Zwischen Eis und Feuer

26.11.2006 um 14:47 Uhr

Horoskop

Musik: Nightwish - Feel for you

 

Frau Löwe

Frau Löwe zählt zu den stolzesten, anspruchsvollsten und dominantesten Evas im ganzen Tierkreis. Dass sie sich mit Halbheiten oder dem Durchschnitt zufrieden gibt, ist also kaum zu erwarten.

Das gilt im alltäglichen Leben ebenso wie im Beruf und ganz besonders in der Liebe. Frau Löwe gibt viel und verlangt viel, wenn nicht gar alles.

Wer immer sich traut, dieser anspruchsvollen und noblen Dame den Hof oder gar einen Antrag zu machen, sollte beizeiten prüfen, ob er den hohen Ansprüchen der Löwe-Dame auf Dauer gewachsen ist.

Denn auf der Wunsch- und Punkteliste dieser Lady steht so einiges: gepflegtes Äußeres, weltmännisches Auftreten, Charme, Leidenschaft, ein überdurchschnittlich gut gepolstertes Bankkonto und etwas Luxus in Haus und Hof. Denn nicht nur die Liebe will bei Frau Löwe genossen werden, sondern das Leben überhaupt.

Herren, die als ehetauglich gelten und das Ja-Wort erhalten, werden es natürlich nicht zu bereuen haben. Die Löwin hat ein großes Herz, reichlich Gefühl und zieht in erotischer Hinsicht höchst raffinierte und verführerische Register.

Der Mann an ihrer Seite lernt viel über Leidenschaftlichkeit und wie man in der Liebe förmlich aufgehen kann. Die Tatsache, dass Frau Löwe dominant, besitzergreifend und auch leicht eifersüchtig sein kann, darf den männlichen Bewerber nicht schrecken. Er sollte in Zukunft aber nicht mehr mit der falschen Partnerin flirten...

Quelle: Web.de

...ihr dürft selber schätzen ob mehr als 90% stimmen ;-)

22.11.2006 um 19:02 Uhr

Kinder und ich....

Musik: Manowar - Fighting the World

Ich bin gestraft. Anders kann man es nicht ausdrücken. Bekanntermaßen bin ich kein (Groß-)familienmensch, aber normalerweise kann ich das sehr gut verstecken^^ Heute kam mein Padrino (Patenonkel) zu Besuch und ich war natürlich zu Kaffeetrinken eingeladen. So weit, so gut - ich mag meinen Patenonkel. Allerdings hatte dieser noch seine "Bekannten" mitgebracht...eigentlich auch nicht schlimm, man ist es ja gewöhnt, dass aus einer Einladung für eine Person, dann meistens eine für etwa fünf wird....aber nun kommen wir zu dem Haken an der ganzen Sache: Sie hatten ein Kind.
Der Satansbraten heißt Carlo und hat alles was Mütter und Frauen im allgemeinen zum Knuddeln, Stimmen auf ein Maximum an Höhe zu bringt und Sätze auf Kindergartenniveu zu bilden...außer...ja, außer man ist Ich.
Ich persönlich kann es nicht leiden, wenn man die Inneneinrichtung (in diesem fall das Wohnzimmer meiner Eltern) einfach so sich selbst überlässt und weiter Kaffeetrinken kann, während "Der süße kleine Carlo" alle Schlüssel aus den Schränken zieht, mit den Schuhen über die (wie ich weiß, verdammt teure) Couch schrubbt und besagte Schlüssel im zwei Sekundentakt gegen den Fernseher donnert.
Man selbst sitzt dann am Tisch ist vor unterdrückter Aggressionen schon beim dritten Kaffee und fragt sich, wozu die Eltern eigentlich ihr Kind haben, wenn sie sich nicht darum kümmern.
Und irgendwie fragt man sich, ob den Eltern nicht auffällt, dass ihr Kind nach dem dritten - halbherzig ermahnenden - Blick und "Caaaarloooo" immer noch nicht tut, was man ihm sagt und fröhlich weiter macht.
Long story short: Für etwa 2 Stunden hieß es nette Miene zum bösen Spiel machen, lächeln, den Impuls das Kind einfach am Kleiderbügel aufzuhängen unterdrücken...
Was ernen wir daraus? Genau: Wenn man mich in den Nervenzusammenbruch treiben will, lässt man einen Kindergarten mit Fingerfarben auf mich los. (Um es mit den Worten eines weisen Brotes namens Bernd zu sagen)

14.11.2006 um 18:11 Uhr

Ring*Con!

