Christian_goes_Brisbane

31.08.2007 um 12:25 Uhr

Abgabe Assignment

Heute ist Tag von der ersten Abgabe unseres Projektes. Am Mittwoch haben die anderen mich noch auf die Idee gebracht den Antrieb noch mal zu verändern, und so hab ich alles noch mal neu konstruiert und saß die letzten zwei Tage nur vor dem Rechner. Zum Glück war ich dann gestern fertig. Dann bekam ich gestern noch einen Anruf, daß irgendwas an der Lenkung Antriebbeim Einfügen nicht klappt und so muß ich heute um 9 an die Uni. Wir setzen alle Teile zusammen und warten nur noch auf das Chassie was bisher noch nicht da ist. Da der Typ am Mittwoch eigentlich nur ein paar Linien hatte erwarte ich echt nicht viel. Als er dann endlich da ist und ich das Projekt öffnen möchte, hat er es erstmal vergessen auf seinen USB Stick zu speichern. Nur ein paar nicht fertige Einzelteile sind drauf. Egal wir setzen es eben zusammen, da er dazu nicht in der Lage ist. Dann wollen wir es zu den restlichen teilen einfügen und es kam wie es kommen mußte. Der Vollidiot hat seinen Rahmen 2 Fahrzeugmm groß gebaut. Wie ein Krümel neben allen anderen Teilen. Ich würde mich ja nicht so ärgern, wenn nicht 40 % meiner Note aus Teamarbeit bestehen würde. Alle haben echt coole Sachen konstruiert und sich reingehängt und was er hatte war einfach gar nichts. Na ja nächste Woche wollen wir ihn aus unserem Team schmeißen. Bei manchen Studenten bin ich hier echt sprachlos. Gestern hab ich hier noch eine halbe Deutsche kennen gelernt. Sie studiert Luft und Raumfahrttechnik. Ein Studium was denk ich schon ziemliches technisches Verständnis erfordert. Und nachdem ich ihr etwa eine Stunde lang das Prinzip einer Ackermannlenkung versucht habe zu erklären verzweifele ich und gebe einfach auf. So heut Abend bin ich noch auf einen Geburtstag eingeladen. Inklusive verkleiden. Zeit die Lederhosen auszupacken.

29.08.2007 um 00:33 Uhr

1. Assignment

Am Freitag ist Abgabe des ersten Assignments von unserem Autoprojekt. Ich hatte bisher noch keine Ahnung von Kupplung oder Lenkung und die Literatur, hier an der Uni, gibt überhaupt nichts her und auch das Internet hat nur sehr wenige Auskünfte. Na ja zum KupplungMindestens bin ich soweit das ich alles soweit konstruieren kann und abgeben kann. Gestern habe ich noch die Kupplung fertig konstruiert. Ich hoffe das unser Projekt zum Schluß nicht gebaut wird, denn es fehlt uns definitiv die Zeit alles vernünftig zu durchdenken und komplett zu berechnen. Ich glaub da würden einige Nachbesserungen laufen müssen. Aber in einem viertel Jahr kann man kein perfektes Auto konstruieren. Zum Mindestens wenn keiner Ahnung davon hat. Gestern Abend machen wir uns mit Javi dem LenkungSpanier noch einmal auf ein Bier auf, da er heute zurück nach Spanien fliegt. 10 Tage Australien ist schon krass, da man über einen Tag nur im Flieger sitzt. Aber es hat schon ziemlich spaß mit ihm gebracht.

Heute muß ich mich erstmal mit Thermodynamik beschäftigen, da wir wieder ein Tutorial haben. Nach langem hin und her überlegen bekommen wir die Hausaufgabe auch raus. Wie sich dann aber herausstellt leider falsch. Egal Hauptsache wir haben ein Lösung. Das wird hier schon mit voller Punktzahl bewertet. Danach schreibe ich bis tief in der Nacht an meinem Assignment. Technisches deutsch ist ja schon kompliziert aber das ganze auch noch auf englisch ist echt krass. Leo seid dank bin ich gegen Mitternacht fertig. Die anderen müssen halt noch mal drüber schauen und was korrigieren.

