Christian_goes_Brisbane

30.09.2007 um 09:35 Uhr

Hang over

Toms großer Tag Fallschirmspringen. Er steht um halb 6 auf. Ich merke nur ein Hämmern im Kopf und eine undefinierte Übelkeit. Mei das war doch ein wenig heftig gestern. Was war gestern Abend noch passiert. Egal ich schlafe noch 3 Stunden weiter bis Tom völlig begeistert wieder kommt. Wir schauen uns sein Video an. Danach verabredet er sich noch mit den Mädchen zum Strand. Sonne? Heute? Für mich? Nein Danke. Ich bin froh, daß ich lebe und setze mich in den Klimatisierten Fernsehraum und schaue Rugby WM. Ich lege mich noch mal für ne Stunde hin, bis ich unsanft aus dem Schlaf gerissen werde weil wir einen neuen Mitbewohner bekommen. Ein 40 Jähriger Britte der 20 Jahre in der Royal Army war. Feldjäger. Wir haben gleich ein Anknüpfpunkt und reden ganz nett. Er war sogar 5 Jahr ein Deutschland stationiert. Deutsch hat er deshalb trotzdem nicht gesprochen oder verstanden. Danach will ich doch noch etwas raus. Ich gehe vor zur Lagune, schlendere etwas durch den Hafen und mache einen langen Spaziergang auf der Promenade die endlos dahin geht. Dann bekomm ich einen Anruf von Tom, daß wir noch mit den Mädels verabredet sind. Also mach ich mich wieder zurück zum Hostel, dusche und wir ziehen los. Um billig über den Abend zu kommen besorgen wir noch einen Goon (ganz billiger Wein 4l = $8 = 5€). Nach einem endlosen Weg zum Hostel sitzen wir sehr nett zusammen und unterhalten uns bis kurz vor Mitternacht bevor wir dann nach hause gehen.

29.09.2007 um 09:23 Uhr

On the Wallabies

Mittlerweile zur gewohnten Zeit um halb 7 stehen wir auf. Heute machen wir einen Ausflug in Hinterland von Cairns. Als wir in den Bus einsteigen, sind dort bereits zwei Engländer die vom Vortag noch ziemlich fertig sind. Auch bis auf wenige Ausnahmen sind alle anderen Mitreisenden vom Vortag noch ziemlich fertig. Wir fahren zunächst für etwa 2 Stunden ins Hinterland. Vorbei an vielen kleinen Waldbränden. Unser Führer erklärt uns, daß es Bäume gibt, die sich nur bei Feuer fortpflanzen und deshalb alle 7 Jahre ein Öl absondern, was durch die Sonne entzündet wird. Damit es nicht zu unkontrollierten Bränden kommt, werden die Bäume in Regelmäßigen Abständen, bei günstigem Wetter, von der Forstbehörde angezündet. Wir fahren weiter zu einem mächtigen Cathedral Tree. Dieser Baum fängt in den Wipfeln von anderen Bäumen an zu wachsen und arbeitet sich mit den Wurzeln langsam runter bis zum Boden. Wenn er den Boden erreicht hat, erstickt er den anderen Baum der dann irgendwann verfault. Zurück bleibt ein imposanter hohler Baum. Den wir uns angeschaut wirkt etwas wie eine Kapelle und ist ein beliebter Ort zum Heiraten. Danach fahren wir weiter an einen Sehr schönen See, wo wir einige Schritte gehen und einiges über die Flora und Fauna dieser Gegend lernen. Mit dem Bus geht es weiter zu einem weiteren See wo es erst einmal Lunch gibt. Während ich mein Essen nehme sagt der Führer plötzlich zu mir Stop und nimmt eine Schwarze Witwe von meinem Nacken die dort rumgekrabbelt ist. Mir wird schon etwas mulmig, denn so ein Biß endet im Krankenhaus. Danach gehen wir zum nahe gelegenen See um uns abzukühlen. 200 m neben unserem Badestrand entdecken wir dann eine freilebende Python. Ich schnapp meine Kamera und wate durch das Wasser. Plötzlich rutsche ich aus. Ich vergesse komplett die Kamera hochzuhalten und ende samt der Kamera im Wasser. Schöne Scheiße. Die ist hin. Zum Glück konnte ich alle Bilder bis dato retten. Etwas betrübt fahren wir weiter zu einem tollen  Wasserfall. Ich springe ins eiskalte Wasser und schwimme unter dem Wasserfall durch. Es ist einfach super und wenn man länger im Wasser ist sogar richtig angenehm. Man ist halt auch verwöhnt und bei 20° kommt man sich vor man erfriert. Wir brechen nach einiger Zeit wieder auf und fahren zu noch einem anderen schönen Wasserfall. Ein tolles Naturspiel. Ich kann mich aber nicht überwinden noch mal ins Wasser zu gehen aber Tom ist wie ein kleines Kind nicht zu halten. Als wir am Abend zurück kommen sind wir doch einigermaßen erschöpf.

Da wir heute keine Lust haben zu kochen und wir eh noch ausgehen wollten machen wir uns auf in Richtung Woolshed. Eine fiese Backpacker Kneipe aber genau das richtige für uns. Nachdem wir im Irish Pub noch ein Guiness getrunken haben und unsere Norweger abgeholt haben geht’s ab ins Woolshed. $10 für ein Essen plus Beilage und ein Scooner Bier ist echt ein super Deal. Besser als selber kochen. Der Laden ist schon assi. Schlechte Musik, fieses Ambiente wir fangen an zu trinken. Es wird richtig Lustig als dann noch die Mädels von der Tour zu uns stoßen. Leider muß Tom früh ins Bett, morgen ist sein großer Tag Falschirmspringen. Bei mir geht’s noch bis tief in die Nacht, bis ich mit nem Ozi zurück ins Hostel falle.