Musik: In Extremo - Omnia sol temperat

Es begann am Freitagmorgen, dauerte drei Tage, enthielt etwa im ganzen 6 Stunden Schlaf und am Ende eine Grippe frei Haus…Ring*Con!

 

Direkt mal vorneweg: Es war die beste Ring*Con bisher!

 

Freitag brachen S. und ich um kurz nach acht Uhr auf, in der Hoffnung, dass alle Züge pünktlich abfahren und uns somit das lästige Suchen nach Anschlusszügen ersparen würden – kaum zu glauben, aber keiner der drei Züge hatte Verspätung. (Die mitreisenden RingConnies konnte man sehr schön an der mannigfaltigen Auswahl an Waffen erkennen, die dem ein oder anderen Mitreisenden schon einmal einen merkwürdigen Blick entlocken konnten.

 

11.09 Uhr: Pünktlich in Fulda angekommen.

Bevor wir uns zu unserem Gasthof aufmachten, schauten wir schnell im Esperanto, dass direkt neben dem Bahnhof liegt, vorbei und holten uns unsere Badges ab – juhu, kein giftgrün oder andere Neonfarben wie die letzten Jahre.

Die Deko hatte sich eindeutig verbessert und zierte in vielen…ähm…ja, Schwarztönen ;-)  das Hotel. Das Leitthema war die dunkle Seite Mittelerdes, sprich die Orks, Uruks und Haradhrim.

Da wir noch Zeit hatten, bis S. zum Chor und ich mein Bild zum Artcontest abgeben musste, entschieden wir uns den Weg zum Gasthof zu Fuß zurück zu legen – zumindest hielt dieser gute Vorsatz, bis wir an einer Taxizentrale vorbeikamen…

„Oh, sie sind ja noch gar nicht angemalt!“, begrüßte uns der angesprochene Taxifahrer belustigt und brachte uns zum Gasthof…er hätte nur noch „verkleidet“ sagen müssen und meine Laune wäre gekippt…aber na ja, unwissendes Volk eben ;-)

Da ich ziemlich schmerzfrei darin bin, wenn Leute sich nach mir umschauen, genoß ich den kurzen Weg, durch Fulda, zurück ins Esperanto in Gewandung eher als das ich ihn peinlich fand – im Gegensatz zu S. *lach* (…jaja, Steffi heiratet irgendwann ihren Spiegel ;-) )

 

Dann ging es also wirklich los und während S. bei ihrem Chor war, (ich bin leider in keinster Weise mit einer goldenen Kehle gesegnet) besorgte ich die Wertkarte, Workshopausweise und das ganze Nötige eben.

Danach folgte der Workshop im Bogenschießen. Ich sage es mal so: Wir hatten eine wundervolle Truppe! Samt Trainer und Beteiligten.

Zwar meinte Frank, der Trainer, als ich den Bogen das erste mal spannte, dass ich nicht das erste Mal einen Bogen in der Hand hielte – was auch stimmte – aber, dass ich seine „Ziele“ später aufs Böseste verstümmeln würde, ahnte auch er nicht.

Außerdem, war es schon beinahe unheimlich, dass er mich nur 2 Minuten gesehen hatte und direkt meinte: „Achja, da haben wir eine Sizilianerin im Kurs.“ O.o ….gruselig! Er meinte, man würde das sofort sehen, da ich ein ganz bestimmter Typ Frau wäre….aaaahja. Gut zu wissen. Die Sonne senkte sich und obwohl ich mir diverse Körperteile abgefroren habe, gewann ich das anschließende Shootout, heimste 3 goldgefiederte Larppfeile ein und tötete das Ziel, was mir unter allgemeinem Gelächter den Beinamen "Eimerkiller" für das ganze WE einbrachte:

 

Die Opening und alles Folgende war natürlich mittlerweile Routine, aber nicht minder schön, auch wenn sich meine Befürchtungen bezüglich Sean Astin bewahrheitet haben: Das Panel war eine wundervolle Lobeshymne auf sich selbst, wobei eine 10 Sekunden Frage mit einer wohlbedachten 15 Minuten Antwort belohnt wurde....*huch*...was, wie, wo bin ich? Eingeschlafen? Es scheint so...