26.08.2007 um 10:57 Uhr

Fußball ist unser Leben

Die ganze Woche haben wir uns aufs Fußballspielen gefreut. Leider hat es die ganze Woche geregnet aber pünktlich gestern heute früh haben wir super Wetter. Heute Nacht hat Jan bei uns auf der Couch geschlafen, da er, Andi und Nazareth noch bis heute Früh im Fridays Kangoroo Pointwaren. Die beiden gehen um 10 los um des Mietwagen noch aus der Stadt zu holen. Da es länger dauert als erwartet, gehen Tom und ich zu Fuß zum Spielfeld. Als wir eine halbe Stunde vor Anpfiff ankommen, ist noch kein Mensch da und die Tore sind auch noch nicht aufgebaut. Kann es sein, daß die Spiele abgesagt wurden? Das Wetter ist doch super. So langsam trudeln auch andere Mannschaften ein aber immer noch keine Offiziellen. Eine andere Mannschaft ruft auf der Wetterhotline an und tatsächlich, die Spiele wurden abgesagt. Bei dem tollen Wetter. Na ja wir machen das Beste draus und suchen uns ein paar Gegner und können endlich mal etwas auf einem großen Platz spielen. Die Gegner sind leider deutlich besser als wir und wir liegen schnell 3:0 hinten. Durch einen Konter schaffen wir wenigstens noch den Anschlußtreffer. Um zwei gehe ich zurück, da ich den Mietwagen zurückgeben muß, was schnell und problemlos von statten geht. Danach setze ich mich den ganzen Nachmittag hin und konstruiere die Kupplung und die Lenkung unseres Autos. Am Abend treffe ich mich mit Carsten, Moni, Jan, Jesse, Max und Marina noch zum Grillen am Känguruh Point.

25.08.2007 um 17:15 Uhr

Underwaterworld

Um kurz vor Elf ruft mich die Moni an. Ich bin immer noch fix und fertig von gestern und gehe schlaftrunken ans Handy. Da das Wetter immer noch ziemlich durchwachsen ist beschließen wir heute in Underwaterworld. Eine vernünftige Alternative zum Whale Watching. Da wir alle Seehundshownoch ziemlich fertig sind schaffen wir es nicht wie geplant um viertel vor zwölf sondern erst halb eins richtig aufzubrechen. Wir treffen die Anderen bei Jesse, wo die Monika gerade noch leckere Pfannkuchen macht. Wir teilen uns auf die beiden Autos auf und brechen um halb zwei endlich auf. Auf dem Weg dorthin fahren die Anderen plötzlich von der Autobahn ab um an irgendeinem Aussichtspunkt ins Land zu schauen. Wir fahren weiter bis zur nächsten Raststation. Auf dem Weg dorthin kommen wir an zwei Rennradfahrern vorbei, die auf dem Seitenstreifen des Highways trainieren. Völlig wahnsinnig. Dann sehen wir noch ein Auto wo ein Hund auf der Ladefläche auf dem Highway mitfährt. Um kurz nach drei kommen wir dann endlich in Mooloolaba an. Als alter Meerwasseraquarianer freue ich mich auf die Unterwasserwelt Australiens. Das ganze stellt sich als ziemlich klein heraus. Wir schauen uns eine Seelöwenshow an, die ganz nett gemacht war. Danach gehen wir durch einen Unterwassertunnel. Wir wandern durch eine kleine Korallenlandschaft. Es geht weiter zu einer Reihe von Haien und Rochen. Schon beeindruckend, die Tiere so nah um sich herum zu sehen.Grauhai Ansonsten war es doch etwas enttäuschend. Ich habe mir einfach eine größere Auswahl gewünscht. Da haben die Salzwasserläden in Deutschland fast eine größere Auswahl. Nach etwa zwei Stunden sind wir durch und gehen zum Hafen. Der Wellengang ist heute recht gut und wir schauen den Surfern zu. Da sind echt einige recht gute dabei. Wenn es wieder wärmer ist werde ich das auch mal probieren. Im Anschluß suchen wir uns etwas zu essen. Wir kommen an einem Restaurant vorbei, wo es Känguruh gibt. Die Entscheidung steht fest. Das erstemal Känguruh. Echt lecker. Schmeckt etwas wie Kalbsfleisch. Als wir zurück in Brisbane sind trinken wir noch ein Bier bei Jesse und hören noch Fußball Livekonferenz übers Internet. Bayern gewinnt.

24.08.2007 um 04:07 Uhr

Whale Watching?

Diese Woche ist vor allem vom Studium geprägt. Nächste Woche muß ich meine Konstruktionsentwürfe abgeben und ich habe bisher noch nicht wirklich viel gemacht. Gestern saß ich bis nachts um 3 und habe gezeichnet. Damit ich noch ein bißchen was schaffe heute werde ich auf die Vorlesung verzichten. Am Wochenende ist geplant zum Whale Watching zu fahren. Vor der Küste Australiens, gibt es einige Walstraßen, wo man mit kleinen Boten hinfahren kann und direkt bei den Walen ist. Da das Wetter zur Zeit etwas wechselhaft ist, wollen wir uns erst heute früh entscheiden ob wir nun fahren. Ich telefoniere gleich nach dem aufstehen mit Jesse und da das Wetter einigermaßen werden soll, beschließen wir heute zum Hostel zu fahren.

Mittags treffe ich mich dann noch mit Tom und Andi und wir buchen unseren Trip nach Airly Bay und Cairns in den Frühlingsferien im September. Wir wollen einen 2-tägigen Segelturn Falsche Fahrbahnseitedurchs Great Barrier Reef machen. Wir buchen auf einer ehemaligen Rennsegeljacht. In Cairns wollen wir dann tauchen gehen und Tom will Fallschirmspringen. Außerdem buchen wir noch eine Tagestour durch den Regenwald.