28.09.2007 um 23:54 Uhr

Cape Tribulation Tag 2

Pünktlich um kurz nach 5 stehe ich auf und wandle noch halb im Schlaf runter an den Strand. Leider ist ausgerechnet Heute der Himmel auch noch etwas bedeckt. Trotzdem ist es ein schönes Spiel zusammen mit den Wolken. Ich sitze am Strand und genieße die Atmosphäre. Nach einiger Zeit gehe ich mit den beiden Engländerinnen (deren Namen ich schon wieder Morgenstimmungvergessen habe) zurück zu unserem Bungalow um Tom die alte Schlafmütze zu wecken. Da wir bis zum Nachmittag Zeit haben, gehen wir nach einem ausgiebigen Frühstück, wobei ich von irgendeinem Idioten der sein Essen offen in den öffentlichen Kühlschrank gestellt hat erst einmal die Spaghetti runter geworfen habe. Selber Schuld wenn man immer alles so in den Kühlschrank stellt. Üblich ist, daß man eine Tasche aus dem Supermarkt hat in der man alles verstaut und alles drin hat was einem gehört. Danach machen wir uns auf zu einer Wanderung durch den Regenwald zu einem Wasserloch wo man Baden kann. Wir brauchen etwa eine Stunde dorthin. Wir gehen auf der Straße, da es sonst keinen Weg hin gibt. Leider Der Weg am Strandkommt alle paar Minuten ein Auto vorbei, so daß man immer aufpassen muß und ziemlich nervt. Die letzten 500 m geht es auf einem kleinen Pfad durch die Büsche. Es ist schon etwas Urig und ich merke, daß es Tom nicht ganz geheuer ist. Wäre er halt damals zur Bundeswehr gegangen. Als wir ankommen liegt vor uns ein kleiner Fluß, in dem man ausdrücklich baden kann obwohl 300 m weiter Stromabwärts Krokodile leben. Da es schon so warm ist und wir durchgeschwitzt sind springen wir in das wirklich kalte Wasser. Natürlich haben wir, wie sollte es auch anders sein, unsere Handtücher und Badehosen vergessen und so mußten unsere Unterhosen herhalten. Danach haben wir uns von der Sonne trocknen lassen (keine Kunst bei schon wieder 30° um 10 Uhr). Da wir auf dem Rückweg nicht mehr auf der Straße zurück gehen wollten entschieden wir uns dafür am Strand entlang zu gehen. Dabei sind wir an ein paar ganz tollen einsamen Buchten vorbei gekommen die einfach traumhaft waren. Türkises Wasser und weißer Strand und dahinter die Kokospalmen. Da es hier viel Kliffe gibt müssen wir viel Klettern. Ich finde es sehr abwechselungsreich und mir bringt es spaß mir meinen Weg so zurück zu arbeiten. Für Tom hielt sich das alles etwas in Grenzen, da er die ganze Zeit Angst hatte ins Wasser zu fallen und von einem Krokodil gefressen zu werden. Natürlich passierte nichts und wir kommen heil an unserem Hostel an. Die letzte dreiviertel Stunde bis wir abgeholt werden sitzen wir noch mit Maxine auf der Veranda zusammen. Unser Busfahrer hetzt leider auch wieder so zurück und wir haben fast keine Zeit die Aussichtspunkte die er uns zeigt zu genießen. Wir sind wirklich froh, daß wir den 2-Tagestrip gemacht haben. Zurück in Cairns angekommen sind wir doch ziemlich erschöpft und müde. Da wir noch nichts gegessen haben gehen wir erst einmal zum Coles und kaufen ein. Wir kochen uns Nudeln mit einer Lachs-Sahnesauce. Danach geht es früh ins Bett am Nächsten Tag steht schon wieder das nächste Highlight auf dem Programm.

27.09.2007 um 08:02 Uhr

Cape Tribulation Tag 1

In aller frühe geht es schon wieder los zum Cape Tribulation. Diese Halbinsel ist ein Naturschutzgebiet und liegt noch mal etwa 100 km nördlich von Cairns. Wir werden mit etwas 3 m CrocVerspätung von einer ziemlich verrückten Reiseleiterin abgeholt. Sie ist auch die schlechteste die ich je erlebt habe. Sie erzählt nur irgendwelche verrückten Geschichten die keinen so richtig erzählt oder macht blöde Singspiele. Wie auch immer, als wir am Cape ankommen, müssen wir über einen Fluß übersetzen. Wir fahren mit einem kleinen Boot was uns noch ein Stück Stromaufwärts fährt. Geführt wird das Boot von einem einheimischen, der uns viel über Beware of the Cassowarydie Krokodile erzählt die es hier in den Gewässern gibt. Hier leben die gefährlichsten von allen nämlich riesige Salzwasserkrokodile. Wir haben Glück und entdecken sogar eins und fahren bis auf 3 m heran. Dieses 3 m lange Krokodil lag am Ufer und ließ sich von der Sonne wärmen. Danach sind wir noch in einen kleinen Nebenarm hinein gefahren, der echt schön war. Man kommt sich vor wie im Urwald. Die Pflanzen reichen bis an den Fluß und man sieht kaum 3 m tief hinein. Leider ist die Tour viel zu schnell zu Ende. Wir fahren weiter mit dem Bus zu einem kleinen Rainforestwalk. Leider hetzt unsere Reiseleiterin hier so schnell durch das man sich die vielfältige Vegetation gar nicht richtig anschauen kann. Auf engstem Raum verändert sich die Vegetation vollständig. Wir sehen richtigen Regenwald und gleich daneben einen Mangrovenwald. Wir entdecken bei unserem Rundgang auch eine immerhin 30 cm große Eidechse. Dann geht es in Windeseile weiter zu unserem Hostel. Tom und ich sind heilfroh das wir hier über Nacht bleiben und endlich mal ein bißchen die Umgebung genießen zu können Am Strandund nicht überall nur durch zu stressen. Unser Hostel besteht aus mehreren Häusern direkt im Wald. Man kommt sich wie in der Wildnis vor. Wir teilen unser Zimmer mit 3 Engländerinnen die recht nett sind. Nach einer kurzen Stärkung an der Bar die nur von einem großen Segel vom Regen geschützt ist machen wir uns auf zum Strand. Verwöhnt von den tollen Stränden auf den Whitsundays brauchen wirkt dieser Strand mit den 20 Gästen auf dem knappen Kilometer richtig überlaufen. Wir wandern am Strand entlang und treffen dann Maxine zu der wir uns setzen und unterhalten und uns spontan zum Abendessen verabreden. Um noch mehr von der Natur mit zu bekommen wollen wir eine geführte Nachtwanderung mitmachen. Hier in Australien geht die Sonne immer so um halb 6 unter. Es ist ja auch grad Winter!! Aber da wir schon recht nahe am Äquator sind dauern die Sonnenaufgänge und –untergänge auch nicht besonders lange. Auf jeden Fall ist es um 7 stock Dunkel. Es werden mehrere Touren angeboten. Als wir zum Treffpunkt kommen ist unsere Gruppe schon weg. Wir haben die Zeit mit einer anderen Gruppe verwechselt. Diese fahren uns auch freundlicher Weise zum nächsten Sammelpunkt in der Hoffnung, daß wir sie dort noch erwischen. Leider Fehlanzeige. Auch Nachtelefonieren blieb erfolglos. Also machen wir unsere eigene kleine Nachtwanderung und gehen die knapp 3 Kilometer durch die pechschwarze Nacht zurück zum Hostel. Es geht gleich weiter an die Bar, wo wir erstmal ein Frustbier trinken und spielen noch etwas Pool. Als wir dann ins Bett gehen, unterhalten wir uns noch etwas mit den Mädels und ich beschließe mit ihnen in der Früh aufzustehen um den Sonnenaufgang mit zu erleben. Da wir an der Ostküste sind haben wir ja keinen Sonnenuntergang über dem Meer.

