2. Tag auf der Siska
Die Nacht war ziemlich unruhig und ich habe nicht wirklich viel geschlafen. Man muß sihc halt erst an das Schaukeln und an das ständige Wasserklatschen gewöhnen. Zum Schluß hab ich aber dann doch noch ein paar Stunden geschlafen und fühle mich eigentlich ganz fit. Nach einem kurzen Frühstück fahren wir schon wieder weiter zur nächsten Bucht um dort noch einmal zu Schnorcheln. Auch hier erwartet uns wieder eine unglaubliche Unterwasserwelt mit
unzähligen Tieren und Korallen. Wie schon am Vortag geht die Zeit natürlich wieder viel zu schnell zu ende und schon bald müssen wir wieder auf die Siska zurück um dann weiter zusegeln. Wir haben recht guten Wind und so können wir richtig Gas geben. Wir sitzen alle auf der einen Seite des Bootes und ich lasse die Füße über Bord hängen. Wir sehen fliegende Fische und eine Seeschlange. Natürlich kommt es wie es kommen mußte. Ich hab vergessen mir die Beine und Füße ein zuschmieren und bekomme prompt einen Sonnenbrand. Leider merk ich es wie immer viel zu spät. Nach einiger Zeit kommen wir in eine Bucht. Wir gehen an Land und auf einen Aussichtspunkt. Von hier aus
sehen wir den Whiteheaven Beach. Ein riesiger Schneeweißer Strand, der aus 98 % Silizium besteht. Das Wasser ist Türkies und wir sehen Haie und Rochen in der Bucht schwimmen. Der Ausblick ist unbeschreiblich. Leider haben wir nicht soviel Zeit, da die Ebbe einsetzt und da die Bucht sehr Flach ist könnten wir nicht mehr zurück auf unser Boot. Der Wasserstand ändert sich hier um Gut 1 m aber da es hier immer so Flach ins Wasser geht merkt man das sofort. Wir kommen alle mit viel Glück noch aufs Boot und setzten unsere Fahrt fort zum Whiteheaven Beach. Wir gehen alle an Land spielen auf dem fast Menschenlehren Strand Fußball. Und kühlen uns hin und wieder im Meer ab. Nach 90 min geht es wieder weiter auf der Siska. Wir segeln um eine Insel herum und kommen in eine schöne Bucht wo wir über Nacht ankern. Bevor es dunkel wird gehen wir noch mal baden und sitzen dann gemütlich auf dem Schiff zusammen.
