Christian_goes_Brisbane

23.08.2007 um 16:11 Uhr

Neue Untermieterin

Heute haben wir eine neue Untermieterin in unserer Wohnung gefunden. Eine riesige Spinne. Sie erinnert mich ein wenig an die, die Johannes ne lange Zeit gehabt hat. Die größte Freude Untermieterindaran hat Nazareth gehabt, die schreiend durch die Wohnung gelaufen ist. Wir haben sie auch noch ein wenig damit geärgert und ihr gesagt, daß wir sie gefangen haben und in ihr Bett getan haben. Und Nazareth dreht schon durch wenn sie eine Kakerlake bei uns in der Wohnung sieht, von denen es auch immer wieder welche gibt. Wir hatten auch schon einen kleinen Skorpion in der ersten Woche im Wohnzimmer. Na ja wie auch immer Tom und ich haben die Spinne gefangen und in den Garten geworfen.

23.08.2007 um 01:41 Uhr

Das Leben in Brisbane

Seit vier Wochen regnet es hier zum ersten Mal. Wir haben 20°C und es ist irre warm. Leider hat es jetzt seit vier Tagen nicht mehr aufgehört. Wenn es nicht besser wird ist unser Whalewatchingausflug ernsthaft in Gefahr. Naja zwei Tage haben wir ja noch. Da im Augenblick hier nichts Besonderes passiert, außer das ich endlich ernsthaft mein Mechanikprojekt beginne, ich muß die Lenkung eines Autos, sowie die Kupplung und den Antrieb konstruieren, mache ich mal einen kleinen Abstecher zu einigen Sachen die mir hier in Australien besonders auffallen.

Zunächst muß man hier einmal die Ruhe der Menschen hervorheben, mit denen sie ihren Alltag bewältigen. In einem Spiegelartikel habe ich gelesen:“ Wer in Brisbane zwei Stufen auf einmal nimmt outet Brisbane City Mallsich als Ausländer.“ Ich glaube das trifft die Sache wahrscheinlich am besten. Hier läuft alles ziemlich entspannt ab. Es gibt fast keine Hektik. Ich hab hier im Stadtverkehr, auch in der Rushhour eigentlich noch niemanden Hupen gehört. Die Leute sind immer hilfsbereit und zu Mindestens für einen Smalltalk immer aufgeschlossen. Vor allem wenn man mal wieder nicht weiß wo man beim Busfahren aussteigen soll, nehmen sich die Busfahrer oder irgendwelche Leute sich einem an. Was auch auffällt ist, daß die Leute, sei es an der Kasse im Supermarkt oder beim warten auf den Bus, sich geduldig in eine Schlange stellen und warten bis sie dran sind. Es gibt kein drängeln. Auch warten alle geduldig bis sie an der Reihe sind und ihre Fahrkarten kontrolliert werden. Selbst wenn man ein Monatsticket hat wartet man geduldig bis der Vordermann all seine Probleme gelöst hat und sein Ticket bezahlt hat. Wenn man dann aus dem Bus aussteigt bedanken man sich dann auch beim Busfahrer, daß er einen mitgenommen hat.

Was auch recht lustig ist, ist daß hier alles auf Linksverkehr eingestellt ist. Beim fahren mit der Rolltreppe stehen die Leute links und überhohlen auf der rechten Seite.

Was krass ist hier als Student, daß man zwar Ermäßigung auf viele Sachen bekommt, aber für alles zahlen muß. Selbst wenn man sich in einer Gruppe zum Fußballspielen trifft kostet das immer Geld. Auch der Sport kostet hier ziemlich viel Geld. So reicht es nicht hier im Sportverein zu sein, sondern man muß z.B. für Fußball noch mal $ 350 pro Saison zahlen. Insgesamt ist es hier in Australien ein ziemlich ruhiges Leben, was einen sehr schnell mitreißt und man die Hektik in Deutschland vergißt.