Um 2 Uhr kommt dann der Mietwagen von Keenies. Wir machen uns gleich los Marta und noch einen Spanier (den Namen kann ich weder aussprechen noch schreiben) abzuholen und zu unserem Hostel zu fahren. Das erste Mal das ich so richtig auf der linken Seite durch die Stadt fahre. Aber da wir uns als Fußgänger schon einigermaßen dran gewöhnt haben ging es recht gut. Das schlimmste ist nur, daß der Blinker auf der rechten Seite ist. Es passiert nicht nur einmal, daß ich statt zu blinken den Scheibenwischer betätige. Wir müssen bis um 7 Uhr da sein, da nur so lange die Rezeption geöffnet hat. Da wir so einen Stau in Brisbane haben, schaffen wir in 1,5 h gerade mal 40 km. Das wird knapp. Dann bekommen wir einen Anruf von Jesse, daß das Schiff mit dem wir raus fahren wollen aufgrund des doch zu wechselhaften Wetter nicht raus fahren wird. Wir beschließen kurzfristig nicht zu fahren und fahren statt dessen nach Surfers Paradise. Das Malle von Brisbane liegt gerade mal eine Stunde im Süden. Als wir ankommen ist es schon dunkel. Wir schlendern durch die Innenstadt, gehen durch einen Surferladen. Es sind irrsinnig viele Asiaten hier. Danach machen wir eine kleine Keipentour. Weil Nazareth wieder mal ihren Reisepaß nicht mitgenommen hat kommen wir Surfers Paradisewieder einmal nicht überall rein. Die Frau wird’s einfach nie lernen. Zum Schluß sind wir in einer echt coolen Bar mit Livemusik. Es war echt ne gute Stimmung und hat viel spaß gemacht. Um halb 2 fährt Andi dann zurück. Auf der Rückfahrt werden wir von der Polizei angehalten und Andi muß blasen. Es stellt sich heraus, daß unser Auto überhaupt nicht versichert ist. Das ist das letzte Mal, daß wir bei Keenies ein Auto mieten. Nach einer Irrfahrt durch Brisbane (Wir verfahren uns an der gleichen Stelle 3 mal hintereinander) sind wir endlich um 3 zu Hause.

23.08.2007 um 16:11 Uhr

Neue Untermieterin

Heute haben wir eine neue Untermieterin in unserer Wohnung gefunden. Eine riesige Spinne. Sie erinnert mich ein wenig an die, die Johannes ne lange Zeit gehabt hat. Die größte Freude Untermieterindaran hat Nazareth gehabt, die schreiend durch die Wohnung gelaufen ist. Wir haben sie auch noch ein wenig damit geärgert und ihr gesagt, daß wir sie gefangen haben und in ihr Bett getan haben. Und Nazareth dreht schon durch wenn sie eine Kakerlake bei uns in der Wohnung sieht, von denen es auch immer wieder welche gibt. Wir hatten auch schon einen kleinen Skorpion in der ersten Woche im Wohnzimmer. Na ja wie auch immer Tom und ich haben die Spinne gefangen und in den Garten geworfen.

23.08.2007 um 01:41 Uhr

Das Leben in Brisbane

Seit vier Wochen regnet es hier zum ersten Mal. Wir haben 20°C und es ist irre warm. Leider hat es jetzt seit vier Tagen nicht mehr aufgehört. Wenn es nicht besser wird ist unser Whalewatchingausflug ernsthaft in Gefahr. Naja zwei Tage haben wir ja noch. Da im Augenblick hier nichts Besonderes passiert, außer das ich endlich ernsthaft mein Mechanikprojekt beginne, ich muß die Lenkung eines Autos, sowie die Kupplung und den Antrieb konstruieren, mache ich mal einen kleinen Abstecher zu einigen Sachen die mir hier in Australien besonders auffallen.

Zunächst muß man hier einmal die Ruhe der Menschen hervorheben, mit denen sie ihren Alltag bewältigen. In einem Spiegelartikel habe ich gelesen:“ Wer in Brisbane zwei Stufen auf einmal nimmt outet Brisbane City Mallsich als Ausländer.“ Ich glaube das trifft die Sache wahrscheinlich am besten. Hier läuft alles ziemlich entspannt ab. Es gibt fast keine Hektik. Ich hab hier im Stadtverkehr, auch in der Rushhour eigentlich noch niemanden Hupen gehört. Die Leute sind immer hilfsbereit und zu Mindestens für einen Smalltalk immer aufgeschlossen. Vor allem wenn man mal wieder nicht weiß wo man beim Busfahren aussteigen soll, nehmen sich die Busfahrer oder irgendwelche Leute sich einem an. Was auch auffällt ist, daß die Leute, sei es an der Kasse im Supermarkt oder beim warten auf den Bus, sich geduldig in eine Schlange stellen und warten bis sie dran sind. Es gibt kein drängeln. Auch warten alle geduldig bis sie an der Reihe sind und ihre Fahrkarten kontrolliert werden. Selbst wenn man ein Monatsticket hat wartet man geduldig bis der Vordermann all seine Probleme gelöst hat und sein Ticket bezahlt hat. Wenn man dann aus dem Bus aussteigt bedanken man sich dann auch beim Busfahrer, daß er einen mitgenommen hat.

