhr

Oktoberfest Brisbane

Das Herbstfest in Rosenheim verpaßt, und die Wiesn ist auch fast rum. Zum Glück fängt heute das Oktoberfest in Brisbane an. Um 5 mache ich mich herausgeputzt in der Lederhosn auf in Richtung Innenstadt. Ich komme mir schon vor wie eine kleine Attraktion. Alle Leute schauen rufen die paar deutschen Wörter die sie kennen, hupen oder winken. Endlich bin ich und treffe Jan. Wir gehen rein und holen uns unser erstes Erdinger Weißbier nach Monaten. Mhh ist das Lecker. Dann hol ich mir erst einmal eine Leberkassemmel. Das hät ich lieber bleiben lassen, denn die war wirklich greislig. Zunächst ist es noch recht ruhig, die deutsche Musi spielt ein paar allgemeine Lieder. Wir setzen uns zu ein paar deutschen Mädels im Dirndl und trinken noch 2 Halbe bevor wir dann ins Festzelt gehen. Schon leicht angedüdelt sitzen wir drinnen und die Musi fängt an die ersten Wiesnhits zu spielen. Es hilft alles nichts und wir gehen auf die Bänke und fangen an zu tanzen. Es sind jetzt auch ein paar Leute gekommen die wir kannten. Schnell sind wir eine Gruppe von 20 Mann und reißen das ganze Zelt mit. Es ist eine Bombenstimmung. Natürlich nicht wie in München oder Rosenheim aber immerhin. Wir feiern ausgiebig und zeigen den Ozis wie es in Deutschland auf der Wiesn abgeht. Da die Veranstalter hier sehr genau sind mußte die Musi um Punkt 10 Uhr aufhören und wir wurden um halb elf von der Polizei aus dem Zelt geworfen. Nicht so schlimm gleich ging es weiter zu einer Houseparty. Als wir aufbrechen wollen verletzt sich Svenja die ich kennengelernt habe noch am Fuß und ich leiste erste Hilfe (Wunde desinfizieren und Pflaster drauf ;-) Danach geht’s endlich zur Houseparty. Diese läuft so ab, daß ein paar Studenten ihr Haus zur Verfügung stellen, und jeder kann kommen der will und bringt seine eigenen Getränke und was man so haben will mit. Es war schon mal beeindruckend so was zu sehen. Etwa 300 Leute in ein 120 m^2 Haus. Der absolute Wahnsinn. Doch ich bleib nicht lange. Ich fahr mit der Svenja nach Hause, Sie wohnt in West End und da kann ich schlafen, da ich sonst mit dem Taxi auf die andere Seite vom Fluß zu mir fahren müßte und das wäre richtig teuer. Wir machen uns noch Rührei.

03.10.2007 um 11:08 Uhr

Treffen mit den Aborigines

Der Alltag holt uns wieder ein und wir mußten Gestern erstmal unsere Hausaufgaben für Thermodynamik machen. Ansonsten haben wir es ruhig angehen lassen.

Heute am Mittwoch steht wieder unser wöchentliches BBQ auf dem Plan. Wir verabreden uns um 18:00 Uhr aber keiner ist da. Wir müssen auf Carsten warten, da er immer noch unser BBQ Besteck hat. Wir schaffen es zwar etwa eine Stunde den Grill zu reservieren. Dann sind aber ein paar Aborigines gekommen und haben ihr essen gemacht. Wir warten weiter. Danach kommt auch noch eine Gruppe von Europäern die den Grill in Beschlag nehmen. Da wir sowieso noch das Gemüse schnipseln müssen beschäftigen wir uns halt damit. Endlich sind die andern da. Die Aborigines haben sich derweil zu uns gesellt und wir unterhalten uns ein wenig. In unsere Blauäugigkeit geben wir ihnen auch ein Bier. Wir wußten ja nicht was passiert. Wir gehen zum nächsten Grillplatz und sitzen gemütlich zusammen. Auf Einmal kommt es zum Handgemenge und der Mann würgt seine Frau. Unsere mutigen Mädels springen sofort dazwischen. Die beiden ziehen nach kurzer Diskussion ab. Was habe ich daraus gelernt? Kein Alkohol an die Ureinwohner. Es gibt sogar Orte wo es unter hoher Strafe verboten ist ihnen etwas zu geben. Man muß auch allgemein sagen, das die Aborigines die feritgsten Leute mit abgerissen Klamotten und stinkend sind. Industriestaat trifft auf Naturvolk. Selbst nach so vielen Jahren ist die Kluft riesig. Nach dem Grillen gehen wir noch ins Down Under. Dieser Club erinnert mich sehr ans Woolshed und ist genau so schlecht. Heute war sogar Miss Wet-Tshirt-Contest. Es war nicht gerade eine Augenweide. Mit dem Taxi geht es dann um 3 Heim.  

01.10.2007 um 09:37 Uhr

Rückflug nach Brissie

Heute ist unser Urlaub leider schon wieder vorbei. Tom nutzt es aus, daß wir keine Pläne haben und schläft bis kurz vor 10. Ich stehe gewohnt um 7 auf, surfe im Internet und packe meine Sachen zusammen. Wir geben unser Zeug an der Rezeption ein lagern meinen Rucksack ein und frühstücken erstmal ausgiebig und essen unsere letzten Vorräte auf. Danach geht’s ab zur Lagune. Viel kann man hier in Cairns auch nicht machen. Die Mädels kommen auch noch vorbei und wir gammeln etwas herum. Dann am Nachmittag geht’s dann mit dem Taxi zum Flughafen. Der Taxifahrer aus Indien, der bereits seit 10 Jahren in Australien lebt und wirklich richtig schlecht englisch spricht versucht uns zu erklären wie man mit der Sprache am besten voran kommt. Wir verdrehen die Augen und sind froh als wir endlich ankamen. Wir checken ein und warten auf unseren Flug. Die Sicherheitsmaßnahmen sind im Gegensatz zu Deutschland oder Amerika lächerlich. Gäste können sogar bis zum Gate um ihre Leute hinzubringen oder abzuholen. Uns störts nicht es funktioniert alles. Endlich in Brissie (wie die Ozis Brisbane liebevoll nennen) angekommen holt uns Carsten netterweise vom Flughafen ab. Erschöpft kommen wir zu Hause an, räumen unser Zeug aus und gehen früh schlafen.