26.09.2007 um 05:40 Uhr

Tauchen am Great Barrier Reef

Der Wecker klingelt wie immer viel zu früh. Wir raffen uns trotzdem recht zügig auf, Frühstücken eine Kleinigkeit und machen uns auf den Weg zum Hafen. Wir sind zwar etwas spät dran, das macht aber gar nichts so müssen wir beim Einchecken nicht lange warten. Wir kommen auf unseren Hochgeschwindigkeitskatamaran. Als erstes bekommen wir Flossen und Taucherbrille und Schnorchel. Als Ingenieure sind Tom und ich gleich von den Schnorcheln begeistert. Diese sind so konstruiert, das kein Spritzwasser reinkommt und die Luft, die ausgeatmet wird, direkt am Mundstück ins Wasser kann. Auf den Whisundays hatten wir einThe Reef einfacheres System das ziemlich genervt hat, da man ständig das Wasser raus pusten mußte. Wir fahren etwa eine Stunde zu Outer Great Barrier Reef. Da wir einen Indruduction Dive gebucht haben bekommen wir auf der Fahrt noch eine kurze Einweisung zum tauchen. Als wir am Reef ankommen bin ich doch erst einmal etwas verwundert. Man sieht überhaupt nichts außer Wasser. Unter der Wasseroberfläche sieht man die Korallen. Wir bekommen unsere Taucherausrüstung angelegt und ab geht es ins Wasser. Bevor es mit dem tauchen losgeht werden noch Grundübungen gemacht. Wir müssen unser Mundstück herausnehmen und wieder reinstecken und Wasser aus der Brille blasen. Ich hatte gar keine Probleme damit. Als Tom unter Wasser gehen sollte hat er allerdings Panik bekommen und angefangen zu Hyperventilieren. Er mußte erst einmal raus und dann hat er sich aber gefangen. Dann ging es endlich los mit dem tauchen. Unsere Instruktorin hat uns unter den Arm genommen und wir sind langsam abgetaucht. Da ich mal am Ohr operiert wurde, hatte ich zunächst etwas angst wegen dem Druckausgleich, hatte aber letzten Endes überhaupt keine Probleme. Wir tauchen langsam ab bis auf 10 m tiefe und nähern uns dem Riff. Es ist unbeschreiblich. Man kann die Artenvielfalt auch nicht beschreiben und die vielen Farben die man sieht. Leider sind die meisten der Korallen schon tot und das Riff an sich wirkt ziemlich grau im Kontrast dazu. Wir tauchen 20 min durch das Riff und die Tauchlehrerin zeigt uns jede Menge dinge. Nach ein paar Minuten läßt sie mich auch los und ich kann alleine neben ihr schwimmen. Leide hab ich unsere Unterwasserkamera in meinem Rucksack vergessen. Es ist mir leider erst aufgefallen als ich im Wasser war, da ich so aufgeregt war. Als wir wieder aufgetaucht sind kommen wir doch ziemlich erschöpft wieder an Bord. Unsere Sicherheitsnummer wird notiert, daß wir wieder an Bord sind. Ich bin richtig geschlaucht von dem tauchen und muß mich erst einmal erholen. Ich hole mir etwas Essen vom Buffet und beschließe erst bei unserem nächsten Stop wieder ins Glasklares WasserWasser zu gehen. Da es kein Problem ist an der nächsten Stelle des Riffs noch mal zu tauchen nehme ich die Gelegenheit war um noch mal runter zu gehen. Diesmal denke ich auch an die Kamera. Wir sind nur zu dritt. Die Tauchlehrerein eine Italienerin und ich. Die Artenvielfalt ist noch größer als an der anderen Stelle. Wir sehen riesige Anemonen mit Clownfischen. Ich bekomme eine Seegurke in die Hand. Wir sehen etliche Korallen. Man kann was man hier unten sieht im Prinzip aber nicht beschreiben. Ich hoffe die Bilder werden etwas. Nachdem wir aufgetaucht sind, springe ich gleich mit meiner Schnorchelausrüstung wieder ins Wasser. Ich Schwimme ein paar Meter und sehe ein paar richtig häßliche Fische neben mir, die mir nicht ganz geheuer sind. Die Zähne schauen aus dem Maul und mit riesigen Augen beobachten sie mich. Ich bekomme erstmal kurz ein wenig Angst und schwimme erst einmal wieder zurück ans Boot. Nachdem ich 3 mal durchgeschnauft habe gehe ich wieder raus. Ich schwimme in eine Lagune hinein. Die Fische nutzen das Ruhige Wasser, um abzulaichen und so sieht man jede Menge Fische. Tom schwimmt sogar mit einer riesigen Schildkröte zusammen. Ich kann gar nicht genug bekommen. Schwimme immer weiter in die Lagune und genau in eine Gruppe von etwa 30 Fischen die mich vorher schon so erschreckt hat. Da mir die Sache nicht geheuer ist ziehe ich mich langsam zurück. Ich schwimme langsam zurück. Wenn man ganz leise ist hört man die Fische wie sie die Korallen abnagen um zu fressen. Es hört sich an wie ein reiben über Stein. Das Wasser ist hier kanpp 30° Warm. Viele haben sich zwar einen Neopren ausgeliehen, aber wir schwimmen nur in Badehose und es ist einfach herrlich. Und das sag grad ich, der es überhaupt nicht mag ins Wasser zu gehen. Die Rückfahrt vom Riff verläuft recht zügig. Ich spreche mit der einen Angestellten die das Catering macht. Sie war auch auf der Hofa in Reichenhall wie Matthias und wollte hier in Australien für ein Jahr herumreisen und gelegentlich Arbeiten. Work and Travel. Wirklich weit hat sie es nicht geschafft. Sie ist vor 5 Monaten in Cairns angekommen uns noch immer da. Allerdings hat sie eine Stelle wo sie zum Divemaster ausgebildet wird. Ziemlich erschöpft kommen wir zu hause an. Heute koche ich uns Bananen mit Schinken und Curryreis. Tom kann es sich zwar am Anfang nicht so vorstellen ist dann aber auch begeistert. Wir lernen noch ein paar Leute beim kochen kennen und stellen fest, daß sie auch an der  UQ studieren. Wir verabreden uns für abends und gehen wieder in den Hostelclub. Allerdings gehen wir auch heute wieder zeitig ins Bett, da wir morgen aufs Cape Tribulation fahren, was wir kurzfristig noch vorgestern gebucht hatten.