Nunja, Craig und Mark folgten und brachten wieder etwas Stimmung in den Saal, bevor es dann endlich die Formatio Schelmish aufspielte und bis nach 1.00 Uhr gerockt wurde. Ich weiß schon, warum sie meine Lieblings Mittelalterband sind - sie reißen einen einfach mit und heizen das Publikum an. Zumindest sah ich und etwa 99% der Conbesucher das so...S. meinte, es sei einfach nur Krach...achja, immer diese Leute mit klassicher Musikausbildung *lach* egal, ich war halb taub aber glücklich...ein gelungener ConFreitag.

Samstag, nach einem wunderbaren Frühstück im Drei Linden, begann der ConSamstag mit dem Historischen Tanz. *puh* Ich kann nur sagen, dass Salsastaffel nicht anstrengender ist als 2 Stunden Mitelaltertanz!

Danach trainierte S. wieder ihre Stimme und ich kehrte zum Bogenschießen zurück - es war noch immer viel zu kalt, aber machte nicht weniger Spaß. Besonders als der schwarze Helikopter über das Hotel flog, alle sich umdrehten und "Nazgul!" riefen während wir unsere Bögen gen Himmel spannten, gab es eine menge zu lachen.

Ein wenig Schelmish und einige Voträge u.a. über Drogen in Mittelerde (Die alten Drogenpanscher Celeborn und Galadriel in Lorien: "Huch, es ist alles soooo blau hier"), gaben wir auf dem Mittelaltermarkt  wir mal wieder viel zu viel Geld aus und standen doch sage und schreibe 3 Stunden für den Ring, den man mit eigener Inschrift versehen lassen konnte, an. Es zieren zwei Namen meinen Ring. Der eine ist mein allseits bekannter und der zweite ist wahrscheinlich nur für mich von persönlicher Bedeutung *grinsel*

Dann füllten wir den Abend noch mit dem amüsanten Costume Contest (mit einem wundervollen Beitrag zu den sterbenden Bäumen Laurelin und Telperion *schnüff*), der Auktion, Miranda Otto und den RingStars, die, wie ich fand, letztes Jahr eine wesentlich bessere Show abgeliefert haben - und ganz ehrlich, ich finde es nicht lustig, wenn man vor schmerz kreischende Elben mit einer Kettensäge zerteilt -.-

Der Sonntag wurde von mir mit folgenden Worten begrüßt: "Verdammte **** meine Kopf..." Die Con zehrt eindeutig an den Reserven und ich sah es nicht ein, mich noch einen Tag in der Gewandung die Treppen hinauf zu quälen.

Man konnte spüren, dass der größte Teil der Con bereits wieder vorbei war: Alles wirkte viel ruhiger und entspannter. Ich fand wieder den Weg zum Bogenteam und wurde von Frank direkt mit den erfreuten Worten: "Da istja mein Stargast", begrüßt. *lach* achja. Statt also irgendwann zu den Panels zu stoßen, blieb ich draußen sah den anderen noch ein wenig beim Schießen zu zu sehen (ich hatte ja Schießverbot ;-) ). Am Ende einigten wir uns noch darauf, dass wir nächstes Jahr ein extra Turnier für alle Schützen von diesem Jahr machen - ich freue mich drauf. Wirklich. :-) Nicknamen und Addressen wurden auch nochausgetauscht.

Mit der Closing endete dann die RingCon schon wieder. Viel zu schnell. Ich denke, es ist der schlimmste Moment, wenn man alle noch einmal drückt und sich verabschiedet. Doch es bleibt noch immer der Blick auf die nächste Con, denn wie wir ja alle wissen, ist nach der Con ja vor der Con. ;-)

07.11.2006 um 18:20 Uhr

Ärzte... -.-

Manchmal glaube ich, dass es besser wäre, erst gar nicht zum Arzt zu gehen...wenn meine Rückenschmerzen allerdings - wie etwa alle 2 Monate - unerträglich werden schleppt man sich also doch zum Orthopäden, zankt sich vorher um einen Parkplatz um dann an der Anmeldung erstmal Überweisung, Krankenkassenkarte und Beleg über die bereits bezahlte 10.- € Gebühr vorzulegen.