Was auch recht lustig ist, ist daß hier alles auf Linksverkehr eingestellt ist. Beim fahren mit der Rolltreppe stehen die Leute links und überhohlen auf der rechten Seite.

Was krass ist hier als Student, daß man zwar Ermäßigung auf viele Sachen bekommt, aber für alles zahlen muß. Selbst wenn man sich in einer Gruppe zum Fußballspielen trifft kostet das immer Geld. Auch der Sport kostet hier ziemlich viel Geld. So reicht es nicht hier im Sportverein zu sein, sondern man muß z.B. für Fußball noch mal $ 350 pro Saison zahlen. Insgesamt ist es hier in Australien ein ziemlich ruhiges Leben, was einen sehr schnell mitreißt und man die Hektik in Deutschland vergißt.

19.08.2007 um 01:52 Uhr

2. Spieltag

Es fällt mir ziemlich schwer heute aus dem Bett zu kommen. Ich hab von gestern immer noch einen Sitzen. Heute regnet es das erstemal seitdem ich hier bin, naja es ist mehr so ein Nieselregen. Da es immer noch ziemlich warm ist, ist es nicht so schlimm. Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Bekleidung. Pünktlich um 12 machen wir uns mit dem Bus auf zum Fußballplatz. Wir haben noch zwei Neuzugänge. Nigel einen Neuseeländer, den wir beim Trainieren kennengelernt haben und Ryan ein Koreaner der mit Jan zusammen wohnt. Beim Andi und Tom nach dem SpielAufwärmen fragt mich eine andere Mannschaft ob ich ihnen aushelfen kann. So spiele ich schon einmal 20 Minuten bei Shabu mit. Leider erreichen wir hier nur ein Unentschieden es hat trotzdem ziemlich spaß gemacht. Ohne Pause geht’s direkt zum nächsten Spiel von uns gegen den Tabellenletzten. Es ist ein Spiel auf ein Tor. Wir sind ziemlich nervös und verpassen es einfach ein Tor zu schießen, obwohl wir unendlich viele Torchancen hatten. So kommen wir über ein 0:0 nicht hinaus. Zum Glück bekommt man hier für ein Unentschieden 2 Punkte. Trotzdem ärgern wir uns ziemlich. Mit Ilia haben wir auch einen Mitspieler der nicht in der Lage ist einen Ball af 2 Meter zu stoppen oder einen Kurzpaß zu spielen. Naja die Verteidigung steht bei uns zu mindestens wie ein Bollwerk. Aber 20 Minuten Spielzeit ist einfach zu kurz. Es dauert schon immer ewig den Ball, wenn er ausgeschossen wurde wieder zurück zu holen. Beim nächsten Spiel schaffen wir es dann endlich und gehen mit 1:0 in Führung. Obwohl der Gegner alles versucht und auch den Torwart auswechselt erarbeiteten sie sich nur eine Chance, die Christian (oder auch Pizza Chris) glänzend parierte. Schlußendlich gewinnen wir das zweite Spiel mit 1:0. Schauen wir mal wie die anderen gespielt haben. Übernächste Woche geht die Gruppenphase los.

Nach dem wir uns eine Pizza von Domino’s geholt haben, gehen wir noch ins Kino zu „Now Pronounce You Chuck and Larry“. Der Film ist echt super lustig.  

18.08.2007 um 01:08 Uhr

Marias Geburtstag

Heut bin ich zum Geburtstag von Maria eingeladen. Wir haben sie vor zwei Wochen zufällig im Bus kennengelernt, nachdem wir vom Fußballspielen Heim gefahren sind. Sie hat hier ein Auslandssemester gemacht und es hat ihr hier so gut gefallen, daß sie einfach hier geblieben ist und nun schon im 3. Semester an der UQ ist. Da es hier in Australien üblich ist, zu so einem großen BBQ immer selbst etwas mitzubringen, gehen Jesse und ich vorher noch einkaufen und Australische Tradition am Geburtstag Kuchen ins Gesicht schmieren?holen uns Steaks, ein paar Maiskolben und ein paar Spieße. Leider ist das Wetter heute nicht ganz so schön. Aber zum glück regnet es nicht. Zum Grillen kommen etwa 20 Personen. Die Meisten sind selbst irgendwie Ausländer und es sind auch 3 Deutsche und ein Österreicher dabei. Wir lernen auch noch zwei Aussies kennen, die uns noch einige sehr gute Tips geben, was man hier noch so unternehmen kann. Wir müssen uns so langsam Gedanken machen, was wir in den Frühlingsferien machen. Nach dem Grillen fahren wir nach West End in einen Club mit deutschem Namen. Das Über, daß ist allerdings auch schon alles was dieser Club mit Deutschland zu tun hat. Naja bis auf das Becks was dort verkauft wird. Es ist auf jeden fall super lustig und wir haben richtig viel Spaß. Carsten ist auch noch dazu gekommen und wir lernen noch drei Engländerinnen kenn die hier zur Zeit Urlaub machen. Bzw. die eine lebt und arbeitet hier. Der Abend war auf Jedenfall extrem lustig gewesen. Irgendwann nachts fahre ich dann mit dem Taxi nach Hause, immerhin haben wir morgen ein Fußballspiel.