25.09.2007 um 04:36 Uhr

Cairns

In Cairns angekommen suchen wir unseren Weg zu unserem Hostel. Es kommt uns eher vor wie ein Hotel. Da wir erst um 14:00 einchecken können lagern wir unser Gepäck ein und Gilligan's das Ritz unter den Hostelsgehen erst einmal in das vom Lonely Planet empfohlene Café zum Frühstücken. Ein leckeres australisches Frühstück mit allem Drum und Dran. (Rührei, Brot Pilze, Speck, Tomaten). Frisch gestärkt geht es los Cairns zu erkunden. Schnell wird klar was in einigen Reiseführern steht. Cairns ist die Stadt in Australien aus der man so schnell wie möglich wieder verschwinden sollte. Es gibt hier einfach nichts zu tun. Wir schlendern durch den Jachthafen und setzen uns danach an eine sehr schöne Lagune. Schon um 9 Uhr sind es bereits 29°. Da ich immer noch einen Sonnenbrand habe suche ich mir ein schattiges Plätzchen. Um 14:00 Uhr können wir dann Chillen an der Laguneendlich einchecken und sind sehr positiv überrascht. Die Zimmer sind super sauber und werden jeden Tag von einer Putzkolonne gereinigt. Auch die Küche sieht super sauber aus. Nachdem wir uns eingerichtet haben rufe ich erst einmal Mama an, da ich aufgrund der Zeitverschiebung die ganze Zeit angst habe es zu verpeilen ihr zum Geburtstag zu gratulieren. Ich bin sogar der erste der anruft. Danach ziehen wir los und kaufen ersteinmal Lebensmittel ein und ich koche für uns erstmal Abendessen. Es gibt eine Asiatische Pfanne mit etwas Hühnchen und einer Soja, Honig Knoblauch Sauce. Wir lassen es uns richtig schmecken. Am Abend treffen wir uns dann noch mit den Norwegern und  Sebastian, den wir auch auf dem Schiff kennen gelernt haben, und gehen in den Club der zu unserem Hostel gehört. Gutes Angebot 5 Getränke für nur $ 10. Wir haben jede Menge spaß gehen aber zeitig ins Bett da wir ja morgen tauchen wollen. Zum Glück sind wir in unserem 6-Mann Zimmer alleine und wir haben unsere Ruhe. Der Wecker wird auf halb 7 gestellt und wir versuchen trotz der immer noch lauten Musik zu schlafen.

24.09.2007 um 01:39 Uhr

Fahrt nach Cairns

Diese Nacht hab ich schon deutlich besser geschlafen. Wir stehen recht früh auf, frühstücken kurz und brechen dann auch sofort wieder zur nächsten Bucht auf. Wir sehen auf der Fahrt Der Horrizont ist das Zielriesige Schildkröten auftauchen und nach Luft schnappen. In der nächsten Bucht haben wir noch mal die Möglichkeit zu schwimmen bevor es dann leider schon wieder zurück in den Hafen geht. Dort angekommen habe ich erst einmal ein etwas komisches Gefühl beim gehen auf Land. Irgendwie bewegt sich noch alles. Wir  werden vom Shuttlebus in die Stadt gefahren. Andi und Carsten fahren zum Flughafen, da sie morgen schon weiter an den Uluru fliegen.  Da wir noch kein Mittagessen hatten holen wir uns eine Kleinigkeit und gehen danach an das öffentliche Freibad in Airlie Beach was wie eine Lagune Greyhound Australiaaufgebaut ist. Ein Norwegisches Pärchen das heute nacht auch mit nach Cairns fährt schließt sich uns an und wir gammeln gemütlich an der Lagune. Was anderes kann man in Airlie auch nicht machen. Am Abend gehen wir zum Italiener um was zu essen. Die Bedienungen Backpacker die erst heute in Airlie angekommen sind du heut abend schon arbeit gefunden haben. Nach einer Portion Tortelini es zu unserem Greyhound Bus. Zum Glück ist der Bus nicht voll und so hab ich zwei Sitze für mich und so kann ich wenigstens einigermaßen schlafen.

23.09.2007 um 01:16 Uhr

2. Tag auf der Siska

Die Nacht war ziemlich unruhig und ich habe nicht wirklich viel geschlafen. Man muß sihc halt erst an das Schaukeln und an das ständige Wasserklatschen gewöhnen. Zum Schluß hab ich aber dann doch noch ein paar Stunden geschlafen und fühle mich eigentlich ganz fit. Nach einem kurzen Frühstück fahren wir schon wieder weiter zur nächsten Bucht um dort noch einmal zu Schnorcheln. Auch hier erwartet uns wieder eine unglaubliche Unterwasserwelt mit Whiteheaven Beachunzähligen Tieren und Korallen. Wie schon am Vortag geht die Zeit natürlich wieder viel zu schnell zu ende und schon bald müssen wir wieder auf die Siska zurück um dann weiter zusegeln. Wir haben recht guten Wind und so können wir richtig Gas geben. Wir sitzen alle auf der einen Seite des Bootes und ich lasse die Füße über Bord hängen. Wir sehen fliegende Fische und eine Seeschlange. Natürlich kommt es wie es kommen mußte. Ich hab vergessen mir die Beine und Füße ein zuschmieren und bekomme prompt einen Sonnenbrand. Leider merk ich es wie immer viel zu spät. Nach einiger Zeit kommen wir in eine Bucht. Wir gehen an Land und auf einen Aussichtspunkt. Von hier aus Mit meiner Crewsehen wir den Whiteheaven Beach. Ein riesiger Schneeweißer Strand, der aus 98 % Silizium besteht. Das Wasser ist Türkies und wir sehen Haie und Rochen in der Bucht schwimmen. Der Ausblick ist unbeschreiblich. Leider haben wir nicht soviel Zeit, da die Ebbe einsetzt und da die Bucht sehr Flach ist könnten wir nicht mehr zurück auf unser Boot. Der Wasserstand ändert sich hier um Gut 1 m aber da es hier immer so Flach ins Wasser geht merkt man das sofort. Wir kommen alle mit viel Glück noch aufs Boot und setzten unsere Fahrt fort zum Whiteheaven Beach. Wir gehen alle an Land spielen auf dem fast Menschenlehren Strand Fußball. Und kühlen uns hin und wieder im Meer ab. Nach 90 min geht es wieder weiter auf der Siska. Wir segeln um eine Insel herum und kommen in eine schöne Bucht wo wir über Nacht ankern. Bevor es dunkel wird gehen wir noch mal baden und sitzen dann gemütlich auf dem Schiff zusammen.