Überfülltes Wartezimmer und wahnsinnig freundliche Sprechstundenhilfen, die einen mustern als wolle man lediglich auf eine Tasse Tee und Plausch zum Arzt. Dann endlich drangekommen, den Arzt gegrüßt, der zielsicher auf "Wirbel 8" deutet und die folgenden 4 Minuten meine Wirbelsäule knacken und biegen lässt...(ist es Zufall, dass man vor der Behandlung eine zweiseitige Rechtsanspruchsentbindung unterschreiben muss ;-) ) Naja, den Abend war ich jedenfalls nicht mehr zu ertragen und mir, wie immer, den ganzen Tag schlecht und schwindelig ist. Zudem miese Laune. So auch gestern Abend. Heute gehts mir gut und ich hoffe, dass es bis zum nächsten Besuch noch lange dauern wird. *seufz* 

05.11.2006 um 17:29 Uhr

Stressabbau

Musik: In Extremo - Liam (deutsche Version)

Was für eine Woche...es wird immer früher dunkel draußen und das Wetter passt so gar nicht zu meiner Ich-akzeptiere -kein-wetter-unter-15°C-einstellung. Gut, eigentlich passte die Woche im allgemeinen überhaupt nicht zu meiner Lebenseinstellung: Ich bin quasi wieder allein. Soabgefertigt zu werden schadet meist nicht nur meinen Gefühlen sondern auch meinem Ego. Ja, das ist möglich! Aber nunja, ich habe ja immernoch mich...und das gesamte Scan-team ;-)

Tinas Geburtstag nach der Offenbarung von ihm war eigentlich ganz lustig: H. und ich durften die "Outsidermusik" auflegen, sprich es gab ca. eine Stunde Musik, die auch zu der bunten Mischung an Bier passte und ich meinen Frust ziemlich erträngt habe...gut, die Diskussionsthemen waren nach einer Weile nicht mehr gar so die intelligentesten, aber wen störts. S., den ich eigentlich erst seit dem Kaffeetrinken bei Tina letzte Woche kannte, war mehr als zutraulich...kann am Alkohol gelegen haben, aber wie gesagt, an dem Abend wars mir eh egal und ich habe sowieso den Verdacht, dass S. ...sagen wir mal, entweder ne Menge weibliche Hormone hat, oder Frauen nur freundschaftlich etwas abgewinnen kann. *g* Jedenfalls wurde ich Frostbeule an dem Abend genug gewärmt...zumindest in den Pausen, in denen ich H. nicht Wasser in die Bierflasche gefüllt habe um ihn nicht eine Stunde später an Halloween irgendwo im Wald suchen zu müssen. Naja.

Mittwoch war ich dann noch mit meiner Ma auf dem Handwerkermarkt auf Schloss Burg und habe mir noch schnell einen Lederbeutel für meine Gewandung zugelegt, damit ich Schlüssel, Handy und Geld möglichst unauffällig unterbringen kann. Nebenbei wurde mir dann mitgeteilt, dass ich meine werten Eltern dann Anfang Dezember um 4.00 Uhr morgens(!) zum Flughafen Köln/Bonn fahren darf -.-, klar...jaja, ich wusste, dass die Winterreifen nicht nur ein nettes Geschenk waren ;-)  

Gestern gings dann in die Stadt zum Shoppen...zumindest haben die anderen geshoppt und ich habe mir immer wieder den einen Satz vorbeten müssen: "Nächste Woche ist RingCon - reiss dich zusammen!"

Am Abend überkam dann die meisten der Scan-anhänger das Gefühl mich aus meinem nicht vorhandenen Selbstmitleid herausreissen und das 25 Jubiläum ihres Vereins mit mir feiern zu müssen. Igendwie war es ja schon amüsant, besonders wenn Personen fromme Sprüche verlauten lassen und den Glauben und die Gemeinde preisen...man selbst kommt sie vor wie der Wolf im Schafsstall *g* S. muss allerdings noch lernen, dass ich allergisch darauf bin, wenn man mir durch die Haare wuschelt. Ich hasse sowas! Meine Haare sind tabu...egal für wen. *murr*

Danach wartete ich dann noch ein bisschen auf Elen um den Abend bzw den Morgen mit RPG zu füllen und sank gegen 3.00Uhr wieder ins Bett.

P.S: Noch 5 Tage bis zur RingCon! Yeah!