17.08.2007 um 04:54 Uhr

Rugby Broncos vs. Bulldogs

Neben Aussie Rules Football ist Rugby eines der beliebtesten Mannschaftssportarten hier in Australien. Dieses Jahr finden die Weltmeisterschaften in Frankreich statt und ständig sieht man Dokumentationen über die Vorbereitung der Wallabies. In fast jeder Bar wird Rugby übertragen. Das Spiel wirkt auf den ersten Blick ziemlich stumpfsinnig. Der Ball wird zu einem Ich, Tom, CarstenSpieler gepaßt der mit voller wucht in die Verteidigung rennt und niedergedrückt wird. Nach dem 4. Mal muß der Ball dann nach vorne geschossen werden. Nachdem wir uns häufiger im Fernsehen Rugby angeschaut haben wurde es schon interessanter. Da Brisbane eine Mannschaft in der 1. Liga hat, kauften wir uns für heute Karten gegen die Bulldogs. Beide Mannschaften sind irgendwo im Mittelfeld der Tabelle. Die Stimmung im Stadion ist deutlich besser als beim Aussie Rules Football allerdings bei weitem nicht mit den deutschen Fußballstadien zu vergleichen. Keine Fangesänge oder Schlachtrufe. Vor dem Spiel, und in der Halbzeit noch einmal, macht ein Fan seiner Freundin ein Heiratsantrag über die Anzeige. Beide nehmen an. Anscheinend passiert das häufiger. Das Spiel dauert zwei mal 40 Minuten. Nach einer viertel Stunde haben wir die Regeln recht gut verstanden und machen ordentlich Stimmung im Im SpielBlock. Die Broncos gehen auch in der ersten Halbzeit in Führung. Die Bulldogs gleichen kurz vor der Halbzeit allerdings noch aus. Zwischendurch animieren immer wieder Cheerleader die Massen. Wir sitzen eindeutig zu weit weg von den Mädels.  In der zweiten Halbzeit werden die Bulldogs deutlich stärker. Die Broncos punkten zwar noch mal glücklich, allerdings gewinnen die Bulldogs zum Schluß knapp, aber meines Erachtens verdient, mit einem Punkt Vorsprung. Während der zweiten Halbzeit kommt es dann noch zu Randalen im Block neben uns. Zwei Männer werden festgenommen, die sich gegen die Polizei ordentlich gewehrt haben und mit blutigen Nasen herausgeführt werden. Worum es ging weiß ich nicht. Es sah aber ziemlich sinnlos aus. Da wir unseren Bus nach Hause verpassen trinken Tom, Carsten und ich noch ein Abschlußbier im O’Maileys Irish Pub in  der City.

16.08.2007 um 00:47 Uhr

Endlich Internet

Es ist 07:00 Uhr und ich kann mich endlich das erste Mal aufraffen laufen zu gehen. Nachdem mein Training, neben dem bißchen Fußball, hauptsächlich aus Essen bestand muß ich unbedingt etwas tun um nicht völlig zu verfetten. Leider gibt es hier nicht so schöne Waldwege wie in Blick in unseren GartenDeutschland, wo man endlos laufen kann und ich hasse es eigentlich auf der Straße zu laufen. Aber Thilo hat mich für einen Stadtlauf herausgefordert. Auch meine Laufgruppe in Rosenheim, Tom und Blacky, scharren schon mit den Hufen. Es hilft halt nun mal alles nichts und ich mache mich also auf und laufe an auf der Straße in Richtung Brisbane River. Vielleicht kann man ja wenigstens am Fluß entlang laufen. Das stellt sich als ziemlich perfekt heraus. Es gibt einen kleinen Bushwalk den ich entlanglaufe und einige Parks. Meine Laufstrecke steht ab jetzt fest.

Da wir immer noch kein Internet haben, obwohl wir es vor zwei Wochen beantragt haben, fassen wir bei UQ Connect mal nach. Unser Auftrag ist irgendwie total untergegangen und innerhalb von 20 min bekommen wir unseren Router. Endlich vernünftiges Internet hier. Es war schon ziemlich nervig nur an der Uni oder auf der Veranda mehr schlecht als recht Kontakt zur Außenwelt zu halten.