22.09.2007 um 11:48 Uhr

1. Tag auf der Siska

Heute ist es endlich soweit und wir können auf unser Schiff. Da wir erst um 13:00 Uhr abgeholt werden holen wir uns noch etwas zu Essen. Wir besorgen uns noch einen kleinen Footy mit dem wir am Strand spielen. Endlich werden wir dann abgeholt. Da es auf dem Boot keinen Alkohol gibt kaufen Tom und ich uns vorher noch ein Cube (24 Dosen) Bunderburg Rum. Leider geht eine Dose bei mir im Rucksack kaputt und ich hab alles auf meinen frisch Die Crewgewaschenen Sachen. Naja jetzt kann ich es auch nicht mehr ändern. Wir lernen die anderen Passagiere kennen und natürlich sind die Hälfte von ihnen Deutsche. Wir verstehen uns auf anhieb sehr gut mit allen bis auf 4 Franzosen die sich völlig von allen anderen abkapseln und eine Frau die auch nur für sich ist. Aber das tut der Stimmung keinen Abbruch. Unser Skipper ist der 19 Jährige Australier Bam Bam mit einem wilden Bart und den verrücktesten Mützen, die er jeden Tag wechselt. Seinen Namen hat er bekommen, da er versucht immer alles mit einem Hammer zu richten. Die Köchin ist eine 25 Jährige Hippietusse, die nach ihrem Meeresbiologiestudium an der UQ nur noch auf einem 20m langen Segler lebt und arbeitet. Zusätzlich ist noch ein Maat, der das alles nebenberuflich macht, und eine Praktikantin an Bord. Wir gehen an Bord. Uns werden die Getränke abgenommen und in ein Kühlbox gelagert. Außerdem müssen wir die Schuhe abgeben. Ab Unter vollen Segelnjetzt geht es Barfuß weiter. Wir gehen gleich runter und bekommen unsere Kojen. Da es ein Rennsegler ist gibt es keinerlei Komfort. Aber das ist kein Problem. Wir bekommen unsere erste Einweisung und gehen danach aufs Deck um zu sehen, das wir mit unserem Hilfsmotor schon den Hafen verlassen haben. Wir haben Glück und können schon bald die Segel setzen wo ich auch kräftig helfe. Da ich meine Uhr abgelegt habe verliere ich jegliches Zeitgefühl auf dem Segler. Noch am Nachmittag kommen wir zu einer Bucht wo wir Schnorcheln können. Das Wasser hat 25° und wir sind froh, daß wir uns das Geld für die Neoprenanzüge gespart haben. Wir sind auf den südlichen Ausläufern des Great Barrier Reefs. Eine riesige Anzahl an verschieden Fischen erwartet uns und ich komme mir vor wie in einem Aquarium. Auch eine Vielzahl von Korallen sehen wir. Es ist einfach unbeschreiblich diese Tier- und Pflanzenwelt zu sehen. Ich komme mir vor wie im Aquarium. Nach 90 min brechen wir wieder auf. Ich wäre am liebsten noch Stundenlang da geblieben. Wir segeln weiter zu unserem Ankerplatz für die Nacht. Die ganze Fahrt läuft Reggeamusik und man kommt sich vor wie in der Karibik. Strahlender Himmel, türkises Wasser und Schneeweiße Strände. Am Abend sitzen wir auf Deck zusammen reden und lassen den Tag entspannt ausklingen.

21.09.2007 um 11:41 Uhr

Airlie Beach

In aller Frühe stehen wir auf um mit dem Bus zu Carsten zu kommen. Beim Einsteigen in den Bus setzt sich ein bißchen meine Pechsträne von der ganzen Woche fort. Ich merke, daß ich gar kein Kleingeld für den Bus habe, nur einen $ 50 Schein, der normalerweise nicht von den Flugplatz mitten im BushBusfahrern angenommen wird. Nach langem suchen geben die anderen mir die fehlenden $ 2, so daß wir endlich unterwegs sind. Da die Nazareth in der Nacht wohl irgend jemanden an unserem Haus gesehen hat, nehmen wir vorsichtshalber unsere Laptops mit um sie bei Carsten zu deponieren. Seine Chefin hat uns auch freundlicher Weise zum Flughafen gefahren. Über die Flugbahn steigen wir in unser Flugzeug ein. Ich schlafe den ganzen Flug durch. Gelandet im Flughafen in Proserpine , etwa 40 min mit dem Auto entfernt von Airlie Beach. Der Flughafen liegt mitten im Busch und hat noch nicht mal eine Wartehalle. Der Wartebereich ist außerhalb des Gebäudes unter Palmen. Man merkt, daß man dem Äquator immer näher kommt. In Airlie angekommen checken wir zunächst einmal in unser Hostel ein. Wir teilen uns unser Zimmer mit ein paar richtig dicken Bungalow im KoalasEngländerinnen und natürlich Typisch das Zimmer sieht aus als hätte ne Bombe eingeschlagen. Zum Glück sind wir nur eine nacht da. Danach gehen wir erstmal zu unserem Reiseveranstalter um einzuchecken. Leider ist unser Schiff was wir gebucht hatten zur Zeit auf Reede, da der Mast repariert werden muß. Aber das neue Schiff sieht auch vielversprechend aus. Wir entscheiden uns dafür keinen Neoprenanzug auszuleihen und nachdem wir alle Formalitäten erledigt haben gehen wir erst einmal lecker bei Mc Donalds essen. Airlie Beach ist das Tor zu den Whitsunday Inseln, wo Captain Cook gelandet ist. Der Ort ist vollgestopft mit Backpackern und vor allem Deutschen. Mittlerweile erkennen wir schon auf 20 m Entfernung die Deutschen. Wir begeben uns an den Strand und ruhen uns etwas aus, da wir noch ziemlich Müde sind. Am Abend ziehen wir durch die Hostels und treffen Martin, Liz und einige andere aus Brisbane und trinken noch etwas zusammen.

