Christian_goes_Brisbane

22.09.2007 um 11:48 Uhr

1. Tag auf der Siska

Heute ist es endlich soweit und wir können auf unser Schiff. Da wir erst um 13:00 Uhr abgeholt werden holen wir uns noch etwas zu Essen. Wir besorgen uns noch einen kleinen Footy mit dem wir am Strand spielen. Endlich werden wir dann abgeholt. Da es auf dem Boot keinen Alkohol gibt kaufen Tom und ich uns vorher noch ein Cube (24 Dosen) Bunderburg Rum. Leider geht eine Dose bei mir im Rucksack kaputt und ich hab alles auf meinen frisch Die Crewgewaschenen Sachen. Naja jetzt kann ich es auch nicht mehr ändern. Wir lernen die anderen Passagiere kennen und natürlich sind die Hälfte von ihnen Deutsche. Wir verstehen uns auf anhieb sehr gut mit allen bis auf 4 Franzosen die sich völlig von allen anderen abkapseln und eine Frau die auch nur für sich ist. Aber das tut der Stimmung keinen Abbruch. Unser Skipper ist der 19 Jährige Australier Bam Bam mit einem wilden Bart und den verrücktesten Mützen, die er jeden Tag wechselt. Seinen Namen hat er bekommen, da er versucht immer alles mit einem Hammer zu richten. Die Köchin ist eine 25 Jährige Hippietusse, die nach ihrem Meeresbiologiestudium an der UQ nur noch auf einem 20m langen Segler lebt und arbeitet. Zusätzlich ist noch ein Maat, der das alles nebenberuflich macht, und eine Praktikantin an Bord. Wir gehen an Bord. Uns werden die Getränke abgenommen und in ein Kühlbox gelagert. Außerdem müssen wir die Schuhe abgeben. Ab Unter vollen Segelnjetzt geht es Barfuß weiter. Wir gehen gleich runter und bekommen unsere Kojen. Da es ein Rennsegler ist gibt es keinerlei Komfort. Aber das ist kein Problem. Wir bekommen unsere erste Einweisung und gehen danach aufs Deck um zu sehen, das wir mit unserem Hilfsmotor schon den Hafen verlassen haben. Wir haben Glück und können schon bald die Segel setzen wo ich auch kräftig helfe. Da ich meine Uhr abgelegt habe verliere ich jegliches Zeitgefühl auf dem Segler. Noch am Nachmittag kommen wir zu einer Bucht wo wir Schnorcheln können. Das Wasser hat 25° und wir sind froh, daß wir uns das Geld für die Neoprenanzüge gespart haben. Wir sind auf den südlichen Ausläufern des Great Barrier Reefs. Eine riesige Anzahl an verschieden Fischen erwartet uns und ich komme mir vor wie in einem Aquarium. Auch eine Vielzahl von Korallen sehen wir. Es ist einfach unbeschreiblich diese Tier- und Pflanzenwelt zu sehen. Ich komme mir vor wie im Aquarium. Nach 90 min brechen wir wieder auf. Ich wäre am liebsten noch Stundenlang da geblieben. Wir segeln weiter zu unserem Ankerplatz für die Nacht. Die ganze Fahrt läuft Reggeamusik und man kommt sich vor wie in der Karibik. Strahlender Himmel, türkises Wasser und Schneeweiße Strände. Am Abend sitzen wir auf Deck zusammen reden und lassen den Tag entspannt ausklingen.


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