Am Abend gehen wir noch 2 h Fußballspielen. Wir spielen 3 gegen 3 und nehmen noch einen Koreaner bei den Ultras auf. Jetzt ist unser Team aber komplett. Mit maximal 11 Spielern, haben wir genug Möglichkeiten zum auswechseln und man muß auch nicht jeden Sonntag zum Spiel.

15.08.2007 um 02:32 Uhr

Australien Zoo

Heute ist Feiertag in Brisbane aufgrund eines Volksfestes. Dem EKKA. Wir nutzen den freien Tag um in den Norden zum Australien Zoo zu fahren. Australien ist das Land mit den Krokodilgefährlichsten Tieren. Da wir bei uns im Garten noch keine gefunden haben müssen wir sie uns eben im Zoo anschauen. Wobei man sagen muß, daß Brisbane obwohl es eine Großstadt ist, eh eine sehr große Tierwelt hat, die hier in der Stadt lebt. Nach einem fast zweistündigen Stau erreichen wir endlich den Zoo. Tom, Andi, Jesse und Christian sind mit dem Zug hingefahren und haben schon das meiste im Zoo gesehen. Der Zoo war das zu Hause von dem berühmten Crocodile Hunter Steve Irvine, der letztes Jahr bei einer seiner Aktionen zu Tode gekommen ist. Eine Mahnwand und Bilder im ganzen Zoo erinnern an ihn. Den größten Teil des Zoos ist Ich mit einem Känguruhvon Krokodilgehegen geprägt. Es gibt die unterschiedlichsten Krokodille. Amerikanische, Salzwasserkrokodile, kleine und große. Da es heute etwas kühl ist, sind die Tiere leider ziemlich träge und bewegen sich kaum. In einem kleinen Gehege kann man sogar ein kleines Krokodil unter Aufsicht streicheln. Die Haut fühlt sich an wie Fingernägel. Danach gehen wir zur Krokodilshow. Bei dieser Show werden Schlangen, Vögel, Elefanten und natürlich Krokodile vorgestellt. Besonders wert wird darauf gelegt, den Zuschauern die richtige Verhaltensweise mit den Tieren in der Natur nahe zu bringen. Wie verhält man sich wenn man auf eine Schlange trifft, von ihr gebissen wird oder wie verhält man sich an Gewässern, wo es Krokodiele geben kann. In Australien gibt es die größten Krokodile weltweit und es ist schon ziemlich beeindruckend dieses riesige Tier zu sehen.

Nach der Krokodilshow gehen wir zu den Känguruhs, für die Australien ja auch bekannt ist. Diese Tiere weiden mitten im Zoo, man kann zu ihnen hingehen, sie streicheln und füttern. Einmal sehen wir sogar zwei Känguruhs miteinander boxen. Uns ist klar wir müssen ins Outback und Känguruhs in freier Natur sehen.

Als nächste Anlaufstation gehen wir zu den Koalas. Von den einstmals mehreren Millionen in Ich mit einem KoalaAustralien sind nur noch etwa 80.000 übrig. Das Hauptproblem ist, daß die Tiere 4 Jahre ab der Zeugung brauchen um erwachsen zu werden und in der Zeit die Mutter kein zweites Kind kriegen kann. Auch an diese Tiere kann man ganz nahe heran und sie streicheln. Im Anschluß schauen wir uns noch die anderen Tiere wie Schlangen, Vögel und Tiger an. Das ist aber alles ähnlich wie in den deutschen Zoos. Das besondere hier ist, das man viele Tiere einfach anfassen und hautnah erleben kann. Ansonsten ist der Zoo in Hannover zum Beispiel um ein vielfaches größer und attraktiver.

Die Rückfahrt klappt problemlos und wir sind nach nur 45 min wieder zurück in Brisbane.

14.08.2007 um 02:30 Uhr

Grillen am Kangoroo Point

Nach einem langen Unitag, wo wir im Thermodynamiktutorium sinnlose und physikalisch völlig widersinnige Aufgaben rechnen mußten, treffe ich mich mit Jesse, Carsten und einigen Leuten Grillen am Kangoroo Pointaus seinem Englischkurs am Kangoroo Point zum Grillen. Hier in Brisbane, und Erzählungen zu Folge in ganz Australien, findet man überall öffentliche Grills, die entweder elektrisch oder mit Holz von jedem genutzt werden können. In der Regel findet man auch schon Holz an den Grills. Obwohl man hier in Australien für im Prinzip alles irgendwie bezahlen muß, sind diese Grillplätze in der Regel kostenlos, oder für 1 – 2 € zu mieten. Carsten hat ordentlich Fleisch, Würstchen und Hamburger eingekauft. Man hat einen super Blick auf die beleuchtete City auf der anderen Seite des Flusses. Hinter ist eine etwa 25 m hohe Felswand, die nachts beleuchtet ist und von vielen Kletterern genutzt wird. Das Niveau ist aber mit den europäischen Klettergärten bei weitem nicht zu vergleichen. Florian, der Klassenkamerad von Carsten, borgt sich auch einmal einen Gurt und Schuhe aus und ist nach seiner ersten Klettertour in seinem Leben völlig begeistert. Der Abend klingt bei einem Bier im RE mit Jesse aus.