20.09.2007 um 09:13 Uhr

Letzte Woche vor Spring Break

Die letzten Tage sind etwas ruhiger abgelaufen. Ich hab mich einige Male mit der Valerie getroffen. Irgendwie hab ich leider meinen Haustürschlüssel verloren und so bin ich, als ich am Dienstag von der Uni nicht mehr ins Haus rein gekommen. Da ich nichts Besseres zu tun hatte bin ich zunächst noch etwa durch die Stadt gewandert und hab mir dann beim Japaner bei uns für wenig Geld eine riesige Portion Curry geholt. Das Preisleistungsverhältnis hat zu Mindestens gestimmt und satt war ich auch. Als ich dort alleine Saß kam zufällig noch der „Dresden“ Martin vorbei und hat mir etwas Gesellschaft geleistet. Auch die Joschi hat uns da sitzen sehen und mir angeboten danach halt zu ihr zu kommen bevor ich nur durch die Stadt wandere. Das hab ich natürlich gerne Angenommen und wir haben noch zusammen mit der Valerie einen netten Abend gehabt. Schließlich sind die anderen auch vom Shoppen wieder gekommen und haben mich rein gelassen. Am Mittwoch haben wir uns schon traditionsmäßig zum Grillen an der Southbank verabredet. Bei der Post gab es ganz günstig ein Grillset was wir uns gekauft hatten, was wir auch gleich einweiten. Es war wie immer lustig und lecker. Eine Sache die ich in Deutschland echt vermissen werde. Am Donnerstag hab ich mit der Valerie zunächst eine Riverrundfahrt gemacht, wo wir einen LKW gesehen haben der in den Brisbane River gefahren ist und sind danach in den Botanischen Garten der Queensland University of Technology gegangen und hatten dort ein Picknick.  Die QUT ist  die Konkurenzuni zur UQ. Man sagt hier:“ UQ fort he theoretical world; QUT fort he real world; Griffith fort he 3rd world.” Also man kann das hier so vergleichen das die UQ die Uni am Ort ist die QUT die FH und die Griffith eine Uni mit ziemlich schlechten Ruf. Dann bin ich schnell an die Uni gefahren, da Prüfungseinsicht für meinen Thermodynamikkurs war. Da ich mir das Ergebnis nicht erklären konnte war es wichtig hin zu gehen. Und siehe da ich habe 10% zu wenig Punkte bekommen, die ich noch nachträglich zuerkannt bekam. Die Bewertungsrichtlinien sind hier schon ziemlich wild. Naja andere Länder andere Sitten. Am Abend hab ich dann nur noch meine Sachen gepackt, für unseren Whitsundaystrip der Morgen ja schon losgeht.

16.09.2007 um 15:06 Uhr

Tag 2 North Stradebroke Island

Pünktlich um 06:00 Uhr wache ich durch dPatriotisch unter Palmenie Tauchgruppe auf, die sich vor dem Hostel fertig macht. Da alle noch schlafen und ich keine Lust habe liegen zu bleiben mache ich mich alleine auf zum Strand. Die morgentliche Stimmung ist echt toll. Ich sitze fast alleine am Strand in der Ferne ist nur ein Jogger zu sehen. Nachdem ich die Atmosphäre aufgesogen habe fange ich an den Strand hinunter zu wandern. Mich interessiert was hinter den Felsen in der Ferne ist. Auf dem Weg finde ich eine tolle Jakobsmuschel, die ich gleich mitnehme. Nach etwa 40 min komme ich an die Felsen und klettere die paar Meter hinauf um mit einem tollen Ausblick auf den Pazifik belohnt zu werden. Ich gehe auf einem Wanderweg noch einige Meter weiter bis ich eine kleine Schlucht erreiche wo ich halt mache und aufs Meer schaue. Leider kann ich hier nicht den ganzen Tag sitzen. Spätestens um 10 müssen wir unser Zimmer geräumt haben. Also schlendere ich langsam zurück. Alles erwacht so langsam zum Leben. Ich Liz; Martin; Annahabe wirklich noch die schönste Zeit mitgenommen. Um kurz vor 9 erreiche ich das Hostel. Die anderen haben schon ausgecheckt und Anna, Liz und Martin warten schon auf den Bus um weiter auf die Insel zu fahren. Tom und ich müssen leider zurück zum Fußball. Wir machen uns langsam auf und erreich mit Schienenersatzverkehr schließlich Brisbane. Doch ziemlich erschöpft lege ich mich noch mal eine Stunde zum schlafen. Das Fußballspiel beginnt mit richtig ärger. Andi, Carsten und Max haben sich in der Zeit für ihren Ausflug vertan und schaffen es nicht pünktlich. Ich könnt echt kotzen weil wir es extra so ausgemacht hatten und ich wäre gernBlick auf den Pazifik noch länger auf der Insel geblieben. Wir schaffen es noch nicht mal eine Mannschaft zusammen zu bekommen. Zum Glück treffen wir noch zwei Aussies die ich mal kennnen gelernt habe die uns aushelfen. Das Spiel war echt Vogelwild und wir haben nur durch Glück mit 1:0 gewonnen. Naja letzten Endes ist nur das Ergebnis wichtig. Trotzdem bin ich ziemlich sauer auf die Anderen.

Wir haben uns mit Monika und ihren Freunden am Abend noch zum BBQ verabredet und so machen wir uns auf zur South Bank und haben noch einen netten gemütlichen Abend.