12.08.2007 um 15:14 Uhr

Rainbow Beach

Wir haben herausgefunden, daß es hier an der Uni ein Kleinfeldfußballturnier stattfindet. Schnell haben wir eine Stammannschaft von 8 Spielern zusammen. Selbstverständlich Tom, Andi und ich aber wir können auch Christian als Torwart, Jan, Carsten, Jesse, Markus und Carsten dafür begeistern. Als Brisbane Ultras wollen wir den Aussies zeigen wie in good old Germany Fußball gespielt wird. Da hier die Fußballsaison fast vorbei ist, sind wir froh im Jan und ich am Rainbow BeachSonderangebot noch ein paar Fußballschuhe und einen Ball zu bekommen. Am gleichen Tag geht es sofort zum Training. Da es hier leider ab 18:00 Uhr schon dunkel wird und wir kein Licht haben nutzen wir das Flutlicht der Rugbyspieler und spielen ein wenig auf einem Kugelstoßplatz. Nicht gerade ideal aber fürs erstemal langts. Später können wir dann auch auf den Platz gehen. Auch am nächsten Tag wird wieder kräftig trainiert. Am Sonntag ist das erste Punktspiel.

Bevor es zum Fußball geht, machen wir einen Ausflug nach Rainbow Beach. Ein wunderschöner Strand an der Sunshine Cost nördlich von Brisbane. Auf der Fahrt dorthin machen wir noch einen Zwischenstop in einem authentischen Outbackpub. Wir kommen vorbei an Buschlandschaften und riesigen Fichtenwäldern. Dieses Land ist so riesig, daß es weite Teile gibt wo kein Mensch wohnt. Nach knapp drei Stunden Autofahrt erreichen wir den fast Allein unter Palmenmenschenleeren Strand. Wunderbares klares Wasser und Sand der so fein ist, daß er unter den Füßen quitscht warten auf uns. Tom und Andi gehen sogar baden. Mir ist das Wasser aber entschieden zu kalt und ich genieße hier einfach die Natur. Auf dem Rückweg, kauft sich Carsten sein Auto was er sich schon eine Woche vorher angeschaut hat. Da es mittlerweile schon dunkel geworden ist haben wir einen wunderbaren Blick auf den Sternenhimmel. Hier draußen gibt es keinen Lichtsmog und ich habe selbst in den Alpen noch nie einen so tollen Himmel mit so vielen Sternen gesehen. Gegen 11:30 abends kommen wir noch relativ zeitig nach Hause.

Abends am Rainbow BeachAm Sonntag ist es nun soweit die ersten beiden Spiele unserer Fußballsaison. Um 13:00 Uhr ist Anstoß. Zwei Spiele á 20 min. Das bedeutet extreme Laufarbeit. Wir haben heute schon wieder 25°C. Wir suchen über Google das Spielfeld. Da das Auto voll ist fahre ich schon mit dem Bus vor. Leider haben wir den falschen Spielplatz herausgesucht und ich stehe irgendwo völlig verkehrt in Brisbane. Die anderen haben sich mit dem Auto auch verfahren, finden allerdings zufällig den richtigen Platz. Ich nehme den nächsten Bus zurück und treffe glücklicherweise Marcus, Jesse und Marina an der Haltestelle, da sie auch falsch gefahren sind. Wir lassen uns vom nächsten Busfahrer, die wie alle hier super freundlich sind, den Weg erklären und kommen gerade noch rechtzeitig zum Spiel. Der Platz ist leider eine ziemliche Zumutung. Aber es hat hier schon seit Monaten nicht mehr geregnet und bewässert werden dürfen die Plätze nicht, da Wasser knapp ist. Auch die Haushalte unterliegen der Die Brisbane Ultras (h.l. Andi, Tom, Carsten m.l. Marcus, Jesse, ich vorne Christian)Wasserrestriktion. Autos dürfen nicht gewaschen werden und man soll nur max. 4 min duschen. Aber der Gegner hat mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Wir schießen ein frühes 1:0 und vergeben danach unsere ganzen Chancen. Aber 3 Punkte sind uns sicher. Gleich darauf geht es zum zweiten Spiel. Der Gegner ist deutlich stärker. Auch hier schießen wir wieder ein frühes 1:0 und machen dann hinten zu. 6 Punkte Wochenende, kein Gegentor, was will man mehr?

Am Abend treffen wir uns noch in einem Stakhouse und essen ein riesiges 450g Rumpsteak. Dieses ist allerdings im schlechtesten vegetarischen Restaurants Brisbanes, wie es sich selber nennt, nur das kleine Steak. Uns reicht es völlig. Gut gesätigt gehe ich noch mit Jesse in eine Bar. Dort treffen wir einen unserer Gegner von heute und trinken das ein oder andere Bier.