15.09.2007 um 15:54 Uhr

Stradbroke Island

Eigentlich war geplant das wir heute in aller Frühe aufbrechen um nach Bayron Bay zu fahren. Da die anderen aber gestern bis um 3 gefeiert haben sind wir leider auch erst so gegen halb 11 Mangrovenwaldlos gekommen. Kurzerhand ändern wir unsere Pläne und fahren nach Stradbroke Island, eine der größten Sandinseln der Welt. Diese liegt nur etwa eine Stunde nördlich von Brisbane und wird uns von allen Seiten wärmstens empfohlen. Da wir noch was einkaufen müssen, kommen wir erst gegen 12 Uhr am Hafen in Cleveland an. Mit dem Auto hinüber zu fahren würde 140 $ kosten und ist uns deutlich zu teuer. Da die nächste Fähre erst um halb 2 fährt und die letzte um halb sieben zurück, wollen Andi und Carsten plötzlich nicht mehr mitfahren. Allerdings gingen beide auch von völlig falschen Fährpreisen aus. Da die Zeit auf der Insel wirklich etwas knapp Menschenleererschien entschlossen Tom und ich uns kurzerhand einfach dort zu übernachten und morgen zum Fußballspiel wieder zurückzukommen. Die Anderen sind derweil wieder nach Surfers Paradise gefahren. Vor der Überfahrt trafen wir noch Anna, Martin und Lizbeth die sich auch kurzfristig entschlossen hatten auf der Insel zu übernachten. So ging es dann zu 5 los auf der Fähre. Vorbei an Mangrovenwäldern erreichen wir nach etwa einer halben Stunde die Insel. Leider setzt sich Martin in ein Kaugummi und versaut seine einzige Hose, die auch noch ausgerechnet weiß ist. Wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht Blue Bottlezu sorgen. Mit dem Bus geht es sofort weiter zum nächsten Hostel. Wir haben Glück das noch 5 Plätze frei sind und gehen sofort zum Strand. Hier ist es so wie man sich Australien vorstellt. Ein Strand der sich bis zum Horizont erstreckt und nur eine Handvoll Leute zu sehen. Türkieses Wasser und weißer Sand. Das Wasser ist herrlich warm. Allerdings trau ich mich nicht rein zu gehen, da der gesamte Strand voll von Blue Bottles (Portugiesische Galeere) ist. Diese Hochgiftigen Tiere mit bis zu 60m langen Tentakeln können bei Berührung Atemstillstand und Herstillstand hervorrufen. Bei einer Fernsehdokumentation habe ich einige Schwimmer gesehen, die mit diesen Tieren in Berührung gekommen sind und das sah wirklich nicht gut aus, zu mal auch nicht erkennbar ein Arzt oder Ähnliches in der Nähe zu sein schien. Wir machen uns aber trotzdem am Strand gemütlich und erkunden etwas die Umgebung und finden einige wirklich sehr schöne Plätze, wo man die Seele baumeln lassen kann.

Nach einer kurzen Dusche wollen wir uns etwas zu Essen holen und gehen in den nächsten Pub, wo auch ein Bottle Shop ist. Leider haben die nur Sandwiches die nicht wirklich satt Zeit zum Träumenmachen. Naja 7 Bier sind ja auch ein Schnitzel und da ist noch nichts zu trinken bei. Tom und ich kaufen uns das geliebte Bunderburg und wir ziehen zurück zum Hostel. Wir sitzen noch etwas zu 5 zusammen und lernen noch einen Deutschen kennen, der als Backpacker unterwegs in dem Hostel für einige Wochen arbeitet. Als zwei Australier an uns vorbei gehen und fragen ob wir nicht noch mit ins Pub wollen entschließe ich mich kurzerhand mich anzuschließen. So ziehen wir los. Es wird ein sehr lustiger wenn auch langer Abend, an dem ich wieder sehr viele nette Leute kennen lerne. Der Rückweg war allerdings eine Qual, da der eine Aussie so betrunken war das er, als wir nicht aufgepaßt haben, sich auf die Landstraße gelegt hatte und dort eingeschlafen ist und fast überfahren worden wäre. Letztendlich haben wir ihn dann doch noch zu seinem Zelt gebracht. Allerding gehört er jetzt offiziel dem gelben Zirkel an ;-).

13.09.2007 um 15:19 Uhr

And again Kangoroo Point

Mittwochs habe ich immer einen langen Unitag vor mir. Auch heute mache ich mich wieder gegen halb 9 auf zu meinem Mechanikkurs. Die letzte Woche war ich etwas faul gewesen und bin nicht wirklich weiter gekommen, allerdings fehlen mir auch noch einige Daten, die ich hoffentlich heute bekomme. Die Gruppenarbeit wird dann auch richtig produktiv und wir Andi und Marinakommen wirklich einen großen Schritt weiter in unserem Autoprojekt. Trotzdem ist noch sehr viel zu tun. Am Abend machen wir uns dann ein weiteres Mal auf zum Kangoroo Point zum Grillen. So langsam wird es zur Tradition hier zu Grillen. Allerdings ist das mehr so ein benutzen einer öffentlichen Pfanne und man kann es sicherlich nicht mit dem deutschen Grillen vergleichen. Da es immer etwas doof ist dort hin zu kommen, bietet sich Jesse freundlicherweise an uns hinzufahren. Was wir nicht wußten, ist das Jesse zum Einen den Weg nicht kannte, und zum Anderen ein irrer Stau in Brisbane ist. Jesse fährt Vogelwild und fragt uns zwar immer nett wo er denn nun lang fahren soll aber letztendlich macht er immer nur das was er will und so wird es zu einer nervenaufreibenden 1 stündigen Odyssee durch die City. Zum Glück schaffen wir es dann irgendwann. Wir lotsen Anna noch zum Grillplatz die falsch ausgestiegen ist und nach dem ich mein erstes Bunderburg O.P. Rum getrunken habe verfliegt der Ärger schnell und wir haben einen richtig schönen gemütlichen Abend, der bei einem Bier in der Regatta ausklingt.

12.09.2007 um 15:05 Uhr

Red Room

Da ich um 16:00 Uhr Uni habe, gehe ich nach dem Aufstehen sofort erstmal eine Stunde laufen. Heute fällt es mir besonders schwer aber da muß man dann halt trotzdem mal durch. Belohnt werde ich dadurch, daß ich auf meiner Laufstrecke einen Leguan zu sehen bekomme, der mitten auf der Straße sitzt. Danach koche ich für den Andi und mich Curry. Da ich heir kein Currypulver finde versuche ich es mit Currypaste. Das funktioniert auch sehr gut und schmeckt zum Schluß richtig lecker. Danach mache ich meine Hausaufgaben für Thermodynamik. Die Aufgaben im Tutorium waren heute sehr einfach und daher waren wir drei nach bereits einer halben Stunde von den angesetzten 2 Stunden fertig und sind gegangen. Die anderen haben uns nur entgeistert angeschaut. Wieder zwei sichere Prozent für die Endnote gesichert. Da Tom heute seine Marine Environment Prüfung geschrieben hat, gehen wir im Anschluß in den Red Room, wo wir etwas Pool Billiard spielen. Es stoßen nich eine ganze Reihe anderer dazu und so sind wir zum Schluß wieder eine recht große Gruppe. Die anderen wollen zwar am Abend noch in die Stadt aber ich gehe doch etwas müde um 22:00 ins Bett.

10.09.2007 um 14:57 Uhr

Friseur

Da mir meine langen Zotteln schon wieder ins Gesicht fallen, ist der erste Weg nach der Vorlesung der zum Friseur. Frisch frisiert und inspiriert vom gestrigen Essen koche ich mir zum ProjektarbeitMittag etwas Chinesisches. Mit viel Gemüse, Soyasauce und allem was dazu gehört. Es war einfach nur richtig lecker, auch wenn es an das Essen gestern nicht herankam. Am Abend gehen wir noch auf ein Bier bei der Valerie vorbei, die wie wir feststellen faßt unsere Nachbarin ist. Hier treffen wir auch „Döner“, der in Sydney ein Praktikum gemacht hat und noch für ein paar Tage auf Besuch hier ist. Die Valerie wohnt zusammen mit „Joschi“ bei einem total verrückten Australier der voll auf sein Äußeres schaut. So nimmt er jeden Tag 16 Tabletten gegen Blasen etc. etc. und hat furchtbare angst das ihm die Haare ausfallen und behandelt sie jeden Tag mit einem Laser. Verrückt einfach aber lustig. In dem Haus sehen wir am Abend noch einen rieseigen Falter, der fast so groß wie meine Hand ist.

09.09.2007 um 02:00 Uhr

Mongolian BBQ

Nach der ersten Halbzeit der Wallabies gegen Japan war ich so müde das ich ins Bett gegangen bin. Letzten Endes haben die Wallabies die Japaner mit 97 zu 3 überrannt. Nach diesem Spiel muß ich aber sagen, daß ich Rugby Union sehr viel spannender finde als Rugby League. Es sind halt zwei völlig verschiedene Varianten von Rugby.

Heute Morgen bin ich nach dem Aufwachen zunächst einmal knapp 1,5 h laufen gegangen. Dies war bereits das 3. Mal diese Woche. Ich hoffe ich kann mich weiterhin enigermaßen aufraffen regelmäßig was zu tun. Da hier keiner ist der mit mir mittrainiert.

Ich bin immer noch ziemlich erschöpft von der Woche, da ich doch einige Male erst sehr spät Die große Pfanneins Bett gekommen bin, mache ich heute einen Gammeltag. Wir schauen uns die erste Playoff Runde der Rugby League an. Leider gehen die Brisbane Broncos mit 40:0 unter. Am Abend gehen wir dann in ein Mongolisches BBQ Restaurant. Es gibt ein großes Buffet, wo man sich Fleisch und Gemüse in ein Schälchen tut. Danach übergießt man das mit einer Reihe von unterschiedlichen Saucen, die anstelle von Gewürzen hergenommen werden. Dann kommt alles auf eine riesige Pfanne und wird etwa 1 min gebraten. Das ganze schmeckt super lecker und ich hole mir 4 mal nach.

08.09.2007 um 14:43 Uhr

Surfers Paradise

Gestern haben wir uns in der Früh ziemlich gequält in die Vorlesung zu gehen. Aufgelockert Mit neuen Sonnenbrillenwurde diese durch einen plötzlich auftretenden Piraten, der eine kleine Show abgehalten hat und zum Schluß eine Studentin nach vorne holte, die heute Geburtstag hatte.  Der Prof. hat auch von nichts gewußt hat aber doch komplett mitgespielt. Leider habe ich keine Kamera dabei gehabt.

Später waren wir noch bei der Hausparty von Jan gewesen. Es war sehr lustig gewesen. Nur leider hat Jan seine Spielzeugpistole verloren, und belästigt uns seitdem die ganze Zeit deswegen. Da heute wieder schönes Wetter ist, beschließen Carsten, Tom, Andi und ich an den Strand zu fahren. Wir fahren nach Surfers Paradise. Das ist ungefähr eine Stunde im Süden von Brisbane. Wir gehen vor allem shoppen. Ich kaufe mir endlich eine vernünftige Sonnenbrille, eine Badehose und ein Schwimmshirt mit Sonnenschutzfaktor 50+. Wenn wir in den Frühlingsferien auf die Whitsundays fahren brauchen wir guten Sonnenschutz auf dem Boot. Danach gehen wir auf den Qi Tower. Mit etwa 320m Surfers Paradise bei Nachtdas höchste Gebäude Australiens und das 20 höchste auf der Welt. Wir genießen die Aussicht, den Sonnenuntergang und die nächtlich beleuchtete Stadt. Heute Abend kommt dann das erste Spiel der Wallabies bei der Rugby WM in Frankreich. Leider erst um 23:45 aber das können wir uns nicht entgehen lassen.

 

 

 

 

 

06.09.2007 um 14:41 Uhr

Midsemester Exams

Die Party am Freitag war ziemlich lustig und ich bin ziemlich voll nach Hause gekommen. Ich wollte zwar am Wochenende mit zum Whalewatching fahren, da es mir aber am Samstag Früh noch etwas schlecht ging, habe ich darauf verzichtet und mich erstmal auskuriert. Es war auch mal gut ein Wochenende etwas auszuspannen. Außerdem hatten wir am Mittwoch und Donnerstag die ersten Prüfungen hier und da ich noch nichts gelernt hatte fing ich nun auch dieses Wochenende an. Die restlichen Tage bis Mittwoch waren vor allem vom Lernen geprägt. Am Mittwoch haben wir Marketing geschrieben Der Test zählt 40% auf die Gesamtnote und war ein Multiple Choice Test. Zum Glück hatte ich ein Wörterbuch dabei, da der Test von der Sprache her doch ziemlich schwer war. Naja schauen wir mal was bei rauskommt. Ich hatte eigentlich kein so schlechtes Gefühl aber häufig waren die Antworten doch so ähnlich das ich raten mußte. Danach habe ich die Norwegerin Lisabeth kennengelernt. Sie besucht auch den Marketingkurs und nach absolvierter Prüfung nimmt sie mich auf ein Bier mit in den Red Room. Eine Studentenkneipe auf dem Campus wo wir ein Bier trinken. Dort lerne ich auch schon wieder ein paar andere Deutsche kennen (Wie sollte es auch anders sein Aussies lernen wir hier ja fast gar nicht kennen)

Heute folgt dann die Thermodynamikprüfung. Die Prüfung war eigentlich nicht so schwer. Leider wurde der CV – Wert in einer Aufgabe nicht gegeben und ich habe etwa 5 min gebraucht diesen Wert herzuleiten. Was ich nicht mitbekommen habe war, daß der Prof. den Wert in der Zeit auf den Beamer geschrieben hat. Die 5 Minuten haben mir dann zum Schluß in der letzten Teilaufgabe gefehlt. Die Zeit war so knapp bemessen, daß sie glaub ich keiner vollständig beantwortet hat. Die Prüfung zählt insgesamt 20% zu meiner Gesamtnote und ich habe eigentlich ein gutes Gefühl.

Da Andi morgen noch eine Prüfung hat, gehen Tom und ich alleine, in den neu entdeckten Red Room. Wir treffen die Anna von gestern und versacken dort von 14:00 – 21:00. Zum Schluß sind wir eine Gruppe von gut 10 Leuten und haben jede menge Spaß. Wir schließen viele neue Kontakte.