05.08.2007 um 16:37 Uhr

Brisbane Lions

Endlich sind wir in unserem Haus und wir können richtig anfangen zu studieren. Leider fehlt uns immer noch Internetanschluß. Zum Glück haben wir herausgefunden, daß wir auf unserer Veranda irgendein Fremdnetz haben, wo wir kostenlosen Internetzugang haben. Problem an der Sache ist, daß die Verbindung sehr sehr schlecht ist und alle paar Minuten abbricht. Das geht einem nach einer Zeit richtig auf die Nerven. Da wir bei allen Internetanbietern mindestens einen Einjahresvertrag unterzeichnen müssen und die Internetkosten hier wahnsenig teuer sind entscheiden wir uns, nur das Netz an der Uni und das illegale langsame Netz zu Hause zu nutzen. Am Ende der Woche entdecke ich dann ein Angebot an der Universität, wo wir nur einen 6 Monatsvertrag unterzeichnen müssen. Perfekt für uns geeignet. Wir melden unser Telefon an und am nächsten Tag beantragen wir unsere ADSL Leitung. 5 -  7 Tage sollen es dauern, bis es installiert ist. Wir nutzen die ersten Tage um unser Haus mit allen wichtigen Utensilien wie Toilettenpapier, Wachmittel etc. einzudecken. Ich muß langsam das erstemal Grillen bei Jessewaschen, da ich nach Australien nicht wirklich viel Gepäck mitnehmen konnte.

Um richtig zum Studieren anfangen zu können kaufen wir uns die drei nötigsten Bücher für die Fächer. Diese sind mit 200 € fast unbezahlbar. In Deutschland hätte ich mir die Bücher wahrscheinlich nicht gekauft, aber hier wird mit ihnen soviel gearbeitet und sie sind wirklich erforderlich. Zum Mindestens sieht das Cover vom Marketingbuch sehr gut aus. Am Dienstag haben wir unser erstes Thermodynamiktutorium. Was wir bisher nicht wußten war, daß wir Noten auf die Hausaufgabe und auf die Mitarbeit bekommen. Jedes Tutorium zwei leicht verdiente Prozent für die Gesamtnote. Dabei muß man die Aufgaben nicht zwangsläufig richtig gelöst haben, sondern nur gezeigt haben, daß man sich wirklich bemüht hat es zu lösen. Dann bekommt man volle Punktzahl. Da wir den meisten Stoff in Deutschland schon gehabt haben fällt uns der Kurs relativ einfach. Trotzdem versteh ich nicht, wie die anderen Studenten dem Stoff folgen können. Alles wird hier in den Vorlesungen nur sehr oberflächlich behandelt. Und ich vermute, daß die meisten Studenten nicht wirklich wissen was sie da eigentlich machen. Naja zum Mindestens müssen wir uns darüber keine Gedanken machen. Physik im Grundstudium sei Dank. Das einzige woran man sich gewöhnen muß ist, daß hier andere Abkürzungen genutzt werden und hier teilweise noch Einheiten wie Atmosphär völlig gebräuchlich sind. Aber das bekommen wir auch grad noch hin.

Das Highlight in dieser Woche ist allerdings, nach einem ausgiebigen amerikanischen Grillen bei Jesse, eindeutig das Aussie Rules Football Spiel, welches wir am Samstag besuchen. Diese Aussie Rules Football

Mischung aus Fußball, Rugby und Handball ist extrem spannend als Zuschauer, wobei für mich im Tackling fast keine Regeln erkennbar sind. Selbst als es eine Schlägerei auf dem Platz gibt, weit ab vom Ballführenden Spieler, gibt es noch nicht einmal ein Verwarnung. Ziel des Spieles ist es in auf einem Ovalen Spielfeld den Rugby zwischen zwei Stangen zu Schieße oder zu stoßen. Trifft man das Tor nicht, für welches man 6 Punkte bekommt, gibt es daneben noch einen Notbereich in dem man ein Punkt bekommt. Wenn der Spieler einen Ball der mit dem Fuß geschossen wurde fängt, erhält er einen Freistoß. Das Spiel hat vier Viertel á 20 – 30 min. Es darf fliegend gewechselt werden, Wasserträger und Ärzte versorgen die Spieler ohne Blick auf BrisbaneSpielunterbrechung auf dem Platz. Zusätzlich laufen ständig Adviser der Trainer auf den Platz die Taktiken weitergeben. Zum Schluß gewinnen die Brisbane Lions als Tabellen Zehnter deutlich gegen den Tabellen Zweiten aus Melbourne und arbeitet sich vor auf den Achten Tabellenplatz welcher Gleichbedeutend mit einem Playoffplatz ist. Noch 5 Spiele bis zu den Finals, wir drücken die Daumen.

Am Sonntag treffe ich mich dann mit Carsten, Jan und Christian zu einem Ausflug zum Mount Coo Tha, von dem man eine super Aussicht über ganz Brisbane hat.